Wissenschaft

ESA-Ministerratskonferenz in Paris

24.11.2022

DLR Deutsches Zentrum für Luft- und RaumfahrtKöln-Porz | Paris: Am 22. und 23. November 2022 tagten die Minister und Regierungsvertreter der 22 Mitgliedsstaaten der Europäischen Weltraumorganisation ESA am Fuße des Pariser Eiffelturms, um die Weichen zu stellen für gemeinsame Raumfahrtprogramme „made in Europe“. Die Ministerratskonferenz ist das höchste politische Entscheidungsgremium, das im Schnitt alle drei Jahre den inhaltlichen und finanziellen Rahmen für die Raumfahrtprogramme der ESA festgelegt. 

An der Spitze der deutschen Delegation standen Bundeswirtschaftsminister Dr. Robert Habeck und die Koordinatorin für die deutsche Luft- und Raumfahrt, Dr. Anna Christmann, begleitet von Vertretern des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr (BMDV). Ebenfalls am Verhandlungstisch in Paris dabei war Dr. Walther Pelzer, DLR-Vorstand und Leiter der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR, der mit seinem Team in Bonn die deutschen Positionen der Konferenz vorbereitet und mit der Bundesregierung abgestimmt hat.

Deutschland hat in Paris den Vorsitz im ESA-Rat von Frankreich übernommen und wird die nächste Konferenz im Jahr 2025 ausrichten. 

„Ob Ukraine-Krieg, Energie- oder Klimakrise: Raumfahrt leistet zur Lösung dieser globalen Herausforderungen wichtige strategische Beiträge. Deshalb bin ich froh, dass es uns gelungen ist, aus Deutschland rund 3,5 Euro (gemischte wirtschaftliche Bedingungen) für die Gestaltung der europäischen Raumfahrtaktivitäten der nächsten Jahre bereit zu stellen. Klimaschutz, Wettbewerb und New Space sowie die Souveränität Europas liegen dabei für uns im Fokus", so Dr. Anna Christmann, Koordinatorin der Bundesregierung für die Luft- und Raumfahrt. „Ein besonderer Erfolg für Deutschland ist, dass wir mehr Wettbewerb bei den Trägerraketen erreicht haben. Im Ergebnis können die privaten Anbieter von Mini- und Mikrolaunchern zukünftig an den ESA-Ausschreibungen teilnehmen. Das ist ein Paradigmenwechsel, mit dem wir New Space und privaten Aktivitäten neuen Schub verleihen." 

Sie betont: „Raumfahrt ist mehr als Science Fiction. Mit unserer Zeichnung stärkt Deutschland - wie im Koalitionsvertrag vereinbart - die ESA und wird seiner treibenden Rolle für eine starke europäische Raumfahrtindustrie und -wissenschaftslandschaft gerecht", ergänzt die Raumfahrt-Koordinatorin. 

Dass Raumfahrt nur in internationaler Kooperation funktioniert, hebt DLR-Vorstand Dr. Walther Pelzer hervor: „Neben Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit insbesondere im Launcher-Sektor und bei der Entwicklung innovativer Technologien war unser dritter Verhandlungsschwerpunkt die Exploration. Dieses Engagement fortzusetzen bedeutet zugleich, die internationale Zusammenarbeit zu stärken. Großprojekte zur Erkundung des Alls erfordern europäische und globale Arbeitsteilung. Das sichert nicht nur den Erfolg, eine derartige ‚Space Diplomacy‘ macht die Raumfahrt darüber hinaus selbst zu einem wichtigen Bereich internationaler Zusammenarbeit.“

Insgesamt zeichneten die ESA-Mitgliedsstaaten ein Budget von 16,9 Milliarden Euro. Deutschland trägt davon 3,5 Milliarden Euro (20,8 Prozent) und ist damit mit Frankreich (18,9 Prozent) und Italien (18,2 Prozent) stärkster Partner der ESA.

