Wirtschaft

Fresenius Medical Care legt Zahlen für viertes Quartal und Geschäftsjahr 2013 vor

25.02.2014

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Bad Homburg: Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Dank eines sehr starken vierten Quartals haben wir unsere Ziele für das Geschäftsjahr 2013 erreicht. Trotz der in den USA neu eingeführten Kürzungen bei der Dialysevergütung konnten wir den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte erzielen. Auch der Cash Flow hat sich erneut hervorragend entwickelt. Vor uns liegen große Herausforderungen, insbesondere durch die zunehmenden Sparmaßnahmen bei der Vergütung von Dialysebehandlungen. Deshalb werden wir uns darauf konzentrieren, unsere Profitabilität im laufenden Geschäftsjahr und darüber hinaus zu verbessern.“

Viertes Quartal 2013
Umsatz

Der Umsatz stieg im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 % auf 3,867 Milliarden US-Dollar (5 % währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum belief sich weltweit auf 3 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg im vierten Quartal 2013 um 3 % auf 2,895 Milliarden US-Dollar (4 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 8 % auf 972 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt ist das ein Anstieg von 8 %.

In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im vierten Quartal 2013 um 3 % auf 2,507 Milliarden US-Dollar. Das organische Umsatzwachstum lag bei 1,5 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs um 3 % auf 2,288 Milliarden US-Dollar, das organische Behandlungswachstum lag bei 3,4 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 6 % auf 219 Millionen US-Dollar.

Außerhalb Nordamerikas (Segment „International“) stieg der Umsatz um 6 % auf 1,351 Milliarden US-Dollar. Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 8 %. Das organische Wachstum betrug 7 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen erhöhte sich um 4 % auf 607 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt stieg der Umsatz mit Dialysedienstleistungen um 8 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten wuchs um 8 % auf 744 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt bedeutet das einen Anstieg von ebenfalls 8 %.
Fresenius Medical Care legt Zahlen für viertes Quartal und Geschäftsjahr 2013 vor
Ertrag
Das operative Ergebnis (EBIT) erhöhte sich im vierten Quartal 2013 um 18 % auf 661 Millionen US-Dollar verglichen mit 559 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2012. In Nordamerika stieg das operative Ergebnis im selben Zeitraum von 416 Millionen US-Dollar auf 446 Millionen US-Dollar. Das ist ein Anstieg von 7 %. Im Segment „International“ wuchs das operative Ergebnis von 212 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2012 um 23 % auf 261 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2013.

Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im vierten Quartal 2013 auf 98 Millionen US-Dollar nach 115 Millionen US-Dollar im vierten Quartal des Vorjahres.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis erhöhte sich im vierten Quartal 2013 um 36 % auf 349 Millionen US-Dollar gegenüber 257 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Die Ertragsteuern lagen im vierten Quartal 2013 bei 171 Millionen US-Dollar gegenüber 142 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2012. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 30,4 % nach 32,1 % im Vorjahreszeitraum.

Der Gewinn je Stammaktie (EPS) lag im vierten Quartal 2013 mit 1,16 US-Dollar um 38 % über dem Vergleichswert im Vorjahreszeitraum. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug im vierten Quartal 2013 rund 301,0 Millionen nach 306,4 Millionen im Vorjahresquartal. Der Rückgang der Zahl ausstehender Aktien resultiert aus dem im August 2013 abgeschlossenen Aktienrückkaufprogramm. Die Ausübung von Aktienoptionen in den vergangenen zwölf Monaten dämpfte diesen Effekt.

Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 % auf 589 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 15,2 % des Umsatzes.

Die Netto-Investitionen lagen bei 234 Millionen US-Dollar. Der Free Cash Flow vor Akquisitionen betrug 355 Millionen US-Dollar (dies entspricht 9,2 % des Umsatzes) verglichen mit 345 Millionen US-Dollar im vierten Quartal 2012.
Für Akquisitionen und Investitionen, abzüglich Desinvestitionen, wurden 198 Millionen US-Dollar aufgewendet. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug 157 Millionen US-Dollar nach 286 Millionen US-Dollar im vierten Quartal des Vorjahres.

