Wirtschaft

Evonik Industries - Trendwende im 4. Quartal 2014

03.03.2015

Evonik Industries AG Essen: Evonik Industries hat das vergangene Jahr in einem schwierigen Marktumfeld erfolgreich abgeschlossen und die prognostizierten Ziele erreicht. "Wir haben viel Kraft für Neues investiert und bewiesen", erklärte Klaus Engel, Vorsitzender des Vorstandes der Evonik Industries AG, heute anlässlich der Bilanzpressekonferenz des Unternehmens in Essen.

"Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und sind nun in der Lage, in eine neue Phase profitablen Wachstums aufzubrechen." Evonik habe im vergangenen Jahr weltweit in neue Produktionskapazitäten, in Innovationen und in seine Mitarbeiter investiert, die Verwaltungs- und Kostenstruktur weiter optimiert und sein solides Finanzprofil weiter gefestigt, erklärte er. "Unsere neue Konzernstruktur ermöglicht zudem, die unterschiedlichen Geschäfte deutlich differenzierter zu steuern und gezielter weiterzuentwickeln", erläuterte der Vorstandsvorsitzende von Evonik.

Für das Geschäftsjahr 2015 seien die Voraussetzungen geschaffen worden, dass Umsatz und operatives Ergebnis den eigenen Erwartungen zufolge leicht über den Werten des Vorjahres liegen werden, sagte Engel. Der starke Jahresauftakt stimme ihn optimistisch, dass die gesetzten Ziele erreicht werden.
Wichtige Kennziffern für das Geschäftsjahr 2014:

  • Der Konzernumsatz stieg um 2 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro (2013: 12,7 Milliarden Euro).
  • Aus den höheren Mengen (+3 Prozent) bei leicht geringeren Verkaufspreisen (-1 Prozent) ergab sich ein organisches Umsatzwachstum von 2 Prozent.
  • Das bereinigte EBITDA betrug 1,9 Milliarden Euro (2013: 2,0 Milliarden Euro) und lag damit im prognostizierten Zielkorridor.
  • Die bereinigte EBITDA-Marge blieb mit 14,5 Prozent auf einem soliden Ertragsniveau (2013: 15,7 Prozent).
  • Das Konzernergebnis betrug 568 Millionen Euro (2013: 2.054 Millionen Euro, einschließlich des Veräußerungsgewinns aus dem Verkauf des Immobiliengeschäfts). Das bereinigte Konzernergebnis betrug 740 Millionen Euro (2013: 806 Millionen Euro).
  • Das bereinigte Ergebnis je Aktie lag bei 1,59 Euro (2013: 1,73 Euro).

Vor allem beim Ergebnis habe Evonik im Laufe des Jahres Fahrt aufgenommen und das bereinigte EBITDA in den ersten neun Monaten kontinuierlich von Quartal zu Quartal gesteigert, sagte Ute Wolf, Finanzvorstand Evonik Industries AG. "Das vierte Quartal markierte dann die Trendwende: Saisonal bedingt lag das bereinigte EBITDA zwar unter dem des dritten Quartals, aber nach drei Jahren erstmals wieder über Vorjahr", erläuterte sie.

Der Hauptversammlung am 19. Mai 2015 werden Aufsichtsrat und Vorstand vorschlagen, wie im Vorjahr eine Dividende von 1,00 Euro je Aktie zu beschließen. Dies entspricht auf den aktuellen Kurs bezogen einer Dividendenrendite von 3,3 Prozent.

Starke Bilanz und solide Finanzen als Grundlage für Wachstumskurs
Auf der Grundlage der starken Bilanz und solider Finanzen will Evonik seine Wachstumsstrategie diszipliniert fortsetzen. "Wir werden Ressourcen und finanzielle Mittel im Unternehmen für weiteres Wachstum mobilisieren", sagte Engel. Als wichtigsten Motor der Wachstumsstrategie bezeichnete Engel Innovationen. Dadurch wolle man führende Marktpositionen ausbauen und von Megatrends wie Gesundheit, Ernährung, Ressourceneffizienz und Globalisierung profitieren.
"Unser Ziel ist es, die anstehenden Herausforderungen in unserer Branche aus einer Position der Stärke anzugehen und aktiv mitzugestalten", sagte Engel. So habe Evonik im vergangenen Jahr 1,1 Milliarden Euro in neue Produktionsanlagen investiert, davon etwa 420 Millionen Euro an deutschen Standorten. Die bisher größte Einzelinvestition in der Geschichte des Unternehmens war der im vergangenen Jahr erfolgreich in Betrieb genommene Methionin-Komplex in Singapur.

Optimistischer Ausblick 2015
Insgesamt rechnet Evonik für das Geschäftsjahr 2015 mit einem leicht höheren Umsatz (2014: 12,9 Milliarden €). Auch das bereinigte EBITDA wird leicht über dem Wert des Vorjahres erwartet (2014: 1.867 Millionen €).

Zusätzlich kann die Umsatz- und Ergebnisentwicklung durch Wechselkurseffekte beeinflusst werden. Sollte der durchschnittliche Wechselkurs Euro / US-Dollar auf dem Niveau vom Jahresbeginn bleiben, ergibt sich für das Gesamtjahr 2015 ein zusätzliches Potenzial für Umsatz und operatives Ergebnis.

Die Ergebniseffekte aus niedrigeren Rohstoffpreisen werden in den einzelnen Geschäften unterschiedlich wirken, sich aber über das gesamte Portfolio weitgehend ausgleichen.Evonik Industries - Trendwende im 4. Quartal 2014

Evonik Industries - Trendwende im 4. Quartal 2014

Evonik Industries - Trendwende im 4. Quartal 2014

(Pressemeldung vom 03.03.2015) 

Quelle: Evonik Industries AG | Foto: Evonik Industries
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