Wirtschaft

Global Transition Award für Rolls-Royce Power Systems

03.11.2022

Rolls-Royce Power Systems AG | mtu a Rolls-Royce solutionFriedrichshafen: Der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce ist mit dem Sonderpreis „Global Transition High Potential“ des Global Transition Award des „Handelsblatt“ ausgezeichnet worden. Mit diesem Award zeichnet der Verlag Unternehmen aus, die mit ihren Strategien und Zielen konkrete Schritte eingeleitet haben, um zu verhindern, dass sich die Erde bis zum Jahr 2100 um mehr als 1,5 Grad Celsius erwärmt, und damit als Vorreiter gelten.

  • Klimaschutzprogramm „Net Zero at Power Systems“ treibt konzernweite Transformation
  • Nachhaltigkeit als zentrale Säule der Geschäftsstrategie von Rolls-Royce Power Systems
  • Mit innovativen Lösungen und neuen Technologien Klimaschutzziele erreichen

„Die Auszeichnung mit dem Global Transition Award bedeutet uns viel. Sie zeigt, dass Rolls-Royce Power Systems, ein Unternehmen mit einer 110-jährigen Tradition in der Herstellung von Verbrennungsmotoren, mit seinem Transformationsprogramm „Net Zero at Power Systems“ auf dem richtigen Weg zum Hersteller nachhaltiger Lösungen für Antrieb und Energie ist“, sagt Dr. Otto Preiss, Technikvorstand und COO des Geschäftsbereichs Power Systems von Rolls-Royce. Die mtu-Antriebs- und Energielösungen des Unternehmens kommen in den unterschiedlichsten Anwendungen wie etwa in der kommerziellen Schifffahrt, in schweren Landfahrzeugen, in Zügen, in Yachten und in der Energieversorgung zum Einsatz.

Global Transition Award für Rolls-Royce Power Systems

Foto: Der Geschäftsbereich Power Systems von Rolls-Royce ist mit dem Sonderpreis „Global Transition High Potential“ des Global Transition Award des „Handelsblatt“ ausgezeichnet worden. Dr. Otto Preiss (l.), Technikvorstand und COO des Geschäftsbereichs Power Systems von Rolls-Royce und Dr. Daniel Chatterjee, Director Sustainability, Technology Strategy & Regulatory Affairs, freuen sich über die Auszeichnung. Foto: Rolls-Royce Power Systems AG
 
Die Jury lobte besonders, dass Rolls-Royce Power Systems seine Klimaziele glaubwürdig in die Struktur und Prozesse des Unternehmens integriert hat. Auch der starke Fokus auf das Produktportfolio hat die Jury beeindruckt.
 
Ziel: Net-Zero im Jahr 2050
 
„Wir haben rechtzeitig erkannt, dass wir umsteuern müssen, wenn wir und unsere Kunden eine nachhaltige Zukunft gestalten wollen. Deshalb unterstützen wir mit unseren neuen, klimaneutralen Lösungen unsere Kunden im Klimaschutz, treiben damit die Transformation unseres Unternehmens voran und nehmen unsere gesellschaftliche Verantwortung wahr, derer wir uns sehr bewusst sind“, sagt Andreas Schell, CEO von Rolls-Royce Power Systems. Wie ernst das Unternehmen dieses Vorhaben nimmt, machte die Gründung der Geschäftseinheit „Sustainable Power Solutions“ im vergangenen Jahr deutlich.
 
Die neue Einheit befasst sich ausschließlich mit dem Ausbau der nachhaltigen und klimafreundlichen Systemlösungen über alle Anwendungsgebiete hinweg. Bis zum Jahr 2030 soll das Produktportfolio des Unternehmens zu einem Drittel aus komplett CO2-freien Lösungen wie Brennstoffzellensystemen, Elektrolyseuren oder Batteriespeichern bestehen. Die anderen zwei Drittel bestehen jeweils zu gleichen Teilen aus Verbrennungsmotoren für nachhaltige Kraftstoffe wie Wasserstoff oder Methanol und für fossile Kraftstoffe. So will das Unternehmen schon bis zum Jahr 2030 35 Prozent der CO2-Emissionen einsparen, verglichen mit dem Produktportfolio des Jahres 2019. Das Ziel ist netto null Emissionen bis zum Jahr 2050.
 
