Gesellschaft

Hamburg mit 18 geförderten Produktionen und einem Wettbewerbsfilm auf der Berlinale

09.02.2014

Senat Hansestadt Hamburg Hamburg: Die Hansestadt ist dieses Jahr mit 18 geförderten Filmen, darunter einem Wettbewerbsfilm besonders gut auf der Berlinale vertreten. Zudem wurde der Hamburger Produzentenpreis vorgestellt, der 2014 erstmals im Rahmen des Filmfestes Hamburg vergeben wird.

Eine Woche nach Amtsübernahme als neuer Staatsrat der Justizbehörde sagte der langjährige Staatsrat der Kulturbehörde und Aufsichtsratsvorsitzende der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Dr. Nikolas Hill, vor den zahlreichen Gästen: „Die diesjährige Berlinale zeigt in besonderer Weise, wie lebendig die Hamburger Filmszene ist. Mit 18 in Hamburg geförderten Filmen, darunter ein Wettbewerbsfilm, setzt Hamburg ein deutliches Zeichen auf der Berlinale. Mit dem dieses Jahr erstmals im Rahmen des Filmfestes Hamburg vergebenen Hamburger Produzentenpreis und der neu eingerichteten Nachwuchsfilmförderung ‚Nordlichter‘ haben wir die Grundlage für weitere Erfolge des Films in Hamburg gelegt.“

2014 wird der neu geschaffene Hamburger Produzentenpreis erstmals im Rahmen des Filmfestes Hamburg vergeben. Der Preis ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert und wird für besondere Leistungen von deutschen Produzentinnen und Produzenten verliehen. Die Vergabe erfolgt über Einreichungen in zwei Wettbewerbskategorien des Filmfestes: Deutsche Fernsehproduktion und Europäische Kino-Coproduktion. Das Preisgeld beträgt jeweils 25.000 Euro. Es wird zur Verfügung gestellt von der Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernseh-produzenten (VFF) und, über die Filmförderung, von der Kulturbehörde. Die Preisverleihung findet Anfang Oktober statt.

Ab 2014 stehen zudem in der neu eingerichteten Nachwuchsfilmförderung „Nordlichter“ im Jahr und pro Projekt bis zu 900.000 Euro für bis zu vier Nachwuchsproduktionen zur Verfügung. Die Mittel werden gemeinsam von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, der Nordmedia Niedersachsen / Bremen und dem NDR aufgebracht. Die „Nordlichter“-Projekte werden ab 2015 in der neu eingeführten gleichnamigen Reihe des NDR gezeigt.

Im Wettbewerb der diesjährigen Berlinale wird die brasilianisch-deutsche Koproduktion PRAIA DO FUTURO von Karim Ainouz gezeigt. Deutsche Partner sind die Hamburger Produzenten Henning Kamm und Fabian Gasmia (Detailfilm, Hamburg) und der Berliner Produzent Hank Levine. Eine weitere Detailfilm-Koproduktion ist THE LAMB von Kutlug Ataman, die in der Sektion „Panorama“ präsentiert wird.

In der Sektion Forum wird der Dokumentarfilm SOUVENIR von André Siegers gezeigt, der von der Hamburger Filmtank produziert wurde. Ein weiterer Film in dieser Sektion ist der Dokumentarfilm THE AIRSTRIP von Heinz Emigholz. Der von der Filmwerkstatt Kiel geförderte Film LE BEAU DANGER von René Frölke über den rumänischen Schriftsteller Norman Manea feiert seine Welturaufführung ebenfalls im Forum der diesjährigen Berlinale.

Filmemacher Karsten Krause und Philip Widmann zeigen in der Sektion Perspektive Deutsches Kino ihren Film SZENARIO. In der gleichen Sektion wird der Diplomfilm ANDERSWO von Ester Amrami gezeigt. Der Hamburger Produzent Dirk Manthey hat die israelische Filmemacherin 2011 auf dem Hamburger Filmbrunch kennengelernt und sich entschlossen, ihr Langfilmdebüt zu produzieren.

In der Sektion Generation feiert die türkisch-deutsche Koproduktion MAVI DALGA (THE BLUE WAVE) seine Welturaufführung. Der Debütfilm der türkischen Filmemacherinnen Merve Kayan und Zeynep Dadak wurde produziert von der Hamburger Riva Film. Ein weiterer Film in der Reihe ist die deutsch-niederländische Koproduktion SUPERNOVA von Tamar van den Dop, den die Hamburger Szenenbildner und Art Direktoren Tamo Kunz und Seth Turner ausgestattet haben.

In der Marktreihe Lola@berlinale werden insgesamt neun von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein geförderte Filme präsentiert: SEIN LETZTES RENNEN von Kilian Riedhof, TORE TANZT von Katrin Gebbe, ZWEI LEBEN von Georg Maas, BIBI & TINA von Detlev Buck, SPUTNIK von Markus Dietrich, CESARS GRILL von Dario Aguirre, HAUS TUGENDHAT von Dieter Reifarth, YOU DRIVE ME CRAZY von Andrea Thiele und FREMD von Miriam Faßbender. (Pressemeldung vom 07.02.2014)

Quelle: Senat der Hansestadt Hamburg | Foto: Senat der Hansestadt Hamburg
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