Gesellschaft

HDI Berufe-Studie 2022 - Mecklenburg-Vorpommern

27.09.2022

HDI Versicherung AGHannover: HDI Berufe-Studie wird bereits seit 2019  durchgeführt und damit dokumentiert die Analyse eindrucksvoll, wie sich die Berufswelt - auch durch die Corona-Pandemie - radikal verändert. 
Neben Einstellungen und Verhaltensweisen aller Deutschen werden auch repräsentative Ergebnisse für jedes einzelne der 16 Bundesländer ermittelt.

Berufstätige aus Mecklenburg-Vorpommern machen sich besonders viele Gedanken über den möglichen Verlust ihres Arbeitsplatzes und sind skeptisch gegenüber der 4-Tage-Woche. Weniger als in anderen Bundesländern ist man im Nordosten des Landes bereit, dafür finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. 

Mecklenburg-Vorpommerns Berufstätige fürchten Arbeitsplatz-Verlust besonders stark und wollen 4-Tage-Woche nur ohne finanzielle Einbußen

Beispielhafte Ergebnisse im Detail: 

  • In Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen machen sich mehr Menschen als anderswo im Bundesländer-Vergleich Gedanken darüber, welche Folgen der Verlust ihres derzeitigen Arbeitsplatzes für sie und ihre Familien haben würde. In diesen beiden Bundesländern liegt der Anteil bei jeweils 71 Prozent. Der Bundesschnitt liegt bei 67 Prozent.
  • Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern sind kaum bereit, für eine 4-Tage-Woche finanzielle Einbußen in Kauf zu nehmen. Nur 10 Prozent erklären dazu die Bereitschaft. Nur in Bremen ist mit 9 Prozent die Bereitschaft noch geringer. In Niedersachsen ist die Bereitschaft mit 10 Prozent genauso gering wie in Mecklenburg-Vorpommern. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 14 Prozent. Zum Vergleich: Die höchste Bereitschaft zu finanziellen Einbußen für die 4-Tage-Woche gibt es in Berlin. Dazu sind 16 Prozent der Berufstätigen in der Hauptstadt bereit.
  • In Mecklenburg-Vorpommern erklären nur 11 Prozent der Berufstätigen, dass sie aufgrund der Ereignisse in der Ukraine jetzt dankbarer für ihren Arbeitsplatz geworden sind. Das sind die niedrigsten Werte im Bundesländer-Vergleich. Der Deutschland-Schnitt liegt bei 17 Prozent. Zum Vergleich: In Hamburg, Hessen und Rheinland-Pfalz erklären jeweils 20 Prozent, dass sie wegen der Ukraine-Ereignisse dankbarer für ihren Arbeitsplatz geworden sind. Das sind die höchsten Bundesländer-Werte.

Diese Bundesländer-Auswertung bezieht sich auf die "HDI Berufe-Studie 2022"

 

Quelle: Bevölkerungsrepräsentative YouGov-Umfrage im Auftrag von HOi unter 3.B91 erwerbstätigen Bundesbürgern im Juni und Juli 2022  Grafik: HDI

(Pressemeldung vom 27.09.2022)
Quelle: HDI Versicherung AG | Foto: HDI Versicherung AG
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