Geschäftsjahr 2013
Umsatz und Ertra
g

Der Umsatz wuchs im Geschäftsjahr 2013 um 6 % auf 14,610 Milliarden US-Dollar im Vergleich zum Vorjahr. Währungsbereinigt betrug der Anstieg ebenfalls 6 %.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im Geschäftsjahr 2013 um 2 % auf 2,256 Milliarden US-Dollar nach 2,219 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2012.

Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2013 auf 409 Millionen US-Dollar nach 426 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis sank im Geschäftsjahr 2013 um 6 % auf 1,110 Milliarden US-Dollar, verglichen mit 1,187 Milliarden US-Dollar im Geschäftsjahr 2012.

Die Ertragsteuern lagen im Geschäftsjahr 2013 bei 592 Millionen US-Dollar gegenüber 605 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 32,0 % nach 31,3 % im Vorjahr.

Der Gewinn je Stammaktie (EPS) sank von 3,89 US-Dollar pro Stammaktie im Geschäftsjahr 2012 um 6 % auf 3,65 US-Dollar pro Stammaktie im Geschäftsjahr 2013. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug im Geschäftsjahr 2013 rund 303,8 Millionen.

Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im Geschäftsjahr 2013 bei 2,035 Milliarden US-Dollar gegenüber 2,039 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Dies entspricht 13,9 % des Umsatzes.
Die Netto-Investitionen lagen bei 728 Millionen US-Dollar. Daraus ergab sich im Geschäftsjahr 2013 ein Free Cash Flow vor Akquisitionen von 1,307 Milliarden US-Dollar nach 1,373 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Für Akquisitionen abzüglich Desinvestitionen gab Fresenius Medical Care insgesamt 478 Milliarden US-Dollar aus. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug 829 Millionen US-Dollar im Vergleich zu -242 Millionen US-Dollar im Vorjahr.

Mitarbeiter
Zum 31. Dezember 2013 beschäftigte Fresenius Medical Care 90.690 Mitarbeiter (durchschnittlich Vollzeitbeschäftigte; 31. Dezember 2012: 86.153). Die Zunahme um rund 4.500 Mitarbeiter resultiert aus dem Wachstum des Unternehmens in allen Geschäftsbereichen und aus Akquisitionen.

Konzern-Bilanz
Die Summe der Vermögenswerte belief sich am 31. Dezember 2013 auf 23,120 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2012: 22,326 Milliarden US-Dollar). Das ist ein Anstieg um 4 %. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 3 % auf 6,287 Milliarden US-Dollar gegenüber 6,127 Milliarden US-Dollar am Ende des Geschäftsjahres 2012. Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 4 % auf 16,833 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2012: 16,199 Milliarden US-Dollar). Das Eigenkapital wuchs um 3 % auf 9,485 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2012: 9,207 Milliarden US-Dollar). Die Eigenkapitalquote lag unverändert bei 41 %. Die Finanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 31. Dezember 2013 auf 8,417 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2012: 8,298 Milliarden US-Dollar). Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) lag am Ende des Geschäftsjahres 2012 unverändert bei 2,8.

Eine Übersicht über die Ergebnisse des vierten Quartals und des Geschäftsjahrs 2013 finden Sie im Anhang.
Dividende

Auf der Hauptversammlung am 15. Mai 2014 wird der Vorstand den Aktionären eine Dividendenerhöhung um 3 % auf 0,77 Euro pro Stammaktie (2012: 0,75 Euro) vorschlagen. Die Aktionäre können daher im 17. Jahr in Folge mit einer Erhöhung der Dividende rechnen.


Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014
Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 15,2 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einer Wachstumsrate von 4 %.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll zwischen 1 und 1,05 Milliarden US-Dollar betragen. Das Unternehmen hat ein globales Effizienzprogramm eingeleitet, um die Profitabilität in den kommenden Jahren weiter zu erhöhen. Sich daraus ergebende mögliche Kosteneinsparungen von bis zu 60 Millionen US-Dollar vor Steuern sind im Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 nicht berücksichtigt.

Für Investitionen sind im laufenden Geschäftsjahr rund 900 Millionen US-Dollar vorgesehen, für Akquisitionen rund 400 Millionen US-Dollar. Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) soll sich zum Ende des Geschäftsjahres 2014 auf einem Niveau von nicht über 3,0 bewegen. (Pressemeldung vom 25.02.2014)  

Quelle: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA | Foto: Fresenius Medical Care
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