Wirtschaft

Hamburg: Immobilienwirtschaft kann jetzt noch Mittel für kreative Zwischennutzungen abrufen

08.10.2022

Senat Hansestadt HamburgHamburg: Mehr als 50 Läden in der Stadt belebt: Programm Frei_Fläche unterstützt Immobilienunternehmen noch bis Ende des Jahres dabei, ihre Einzelhandelsflächen für kreative Zwischennutzungen zu öffnen.
 
Das Programm „Frei_Fläche: Raum für kreative Zwischennutzung“ zur Bekämpfung des Leerstandes und Belebung der Innenstadt geht in die letzte Runde. Finanzbehörde, Behörde für Kultur und Medien, Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) und Hamburg Kreativ Gesellschaft ziehen ein positives Zwischenfazit zum Programm, das aus Corona-Mitteln finanziert wird und mit dem 31.12.2022 endet: Mehr als 50 leerstehende Einzelhandelsflächen konnten bisher mit kreativwirtschaftlichen Projekten belebt werden. Darunter sind zentrale Orte wie Neuer Wall, Alter Wall, Ballindamm, Hamburger Hof, Ladengeschäfte in Einkaufszentren wie dem Elbe Einkaufzentrum, dem Mundsburg Center oder dem Wandsbek Quarree und nicht zuletzt dem ehemaligen Karstadt Sport-Gebäude in der Mönckebergstraße 2-4.

Hamburg: Immobilienwirtschaft kann jetzt noch Mittel für kreative Zwischennutzungen abrufen

Foto: Mönckebergstrasse 2 Foto: Senat Hansestadt Hamburg - Behörde für Kultur und Medien © Jan-Marius Komorek 
 
Rechtzeitig zum bevorstehenden Weihnachtsgeschäft sind Immobilienunternehmen aufgerufen, ihre leerstehenden Flächen für kreative Zwischennutzung zur Verfügung zu stellen und damit sowohl die Belebung ihrer Ladenfläche anzustoßen als auch Leerstandskosten für drei Monate zu vermeiden. Das Programm deckt alle Betriebs- und Nebenkosten, inklusive Versicherungen.
 
Dr. Andreas Dressel, Finanzsenator: „Jetzt noch schnell aktiv werden! Mit unserem Programm Frei_Fläche unterstützen wir gezielt die Innenstadt und die bezirklichen Zentren beim Wiederbeginn nach Corona. Zahlreiche Objekte wie zum Beispiel das ehemalige Karstadt Sport-Gebäude an der Mönckebergstraße sind für eine Zwischennutzung aktiviert worden. Es sind Alle eingeladen, die Mittel bis Jahresende noch kreativ zu nutzen!“
 
Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien: „Das Programm Frei_Flächen zeigt, wie alle Seiten von einer kreativen Zwischennutzung profitieren. Die Immobilienwirtschaft vermeidet Leerstandskosten und schafft eine Belebung der Stadt, Kreative bekommen eine Bühne für ihre kreative Arbeit und wir alle profitieren von einer größeren Vielfalt in der Stadt. Mit diesen positiven Erfahrungen kann das Programm Frei_Flächen auch als Türöffner funktionieren und Kreative und Immobilienwirtschaft auch über die Laufzeit des Programms hinaus zusammenbringen. Hier kann gemeinsam ausprobiert werden, mit welchen Mitteln wir eigentlich künftig attraktive und lebendige Zentren in unserer Stadt schaffen können.“
 
Egbert Rühl, Geschäftsführer der Hamburg Kreativ Gesellschaft: „Mehr als 50 Einzelhandelsflächen mit kreativen Konzepten zu beleben ist ein großer Erfolg und ein echter Gewinn: Für die Kreativen, die Raum für Präsentation und Verkauf ihrer Produkte und Dienstleistungen haben und somit neue Vertriebswege in besten Lagen testen. Aber auch für die Immobilienwirtschaft, die in Krisenzeiten frische Impulse für ihre Objekte und Einzelhandelsquartiere bekommen. Und nicht zuletzt für alle Hamburgerinnen und Hamburger, die echte Alternativen in zentralen Shopping-Quartieren erleben dürfen.“

