Wirtschaft

GL Wirtschaftsbeirat erörtert geplante Fusion mit DNV

08.07.2013

Hamburg: Auf der 71. Sitzung des GL Wirtschaftsbeirats berichtete der Vorstandsvorsitzende der GL Group, Erik van der Noordaa, über den Stand der Fusionsvorbereitungen mit der norwegischen Klassifikationsgesellschaft DNV. Danach haben bereits zwei von vier Kartellbehörden der Unternehmensfusion zugestimmt. Nach derzeitiger Planung soll das neue Unternehmen "DNV GL Group" mit weltweit 17.000 Mitarbeitern zum 1. Januar 2014 an den Start gehen. Am Standort Hamburg wird die künftige Hauptgeschäftssparte "Schiffsklassifikation und Maritime Beratung" ihren Sitz haben. Aufgrund der komplementären Zusammensetzung der betreuten Flotten wird die DNV GL Group die umfassendste Expertise bei allen Schiffstypen aufweisen, insbesondere bei Containerschiffen, Tankern, Massengutfrachtern oder Offshore-Spezialschiffen.

Welche aktuellen Marktt rends die geschäftliche Entwicklung des GL beeinflussen und wann sich vermutlich das Angebot-Nachfrage-Verhältnis verbessert, berichtete Vorstandsmitglied Dr. Joachim Segatz den Mitgliedern des Wirtschaftsbeirates. Zum Thema "Ship Management" erläuterte Dr. Torsten Büssow, Leiter des Geschäftsfeldes Maritime Software, die Ergebnisse einer  internationalen Gemeinschaftsstudie, die der GL jüngst mit dem Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen durchgeführt hatte. Die Befragung von über hundert Ship-Managern ergab einen umfassenden Überblick, wie einerseits die Rentabilität der Schiffe gewährleistet werden kann und wie andererseits die wachsenden Betriebs- und Personalkosten gedämpft werden können. Die Studie "Best Practice Ship Management 2013" zählt verborgene Kosten- und Qualitätsoptimierungspotenziale im Schiffsbetrieb auf und gibt Anregungen, welche Stellschrauben schnelle und nachhaltige Einsparungen erbringen.

Daran thematisch anschließend sprach Jan-Olaf Probst, Global Ship Type Direct or beim GL, unter dem Titel "Enhancing performance and controlling cost in shipping" über  das Spektrum an Nachrüstungsoptionen, um die Wettbewerbsnachteile relativ junger Schiffe gegenüber optimierten Neubauten annähernd auszugleichen. Neue Schiffe verbrauchen bis zu 30% weniger Brennstoff im Vergleich zu Schiffen, die vor drei bis fünf Jahren ausgeliefert wurden. Probst erklärte, welche technischen und operativen Maßnahmen für welche Schiffstypen in Frage kommen, welche Vorbereitungen erforderlich sind und welche Kosten dabei entstehen.

Über die technologischen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich Offshore Renewables referierte  Mike Wöbbeking, Leiter der Zertifizierungsstelle bei GL Renewables Certification. Er stellte die nächste Generation von Offshore Windturbinen mit einer Leistung von 10 Megawatt vor.

Der Wirtschaftsbeirat des GL berät und unterstützt den Vorstand in wichtigen Fragen allgemeinwirtschaftlicher Art. Die Mitglieder des Wirtschaftsbeirats werden durch den Vorstand im Einvernehmen mit de m Vorsitzenden des Aufsichtsrats des Germanischen Lloyd berufen. Das Gremium setzt sich aus den mit unternehmerischen Verantwortlichkeiten betrauten Repräsentanten der Geschäftsleitungen von Reedereien, Schiffswerften, der Schiffbau-Zulieferindustrie, Versicherungsunternehmen und Banken zusammen. Die Mitarbeit im Wirtschafts-beirat ist ehrenamtlich. (Pressemeldung vom 19.07.2013)

Quelle: Germanischer Lloyd SE | Foto: GL
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