Für die sogenannten ESA-Pflichtprogramme stellt Deutschland 1,15 Milliarden Euro (laufende wirtschaftliche Bedingungen) zur Verfügung: Dazu zählen neben dem Allgemeinen Haushalt das Wissenschaftsprogramm und der Europäische Raumflughafen in Kourou. Rund 2,09 Milliarden Euro des deutschen Beitrags entfallen auf die sogenannten optionalen Programme: darunter rund 669 Millionen Euro für Erdbeobachtung, rund 365 Millionen Euro für Telekommunikation, 50 Millionen Euro für Technologieprogramme, 155 Millionen Euro für Weltraumlage und Weltraumsicherheit, 368 Millionen Euro für Raumtransport und -betrieb sowie rund 726 Millionen Euro für den Bereich astronautische Raumfahrt, Forschung in Schwerelosigkeit und Exploration.

Die wesentlichen deutschen Zeichnungen im Einzelnen:

Trägersysteme

Ab Ende 2023 soll die Ariane 6 als neuer europäischer Träger Nutzlasten ins All bringen. Industrielle Hauptauftragnehmer sind ArianeGroup, in Deutschland mit Standorten in Bremen und Ottobrunn, sowie MT Aerospace in Augsburg und Bremen. Deutschland beteiligt sich mit insgesamt etwa 162 Millionen Euro an der weiteren Entwicklung der Ariane 6 sowie deren Markteinführung. In das optionale Begleitprogramm LEAP (Launchers Exploitation Accompaniment) investiert Deutschland rund 52 Millionen Euro, dazu zählt auch der Betrieb des DLR-Raketentestzentrums in Lampoldshausen. Dieses ist jetzt - wie bislang nur der Europäische Raumflughafen in Kourou - als unverzichtbare Infrastruktur definiert. 

Am Technologie- und Qualifizierungsprogramm für künftige Träger (Future Launchers Preparatory Programme, FLPP) beteiligt sich Deutschland mit rund 123 Millionen Euro. Schwerpunkte sind die Entwicklung einer kostengünstigen Oberstufe in Leichtbauweise (etwa aus Kohlefaserverbundwerkstoff), die Verbesserung der Leistungsfähigkeit existierender und neuer Triebwerke sowie die Umsetzung neuer Prozesse und Methoden. 

Deutschland ist zudem ein starker Partner im Programm für kommerzielle Raumtransportdienstleistungen – kurz BOOST!, das den Fokus auf die Förderung von KMU und Start-ups legt. Aufgrund der deutschen Initiative konnte auch eine Einbeziehung der Mikrolauncher als Trägerraketen für ESA-Nutzlasten erzielt werden.  

Erdbeobachtung und Klimaschutz

Deutschland ist international führend in der Erdbeobachtung – sowohl wissenschaftlich, technologisch als auch in der Nutzung und Verarbeitung von Daten zur Analyse des Systems Erde. Mit rund 185 Millionen Euro (30 Prozent) behält die Bundesrepublik ihre Führungsrolle im operationellen europäischen Erdbeobachtungsprogramm Copernicus. Hier geht es konkret um Weiterentwicklung und Erweiterung des Systems um neue Sentinel-Satelliten und Dienste für Klimaüberwachung und Klimaschutz, Landwirtschaft, Mobilität, Sicherheit und Katastrophenvorsorge. Das Programm liefert essenzielle Daten für die Umsetzung des „European Green Deal“, des Pariser Klimaabkommens und für Klima-Anpassungsmaßnahmen. Deutschland stellt die größte Gruppe an Copernicus-Nutzern. 

Im neuen Programm „Climate-Space“ liegt der Fokus auf der satellitenbasierten Klimaforschung, und zwar auch auf regionalem und lokalem Level. Die Ergebnisse aus Climate-Space sollen mit Schwerpunkt Klima und Atmosphäre unter anderem in die Copernicus-Dienste einfließen, die derzeit in Bonn am Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage angesiedelt werden. Zusammen mit dem ebenfalls neuen Programm Digital Twin Earth unterstützt Deutschland mit insgesamt rund 23 Millionen Euro die Simulation von Klimadaten.

