Wirtschaft

Fresenius Medical Care erzielt starkes operatives Ergebnis im zweiten Quartal 2014

31.07.2014

Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA Bad Homburg: Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care: „Im zweiten Quartal ist unser Umsatz wieder stärker gewachsen als zu Jahresbeginn. Unser operatives Geschäft hat sich deutlich verbessert gezeigt. Auch für das zweite Halbjahr rechnen wir mit anhaltend gutem organischen Wachstum. Wir bestätigen daher unseren Ausblick für das Gesamtjahr und sind zuversichtlich, die geplanten Kosteneinsparungen von bis zu 60 Millionen US-Dollar vor Steuern zu erreichen. Beim strategisch wichtigen Ausbau unserer Dienstleistungen rund um die Dialyse sind wir mit den Übernahmen von Sound Physicians und MedSpring entscheidend vorangekommen. Unser Ziel ist eine noch bessere Versorgung von Patienten durch eine stärkere Verzahnung und Koordination der dafür nötigen Behandlungsschritte.“
Fresenius Medical Care erzielt starkes operatives Ergebnis im zweiten Quartal 2014
Zweites Quartal 2014

Umsatz
Der Umsatz stieg im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6 % auf 3,835 Milliarden US-Dollar (7 % währungsbereinigt). Das organische Umsatzwachstum belief sich weltweit auf 5 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg im zweiten Quartal 2014 um 7 % auf 2,949 Milliarden US-Dollar (8 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 2 % auf 886 Millionen US-Dollar (1 % währungsbereinigt).

In Nordamerika steigerte Fresenius Medical Care den Umsatz im zweiten Quartal 2014 um 6 % auf 2,521 Milliarden US-Dollar. Das organische Umsatzwachstum lag bei 4 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen wuchs um 7 % auf 2,316 Milliarden US-Dollar, das organische Behandlungswachstum lag bei 3,3 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten sank um 6 % auf 205 Millionen US-Dollar.

Außerhalb Nordamerikas (Segment „International“) stieg der Umsatz um 6 % auf 1,297 Milliarden US-Dollar. Währungsbereinigt erhöhte sich der Umsatz um 7 %. Das organische Wachstum betrug 5 %. Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen erhöhte sich um 8 % auf 633 Millionen US-Dollar. Währungsbereinigt stieg der Umsatz mit Dialysedienstleistungen um 12 %. Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 3 % auf 664 Millionen US-Dollar. Währungsbereinigt bedeutet das einen Anstieg von 3 %.

Ertrag
Das operative Ergebnis (EBIT) stieg im zweiten Quartal 2014 um 2 % auf 556 Millionen US-Dollar verglichen mit 544 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2013. In Nordamerika stieg das operative Ergebnis im selben Zeitraum von 391 Millionen US-Dollar auf 401 Millionen US-Dollar. Das ist ein Anstieg von 3 %. Im Segment „International“ stieg das operative Ergebnis von 218 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2013 um 11 % auf 243 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2014.

Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im zweiten Quartal 2014 auf 98 Millionen US-Dollar nach 103 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal des Vorjahres.

Die Ertragsteuern lagen im zweiten Quartal 2014 bei 177 Millionen US-Dollar gegenüber 144 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2013. Dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 38,7 % nach 32,6 % im Vorjahreszeitraum. Die Steuerquote im zweiten Quartal 2014 erhöhte sich wegen eines steuerlichen Sondereffekts in Höhe von 18 Millionen US-Dollar. Bereinigt um diesen Steuereffekt betrug die Steuerquote für das zweite Quartal 34,8 %. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen eine Steuerquote von rund 34 %.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis verringerte sich im zweiten Quartal 2014 um 11 % auf 234 Millionen US-Dollar gegenüber 263 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um den steuerlichen Sondereffekt betrug das Konzernergebnis 252 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2014.

Der Gewinn je Aktie (EPS) lag im zweiten Quartal 2014 mit 0,77 US-Dollar um 10 % unter dem Vergleichswert im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um den steuerlichen Sondereffekt betrug der Gewinn je Stammaktie 0,83 US-Dollar im zweiten Quartal 2014. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug im zweiten Quartal 2014 rund 301,8 Millionen nach 306,3 Millionen im Vorjahresquartal. Der Rückgang der Zahl ausstehender Aktien resultiert aus dem im August 2013 abgeschlossenen Aktienrückkaufprogramm. Die Ausübung von Aktienoptionen in den vergangenen zwölf Monaten dämpfte diesen Effekt.

Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich im zweiten Quartal 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 % auf 449 Millionen US-Dollar. Dies entspricht 12 % des Umsatzes.

Die Netto-Investitionen lagen bei 218 Millionen US-Dollar. Der Free Cash Flow vor Akquisitionen betrug 231 Millionen US-Dollar verglichen mit 352 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal 2013.

Für Akquisitionen, Ausleihungen und andere Anlagen, abzüglich Desinvestitionen, wurden 297 Millionen US-Dollar aufgewendet. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug -66 Millionen US-Dollar nach 339 Millionen US-Dollar im zweiten Quartal des Vorjahres.
Erstes Halbjahr 2014

Umsatz und Ertrag
Der Umsatz wuchs im ersten Halbjahr 2014 um 5 % (6 % währungsbereinigt) im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 auf 7,398 Milliarden US-Dollar. Der organische Umsatzanstieg im gleichen Zeitraum betrug 4 %.
Das operative Ergebnis (EBIT) sank um 4 % auf 1,001 Milliarden US-Dollar nach 1,038 Milliarden US-Dollar im ersten Halbjahr 2013.
Die Nettozinsaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2014 auf 195 Millionen US-Dollar nach 207 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2013.