Klimabewusstsein in allen Unternehmensfunktionen
 
Das Klimaschutzprogramm „Net Zero at Power Systems“ beruht nicht nur auf neuen Produkten und Lösungen der Marke mtu. „Genauso wichtig ist es uns, das Klimaschutzbewusstsein in allen Unternehmensfunktionen zu verankern, eine zentrale Steuerung zu implementieren und einen unternehmensweiten Kulturwandel herbeizuführen“, betont Dr. Daniel Chatterjee, Director Sustainability, Technology Strategy & Regulatory Affairs beim Rolls-Royce-Geschäftsbereich Power Systems. So wird das zur Verfügung stehende CO2-Budget auf einzelne Geschäftsbereiche und Produkte heruntergebrochen und mit Zielen untermauert. Auch der Kompetenzaufbau der Mitarbeitenden für die anstehenden Herausforderungen genießt einen hohen Stellenwert. So werden nicht nur neue Mitarbeiter für die Business Unit „Sustainable Power Solutions“ gesucht, auch bestehende Mitarbeiter werden weiter qualifiziert – beispielsweise über das Weiterbildungsprogramm „Pioneer“ in Zusammenarbeit mit dem Karlsruher Institut für Technologie. Hier finanziert Rolls-Royce Power Systems die Weiterentwicklung eigener Ingenieure in den Bereichen Systementwicklung, Elektrotechnik und Automation.
 
„Die Verleihung des Global Transition Awards motiviert uns, unser Klimaschutzprogram „NetZero at Power Systems“ weiter mit vollem Engagement anzugehen und damit unseren Teil dazu beitragen, das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens zu erreichen“, so Chatterjee. 

 

  • Rolls-Royce ist Vorreiter bei Antriebs- und Energielösungen, die die Gesellschaft verbinden, antreiben und schützen. Wir haben uns verpflichtet, bis 2030 Klimaneutralität in unserem Betrieb zu erreichen (ohne Produkttests) und sind der UN-Kampagne Race to Zero im Jahr 2020 beigetreten. Damit bekräftigen wir unser Bestreben, eine grundlegende Rolle dabei zu spielen, dass die Bereiche, in denen wir tätig sind, bis zum Jahr 2050 klimaneutral werden.
  • Rolls-Royce Power Systems mit Hauptsitz in Friedrichshafen beschäftigt rund 9.000 Mitarbeiter. Unter der Marke mtu vertreibt das Unternehmen schnelllaufende Motoren und Antriebssysteme für Schiffe, Energieerzeugung, schwere Land- und Schienenfahrzeuge, militärische Fahrzeuge sowie für die Öl- und Gasindustrie sowie Diesel- und Gassysteme und Batteriecontainer für sicherheitskritische Anwendungen, zur Dauerstromerzeugung, für Kraft-Wärme-Kopplung und für Microgrids und beschäftigt sich intensiv mit der Entwicklung klimaneutraler Lösungen.
  • Rolls-Royce hat Kunden in mehr als 150 Ländern, darunter mehr als 400 Flug- und Leasinggesellschaften, 160 Streitkräfte und Seestreitkräfte, sowie mehr als 5.000 Energie- und Kernenergiekunden.
  • Der bereinigte Jahresumsatz 2021 betrug 10,95 Milliarden britische Pfund, der bereinigte operative Gewinn lag bei 414 Millionen Pfund und wir investierten 1,18 Milliarden britische Pfund in Forschung und Entwicklung. Rolls-Royce unterstützt ein weltweites Netzwerk von 28 universitären Technologie-Centern, durch die Rolls-Royce-Ingenieure unmittelbar an wissenschaftlicher Spitzenforschung teilhaben.
  • Rolls-Royce Holdings plc ist ein börsennotiertes Unternehmen.
(Pressemeldung vom 03.11.2022)
Quelle: Rolls-Royce Power Systems AG | Foto: Rolls-Royce Power Systems AG
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