Gesellschaft

Hamburger Kunsthalle: Lithographien von Bresdin bis Vuillard

03.11.2013

Hamburger Kunsthalle Hamburg: Obwohl das Verfahren in Deutschland entdeckt wurde, war es Frankreich, wo die Lithographie einen ungeahnten Siegeszug erlebte und viele Anwendungsgebiete fand: Von der Illustration über die Karikatur bis zur Reproduktion von Malerei. Mit Blättern aus eigenem Bestand und aus der Sammlung Hegewisch spannt die Ausstellung einen Bogen von der romantischen Bewegung über Toulouse-Lautrec bis zu den Nabis.

Spannungsverhältnisse werden offenbar zwischen privatem und öffentlichem Gebrauch des Steindrucks, zwischen der anfänglichen Erscheinungsform in Schwarzweiß und der späteren farblichen Wiedergabe sowie zwischen kommerzieller utzung und ihrer Dienstbarmachung für politische Zwecke.

Nachdem die Lithographie von Aloys Senefelder Ende des 18. Jahrhunderts entdeckt wurde, erlebte das Medium gerade in Frankreich einen ungeahnten Siegeszug und erstreckte sich auf unterschiedliche Anwendungsgebiete: Von der Illustration über die Karikatur bis hin zur Reproduktion von Malerei. Doch machte man sich diese Technik auch für private Experimente dienstbar. Künstler, die uns heute namentlich aufgrund ihrer Gemälde im Gedächtnis geblieben sind, waren zugleich Meister auf dem Gebiet der Lithographie, um mit Théodore Géricault, Eugène Delacroix und Edouard Manet nur einige wenige zu nennen.

Andere Künstler wie Honoré Daumier fanden mit ihrer Malerei erst spät internationale Anerkennung, ließen dagegen ihre immense Schaffenskraft hauptsächlich in das Flachdruckverfahren der Lithographie fließen. Die Ausstellung spannt einen Bogen von den Arbeiten Théodore Géricaults und der romantischen Bewegung bis hin zu den virtuosen Blättern eines Henri de Toulouse-Lautrec.

In dem gewählten Zeitabschnitt werden nicht zuletzt Spannungsverhältnisse offenbar zwischen privatem und öffentlichem Gebrauch des Steindrucks, zwischen der anfänglichen Erscheinungsform in Schwarz-weiß und der späteren farblichen Wiedergabe sowie zwischen der vorrangig kommerziellen Nutzung und der Dienstbarmachung der Technik für politische Zwecke. Gezeigt werden Blätter aus eigenem Bestand sowie aus der Sammlung Hegewisch in der Hamburger Kunsthalle.

Zur Ausstellung wird ein Katalog im Imhof-Verlag erscheinen. (Pressemeldung vom 23.10.2013)

Quelle: Hamburger Kunsthalle | Foto: Hamburger Kunsthalle, © Kupferstichkabinett,Christoph Irrgang,Imhof Verlag
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