Wirtschaft

Fresenius Medical Care legt Geschäftszahlen für Q3 & die ersten neun Monate 2013 vor

05.11.2013

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Bad Homburg: Fresenius Medical Care, der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischem Nierenversagen, hat die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2013 vorgelegt. Das Unternehmen erwartet für das Geschäftsjahr 2013 weiterhin einen Umsatz von mehr als 14,6 Milliarden US-Dollar, dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 6%. Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll im Geschäftsjahr 2013 zwischen 1,1 und 1,15 Milliarden US-Dollar betragen; das Unternehmen geht davon aus, das untere Ende dieser Spanne zu erreichen.
Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Angesichts der anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen können wir mit unserer Geschäftsentwicklung im dritten Quartal zufrieden sein, insbesondere mit dem sehr guten organischen Umsatzwachstum von 6%. Wir haben bereits nach den ersten sechs Monaten des Jahres angekündigt, dass wir ein stärkeres zweites Halbjahr erwarten, um unsere Prognose für 2013 zu erfüllen. Dazu bedarf es auch eines sehr guten vierten Quartals. Wir arbeiten kontinuierlich daran, unser Geschäft weiter auszubauen und schaffen so beste Voraussetzungen für eine auch in der Zukunft erfolgreiche Entwicklung von Fresenius Medical Care."
Fresenius Medical Care legt Geschäftszahlen für Q3 & die ersten neun Monate 2013 vor
Drittes Quartal 2013

Umsatz
Der Umsatz stieg im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7% auf 3,666 Milliarden US-Dollar (8% währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum belief sich weltweit auf 6%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg im dritten Quartal 2013 um 8% auf 2,813 Milliarden US-Dollar (9% währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten erhöhte sich um 5% auf 853 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt ist das ein Anstieg von 4%.
In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im dritten Quartal 2013 um 8% auf 2,436 Milliarden US-Dollar. Das organische Umsatzwachstum belief sich auf 6%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs um 9% auf 2,224 Milliarden US-Dollar, das organische Behandlungswachstum lag bei 3,5%. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 5% auf 212 Millionen US-Dollar.
Außerhalb Nordamerikas (Segment „International“) stieg der Umsatz um 5% auf 1,222 Milliarden US-Dollar. Währungsbereinigt ist das ein Zuwachs von 6%. Das organische Wachstum lag bei 4%. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen erhöhte sich um 5% auf 589 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt stieg der Umsatz mit Dialysedienstleistungen um 8%. Der Umsatz mit Dialyseprodukten wuchs um 5% auf 633 Millionen US-Dollar, währungsbereinigt bedeutet dies einen Anstieg von 4%.

Ertrag
Das operative Ergebnis (EBIT) sank im dritten Quartal 2013 um 2% auf 557 Millionen US-Dollar verglichen mit 568 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2012. In Nordamerika sank das operative Ergebnis im dritten Quartal 2013 um 1% auf 416 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 420 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Im Segment „International“ stieg es im Betrachtungszeitraum um 5% auf 204 Millionen US-Dollar gegenüber 195 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2012.
Bereinigt um Sondereffekte aus den seit April 2013 geltenden Kürzungen im US-Haushalt („Sequestration“) stieg das operative Ergebnis im dritten Quartal 2013 um 2% auf 576 Millionen US-Dollar.

Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im dritten Quartal 2013 auf 103 Millionen US-Dollar nach 108 Millionen US-Dollar im dritten Quartal des Vorjahres.

Das Konzernergebnis1 stieg von 270 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2012 um 1% auf 273 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2013. Bereinigt um die Nachsteuereffekte der oben genannten Sondereffekte stieg das Konzernergebnis1 im dritten Quartal 2013 um 6% auf 285 Millionen US-Dollar.

Die Ertragsteuern lagen im dritten Quartal 2013 bei 148 Millionen US-Dollar, dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 32,6%. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen die Ertragsteuern bei 153 Millionen US-Dollar bei einer Steuerquote von 33,3%.
Der Gewinn je Stammaktie (EPS) lag im dritten Quartal 2013 bei 0,91 US-Dollar, im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Anstieg von 3%. Bereinigt um die oben genannten Sondereffekte stieg der Gewinn je Stammaktie im dritten Quartal 2013 um 7% auf
1 Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt  0,95 US-Dollar.

Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug im dritten Quartal 2013 rund 301,3 Millionen nach 305,5 Millionen im Vorjahresquartal. Der Rückgang der Zahl ausstehender Aktien resultiert aus dem Aktienrückkaufprogramm, das im August 2013 planmäßig abgeschlossen wurde; gegenläufig wirkte sich zum Teil die Ausübung von Aktienoptionen in den vergangenen zwölf Monaten aus.

Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich im dritten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13% auf 605 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 16,5% des Umsatzes.
Die Netto-Investitionen lagen bei 175 Millionen US-Dollar. Der Free Cash Flow vor Akquisitionen betrug 430 Millionen US-Dollar – dies entspricht 11,7% des Umsatzes – verglichen mit 371 Millionen US-Dollar im dritten Quartal 2012. Für Akquisitionen und Investitionen, abzüglich Desinvestitionen, wurden 195 Millionen US-Dollar aufgewendet. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug 235 Millionen US-Dollar nach 334 Millionen US-Dollar im dritten Quartal des Vorjahres.
Erste neun Monate 2013

Umsatz und Ertrag
Der Umsatz wuchs in den ersten neun Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6% (währungsbereinigt 7%) auf 10,743 Milliarden US-Dollar.

Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 4% auf 1,595 Milliarden US-Dollar nach 1,659 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012. Bereinigt um die Sondereffekte aus der Übernahme von Liberty Dialysis Holdings Inc. und der seit April 2013 geltenden Kürzungen im US-Haushalt („Sequestration“) sank das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten 2013 um 1% auf 1,625 Milliarden US-Dollar im Vergleich zu 1,645 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012.
Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich in den ersten neun Monaten 2013 auf 310 Millionen US-Dollar nach 311 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012.

Das Konzernergebnis1 sank von 930 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum um 18% auf 761 Millionen US-Dollar in den ersten neun Monaten 2013. Bereinigt um Nachsteuereffekte der oben genannten Sondereffekte lag das Konzernergebnis1 in den ersten neun Monaten 2013 bei 783 Millionen US-Dollar gegenüber 784 Millionen US-Dollar im Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Die Ertragssteuern lagen in den ersten neun Monaten 2013 bei 421 Millionen US-Dollar, dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 32,8%. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen die Ertragssteuern bei 462 Millionen US-Dollar, was einer effektiven Steuerquote von 31,1% entsprach.

Der Gewinn je Stammaktie (EPS) verringerte sich in den ersten neun Monaten 2013 um 18% auf 2,50 US-Dollar pro Stammaktie gegenüber 3,05 US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um die oben genannten Sondereffekte lag der Gewinn je Stammaktie in den ersten neun Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum unverändert bei 2,57 US-Dollar. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug in den ersten neun Monaten 2013 rund 304,7 Millionen.

Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag in den ersten neun Monaten 2013 bei 1,446 Milliarden US-Dollar nach 1,467 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012. Dies entspricht 13,5% des Umsatzes.
Die Netto-Investitionen lagen bei 494 Millionen US-Dollar. Daraus ergab sich in den ersten neun Monaten 2013 ein Free Cash Flow vor Akquisitionen von 952 Millionen US-Dollar nach 1,029 Milliarden US-Dollar in den ersten neun Monaten 2012. Für Akquisitionen abzüglich Desinvestitionen gab Fresenius Medical Care insgesamt 279 Millionen US-Dollar aus. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug 673 Millionen US-Dollar im Vergleich zu -528 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.
Eine Übersicht über die Ergebnisse des dritten Quartals und der ersten neun Monate 2013 finden Sie im Anhang.
1 Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Patienten – Kliniken – Behandlungen
Zum 30. September 2013 versorgte Fresenius Medical Care 265.824 Dialysepatienten weltweit, 4% mehr als im Vorjahr. In Nordamerika erhöhte sich die Zahl der Patienten um 3% auf 168.893. In den Regionen außerhalb Nordamerikas (Segment „International“) stieg die Zahl der Patienten um 4% auf 96.931.
Zum 30. September 2013 betrieb das Unternehmen 3.225 eigene Dialysekliniken weltweit, ein Zuwachs von 3% gegenüber dem Vorjahr, davon 2.116 in Nordamerika und
1.109 außerhalb Nordamerikas. Dies entspricht einem Anstieg von je 3%.
Die Zahl der von Fresenius Medical Care weltweit durchgeführten Dialysebehandlungen stieg in den ersten neun Monaten 2013 gegenüber dem Vorjahr um 5% auf circa 30,03 Millionen. Davon entfielen 19,04 Millionen (+5%) auf Nordamerika und 10,99 Millionen (+4%) auf das Segment „International“.

Mitarbeiter
Zum 30. September 2013 beschäftigte Fresenius Medical Care 89.282 Mitarbeiter (durchschnittlich Vollzeitbeschäftigte; 31. Dezember 2012: 86.153).

Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis)
Der Verschuldungsgrad (Verhältnis der Finanzverbindlichkeiten zum Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg geringfügig von 2,92 zum Ende des zweiten Quartals 2013 auf 2,94 zum Ende des dritten Quartals 2013.

Rating
Die Ratingagentur Standard & Poor’s gibt das Unternehmensrating für Fresenius Medical Care mit ‚BB+’ und einem „positiven“ Ausblick an. Das Rating von Moody‘s liegt weiterhin bei ‚Ba1’ mit „stabilem“ Ausblick. Fitch überprüft derzeit das Rating von Fresenius Medical Care.

Aktienrückkaufprogramm
Fresenius Medical Care hat am 14. August 2013 das Aktienrückkaufprogramm planmäßig abgeschlossen. Insgesamt hat das Unternehmen etwa 7,5 Millionen Stammaktien in einem Gesamtvolumen von 385 Millionen Euro (rund 500 Millionen US-Dollar) erworben. Das Programm wurde aus dem Cash Flow sowie bereits vereinbarten Kreditlinien finanziert.

Ausblick für das Geschäftsjahr 2013 bestätigt
Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2013 weiterhin einen Umsatz von mehr als 14,6 Milliarden US-Dollar, dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 6%.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll im Geschäftsjahr 2013 zwischen 1,1 und 1,15 Milliarden US-Dollar betragen; das Unternehmen geht davon aus, das untere Ende dieser Spanne zu erreichen.
Für Investitionen sind im laufenden Geschäftsjahr rund 700 Millionen US-Dollar vorgesehen, für Akquisitionen rund 500 Millionen US-Dollar. Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) soll sich zum Ende des Geschäftsjahres 2013 auf einem Niveau von nicht über 3,0 bewegen. (Pressemeldung vom 05.11.2013) 

Quelle: Fresenius Medical Care | Foto: Fresenius Medical Care
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