Wirtschaft

Fresenius: Gesundheitskonzern bekräftigt Ausblick für 2012

14.05.2012

Fresenius SE & Co. KGaA Bad Homburg: Der Gesundheitskonzern Fresenius peilt für das laufende Geschäftsjahr neue Bestwerte an. Auf der Hauptversammlung am 11.05.2012 der Fresenius SE & Co. KGaA in Frankfurt am Main bekräftigte der Vorstandsvorsitzende von Fresenius, Dr. Ulf M. Schneider, den Ausblick für 2012: „Der Umsatz soll währungsbereinigt um zehn bis 13 Prozent steigen, und wir erwarten, dass wir das obere Ende dieser Spanne erreichen. Das Konzernergebnis soll nunmehr währungsbereinigt um zwölf bis 15 Prozent wachsen.“ Nach einem sehr starken ersten Quartal hatte das Unternehmen den Ausblick Ende April angehoben. Zuvor hatte Fresenius mit einem Anstieg des Konzernergebnisses (Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt, bereinigt um einen nicht zu versteuernden sonstigen Beteiligungsertrag bei Fresenius Medical Care in Höhe von 30 Mio €; 2011 bereinigt um die Sondereinflüsse aus den Marktwertveränderungen der Pflichtumtauschanleihe und des Besserungsscheins.) von acht bis elf Prozent gerechnet. 
 
Das Unternehmen sei strategisch bestens aufgestellt für weiteres Wachstum, so Schneider: „Wir profitieren ganz wesentlich von den großen globalen Trends im Gesundheitswesen: der demografischen Entwicklung, dem erheblichen medizinischen Nachholbedarf in den Schwellenländern, der steigenden Bedeutung generischer Arzneimittel und dem Vormarsch privater Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen. Entscheidend für unseren unternehmerischen Erfolg sind dabei Qualitäts- und Kostenführerschaft, auf die wir in allen vier Unternehmensbereichen sehr großes Augenmerk legen. Für den Konzern streben wir mittelfristig ein organisches Umsatzwachstum von sechs bis neun Prozent an. Das Konzernergebnis soll im Jahr 2014 auf über eine Milliarde Euro steigen.“ 
 
Die Aktionäre der Fresenius SE & Co. KGaA stimmten auf der Hauptversammlung mit einer Mehrheit von 99,95 Prozent dem Vorschlag der persönlich haftenden Gesellschafterin und des Aufsichtsrats zu, die Dividende zum 19. Mal in Folge zu erhöhen. Die Aktionäre erhalten 0,95 Euro pro Stammaktie (Vorjahr: 0,86 Euro). Dies ist ein Anstieg von zehn Prozent. 
 
Die Aktionäre ermächtigten die persönlich haftende Gesellschafterin mit einer Mehrheit von mehr als 98 Prozent, Options- und Wandelschuldverschreibungen im Nennbetrag von insgesamt bis zu 2,5 Milliarden Euro auszugeben. Zudem stimmten die Aktionäre mit einer Mehrheit von 97 Prozent dafür, dass das Unternehmen eigene Aktien im Umfang von bis zu zehn Prozent des derzeit bestehenden Grundkapitals erwerben und verwenden darf. 
 
Der im Jahr 2011 amtierende Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit Mehrheiten von über 99 Prozent von den Aktionären entlastet. 
 
Bei der ordentlichen Hauptversammlung der Fresenius SE & Co. KGaA waren 76 Prozent des Stammaktienkapitals vertreten. (Pressemeldung vom 11.05.2012)
Quelle: Fresenius SE & Co. KGaA | Foto: Fresenius
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