Die Ertragsteuern lagen im ersten Halbjahr 2014 bei 278 Millionen US-Dollar, dies entspricht einer effektiven Steuerquote von 34,5 %. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lagen die Ertragssteuern bei 273 Millionen US-Dollar, was einer effektiven Steuerquote von 32,8 % entsprach. Um den steuerlichen Sondereffekt bereinigt betrug die Steuerquote 32,3 % für das erste Halbjahr 2014. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen eine Steuerquote von rund 34 %.

Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & KGaA entfällt, sank von 488 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum um 10 % auf 439 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2014. Um den steuerlichen Sondereffekt bereinigt betrug das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & KGaA entfällt, 457 Millionen US-Dollar für das erste Halbjahr 2014.

Der Gewinn je Aktie (EPS) verringerte sich im ersten Halbjahr 2014 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 % auf 1,46 US-Dollar. Um den steuerlichen Sondereffekt bereinigt betrug der Gewinn je Aktie 1,52 US-Dollar im ersten Halbjahr 2014. Die durchschnittlich gewichtete Zahl der ausstehenden Aktien betrug im ersten Halbjahr 2014 rund 301,6 Millionen.

Cash Flow
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2014 bei 562 Millionen US-Dollar nach 841 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2013. Dies entspricht 8 % des Umsatzes.
Die Netto-Investitionen lagen bei 415 Millionen US-Dollar. Daraus ergab sich im ersten Halbjahr 2014 ein Free Cash Flow vor Akquisitionen von 147 Millionen US-Dollar nach 522 Millionen US-Dollar im ersten Halbjahr 2013.
Für Akquisitionen abzüglich Desinvestitionen gab Fresenius Medical Care insgesamt 432 Millionen US-Dollar aus. Der Free Cash Flow nach Akquisitionen und Desinvestitionen betrug -285 Millionen US-Dollar im Vergleich zu 438 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum.

Mitarbeiter
Zum 30. Juni 2014 beschäftigte Fresenius Medical Care 94.401 Mitarbeiter (durchschnittlich Vollzeitbeschäftigte; 30. Juni 2013: 87.944). Die Zunahme um mehr als
6.400 Mitarbeiter resultiert aus dem Wachstum des Unternehmens in allen Geschäftsbereichen und aus Akquisitionen.

Konzern-Bilanz
Die Summe der Vermögenswerte belief sich am 30. Juni 2014 auf 24,145 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2013: 23,12 Milliarden US-Dollar). Das ist ein Anstieg um 4 %. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 8 % auf 6,805 Milliarden US-Dollar gegenüber 6,287 Milliarden US-Dollar am Ende des Geschäftsjahres 2013. Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 3 % auf 17,34 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2013: 16,833 Milliarden US-Dollar).
Das Eigenkapital wuchs um 2 % auf 9,65 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2013: 9,485 Milliarden US-Dollar). Die Eigenkapitalquote lag bei 40 % (31. Dezember 2013: 41 %). Die Finanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. Juni 2014 auf 9,139 Milliarden US-Dollar (31. Dezember 2013: 8,417 Milliarden US-Dollar). Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) lag am 30. Juni 2014 bei 3,1 (31. Dezember 2013: 2,8).
Eine Übersicht über die Ergebnisse des zweiten Quartals und des ersten Halbjahres 2014 finden Sie im Anhang.

Strategischer Ausbau des Bereichs Versorgungskoordination
Fresenius Medical Care hat für rund 600 Millionen US-Dollar eine Mehrheitsbeteiligung an Sound Inpatients Physicians, Inc. erworben, einem Netzwerk von Krankenhausärzten in den USA. Sound Inpatients Physicians beschäftigt mehr als 1.000 Ärzte in über 100 Krankenhäusern und Rehabilitationskliniken in den USA. Die Transaktion wurde im Juli 2014 abgeschlossen.
Außerdem hat Fresenius Medical Care das Unternehmen MedSpring Urgent Care Centers übernommen, eine Gruppe von 14 Notfallkliniken in den US-Bundesstaaten Illinois und Texas. MedSpring ist auf die Behandlung nicht lebensbedrohlicher Notfälle spezialisiert.
Die Investitionen sind weitere Schritte zum angekündigten Ausbau des Bereichs Versorgungskoordination.

Ausblick auf das Geschäftsjahr 2014
Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2014 einen Umsatz von rund 15,2 Milliarden US-Dollar. Das entspricht einer Wachstumsrate von 4 %. In diesem Ausblick nicht enthalten sind zusätzliche Umsätze aus Akquisitionen in Höhe von rund 500 Millionen US-Dollar.

Das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfallende Konzernergebnis soll zwischen 1 und 1,05 Milliarden US-Dollar betragen. Das Unternehmen hat ein globales Effizienzprogramm eingeleitet, um die Profitabilität in den kommenden Jahren weiter zu erhöhen. Sich daraus ergebende mögliche Kosteneinsparungen von bis zu 60 Millionen US-Dollar vor Steuern sind im Ausblick für das Geschäftsjahr 2014 nicht berücksichtigt.

Für Investitionen sind im laufenden Geschäftsjahr rund 900 Millionen US-Dollar vorgesehen. Für Akquisitionen sollen nach den jüngsten Transaktionen im Bereich Versorgungskoordination nun rund 1 Milliarde US-Dollar (bisher 400 Millionen US-Dollar) ausgegeben werden. Der Verschuldungsgrad (Debt/EBITDA-Verhältnis) soll zum Ende des Geschäftsjahres 2014 bei rund 3,0 liegen.
 

Fresenius Medical Care erzielt starkes operatives Ergebnis im zweiten Quartal 2014

Fresenius Medical Care erzielt starkes operatives Ergebnis im zweiten Quartal 2014

(Pressemeldung vom 31.07.2014) 

Quelle: Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA | Foto: Fresenius Medical Care
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