Wirtschaft

Gas aus Güstrow statt aus Russland - für eine eigene Gasversorgung aus Deutschland

21.04.2014

Rostock | Güstrow: Kleiner Beitrag - große Wirkung: Der Landtagsabgeordnete Torsten Renz und der Rostocker Bundestagsabgeordnete Peter Stein (beide CDU) haben den NAWARO Bio-Energie-Park Güstrow besichtigt. Sie betonten nach dem Besuch der Biogaseinspeiseanlage, dass Deutschland stärker an seiner Unabhängigkeit beim Gasbezug aus dem Ausland arbeiten müsse.

„Der Bio-Energie-Park Güstrow leistet einen kleinen Beitrag für eine eigene Gasversorgung aus Deutschland. Wir brauchen mehr solcher innovativen Unternehmen. Wir müssen langfristig mehr Unabhängigkeit von Energieimporten erreichen“, sagte Stein, der Mitglied im Bundestagsausschuss Wirtschaft und Energie ist. Die Bundesregierung werde deshalb bei diesem Thema auch seine Anstrengungen in Wissenschaft und Forschung vergrößern. „Wir wollen unseren Know-How-Vorsprung ausbauen“, so Stein.

Der Güstrower Abgeordnete Renz sagte: „Nicht nur wegen des Streits mit Russland ist eine neue Betrachtung der gesamten Energiepolitik notwendig. Der Bio-Energie-Park kann dabei eine beispielsgebend in Deutschland sein. Solche lokalen Beispiele können außerdem dazu beitragen, die Akzeptanz der Bürger zur Energiewende in Deutschland zu erhöhen.“

Die NAWARO BioEnergie AG mit Sitz in Leipzig wurde im Jahr 2005 von erfahrenen Unternehmern gegründet. Das Unternehmen plant, errichtet und betreibt Bio-Energie-Parks in Nord- und Ostdeutschland. Sie betreibt in Güstrow und Penkun die Produktion von Bio-Erdgas im industriellen Maßstab aus nachwachsenden Rohstoffen. Dieser Ansatz ist im Bereich der erneuerbaren Energien einzigartig. Der Güstrower Park liefert rund 46 Millionen Kubikmeter Biogas in Erdgasqualität. 2009 starteten die Betreiber mit der Produktion. Seit November 2011 sind die Ventile endgültig aufgedreht. Mit der Produzierten Energiemenge kann der gesamte Energiebedarf von 50.000 Haushalten gedeckt werden. Dies sind rund 160 Mio. Kilowattstunden/a an elektrischer Energie (Strom) sowie 180 Mio. Kilowattstunden/a an thermischer Energie (Wärme). Das entspricht der Größe einer mittleren Kreisstadt. Pro Stunde gehen rund 5.000 Kubikmeter Bio-Erdgas in das anliegende Erdgasnetz. (Pressemeldung vom 21.04.2014)

Quelle: Büro Peter Stein, MdB; CDU | Foto: Büro Peter Stein, ©NAWARO
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