Hamburg: Immobilienwirtschaft kann jetzt noch Mittel für kreative Zwischennutzungen abrufen

Foto: Hamburger Kunstgalerie, Mönckebergstrasse_Foto: Senat Hansestadt Hamburg - Behörde für Kultur und Medien © Jan-Marius Komorek 
 
Belebt werden die Flächen mit verschiedenen Konzepten, vom Pop-up-Store bis zur Galerie aus den Bereichen Produkt- und Modedesign, Kunst oder Performance. Einen Überblick über aktuelle Orte und Projekte liefert die Projekt-Website www.frei-flaeche.de. Eine unterstützende Plakatkampagne lädt seit Anfang Oktober Hamburgerinnen und Hamburger ein, die temporären Geschäfte zu entdecken.
 
Das Programm „Frei_Fläche: Raum für kreative Zwischennutzung“ läuft noch bis zum 31. Dezember 2022. Eigentümerinnen und Eigentümer von leerstehenden Einzelhandelsflächen sind weiterhin aufgerufen, ihre Flächen für das Programm zur Verfügung zu stellen. Sie erhalten für die Zeit der Zwischennutzung ihre Leerstandskosten erstattet, profitieren von Belebung und frischen Impulsen. Ausreichend Mittel für die Umsetzung sind noch vorhanden. Diese kommen aus dem Fonds für kreative Zwischennutzung, die der Senat im Juni 2021 beschlossen und der noch bis zum 31.12.2022 zur Verfügung steht.
 

Programm Frei_Fläche: Raum für kreative Zwischennutzung

Finanzbehörde und Behörde für Kultur und Medien haben gemeinsam mit der Hamburg Kreativ Gesellschaft und dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) das Förderprogramm entwickelt. Die Hamburg Kreativ Gesellschaft verantwortet die Umsetzung und vermittelt leerstehende Einzelhandelsflächen mit 1,50 Euro pro Quadratmeter zu sehr günstigen Konditionen an Hamburger Kreative zur Zwischennutzung. Damit werden dringend benötigte Räume für Kreative geöffnet und moderne Konzepte für eine lebendige und diverse Stadtentwicklung aufgezeigt. Gleichzeitig wird der für den stationären Einzelhandel schädliche Leerstand belebt und die Einkaufsquartiere mit attraktiven, kulturellen Angeboten wiederbelebt. Das Programm fußt auf dem im Juni 2021 beschlossenen Fonds für kreative Zwischennutzungen in Höhe von rund neun Millionen Euro und ist bis Ende 2022 befristet.
 
Aktuelle Zahlen zum Programm (Stand: September 2022)

  • Eingereichte Kreativ-Konzepte: 220
  • Zwischengenutzte Freiflächen: 50
  • Zwischengenutzte Quadratmeter (kummuliert): 20.298,6 Quadratmeter
  • Durchschnittliche Flächengröße je Nutzung: 350 Quadratmeter
  • Durchschnittliche Nutzungsdauer: 236 Tage

Bisher am Programm beteiligte Immobilienunternehmen:

  • alstria office REIT-AG
  • ART-Invest Real Estate Funds GmbH
  • Becken Asset Management GmbH
  •  CBRE GmbH
  • ECE Group GmbH & Co. KG
  • MOMENI Real Estate GmbH
  • Procom Property
  • Management AG
  • R+V Lebensversicherung AG
  • Union Investment Real Estate GmbH

Senat Hansestadt Hamburg - Behörde für Kultur und Medien

(Pressemeldung vom 08.10.2022)
Quelle: Senat Hansestadt Hamburg - Behörde für Kultur und Medien, hamburg.de GmbH & Co. KG | Foto: hamburg.de GmbH & Co. KG
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