Zudem beteiligt sich Deutschland mit rund 347 Millionen Euro am Programm FutureEO. Neben den wissenschaftlichen Earth Explorer Satelliten haben auch die Wettersatelliten der Europäischen Organisation für meteorologische Satelliten (EUMETSAT) und die meisten ihrer Messinstrumente sowie auch die Sentinel-Satelliten des Copernicus-Programms hier ihre Ursprünge. Das Programm öffnet auch die Tür zu neuen Märkten, indem es verstärkt auf NewSpace-Ansätze sowie innovative Technologie wie Künstliche Intelligenz (KI) und Maschinelles Lernen setzt. Das gibt auch kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Start-ups die Chance, mit Dienstleistungen globale Märkte zu adressieren. 

Der ESA-Satellit „Aeolus“ ist der erste Satellit, der mit seinem Doppel-LiDAR-Instrument seit August 2018 Windfelder und ihre Bewegung weltweit in verschiedenen Höhenschichten in der gesamten Atmosphäre misst und erfasst. Mit Aeolus 2 soll aus diesem Testsatelliten nun ein Programm werden. Zwei Satelliten sollen im Zeitraum 2030 bis 2040 routinemäßig globale 3D-Windfelder messen, um unsere Wettervorhersage deutlich zu präzisieren. Im Vorbereitungsprogramm von Aeolus 2 ist Deutschland mit nationalen Mitteln des BMDV an der Entwicklung des Lasertransmitters beteiligt.

Das Programm „InCubed-2“ zielt auf privatwirtschaftliche kommerzielle Erdbeobachtungsaktivitäten mit kurzer Laufzeit – die Bundesrepublik beteiligt sich hier mit rund 10 Millionen Euro. InCubed-2 (Investing in Industrial Innovation 2) setzt einen Rahmen, um flexibel und agil mit der europäischen Erdbeobachtungsindustrie zusammenzuarbeiten. InCubed-2 soll so die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie bei Komponentenfertigung, Missionsbetrieb, Plattform- und Bodensegmenttechnologien sowie Datenzugang steigern, damit innovative Ansätze europäischer Anbieter auf dem Weltmarkt konkurrieren können. Programminhalte werden auf industrielle Vorschläge hin ausgewählt. 

Satellitenkommunikation

In der Satellitenkommunikation (ARTES-Programme) geht es um die Unterstützung von innovativen Technologien und Produkten für den weltweit wachsenden, kommerziellen Markt von Telekommunikationssatelliten. Ein zentraler Fokus in Deutschland liegt auf dem Rahmenprogramm Wettbewerbsfähigkeit (Core Competitiveness, 50 Millionen Euro), und damit in der Unterstützung der Industrie und Zulieferer in einem sich stark wandelnden Marktumfeld. Weitere deutsche Schwerpunkte liegen in der strategisch relevanten Schlüsseltechnologie (Laser-)Kommunikation (rund 41 Millionen Euro) und in Entwicklungen für den Zukunftsmarkt satellitenbasierter Sicherheitslösungen inklusive Quantenschlüsselverteilung (QKD) mit rund 39 Millionen Euro. 

Für die Förderung kommerzieller Anwendungen sowohl in der Raumfahrt selbst als auch in raumfahrtfremden Branchen (BASS 4.0) zeichnete Deutschland rund 19 Millionen Euro (WB 22), für die Unterstützung von Satelliten im Mobilfunknetz der Zukunft stellt Deutschland etwa 21 Millionen Euro bereit.

Konnektivitäts-Inititiave der EU

Eine sichere und verlässliche Kommunikation ist vor allem in Krisenzeiten unverzichtbar, um staatliche Handlungsfähigkeit sicherzustellen. Deutschland unterstützt die EU-Initiative zur sicheren Konnektivität und das flankierende Programm der ESA mit 189 Millionen Euro. 

Weltraumsicherheit

Bei den Themen Weltraumwetter, Beobachtung von erdnahen Objekten sowie Vermeidung und Reduktion von Weltraumschrott beteiligt sich Deutschland mit rund 24 Millionen Euro (WB 22) am COSMIC-Element des Programms, in dem diese Themen weiter erforscht werden und Instrumente beispielsweise für die Beobachtung des Weltraumwetters entwickelt werden.

Darüber hinaus beteiligt sich die Bundesrepublik an Missionen, die in dem Programm umgesetzt werden. Die Deutsche Zeichnung von rund 72 Millionen Euro für die Asteroiden-Abwehrmission HERA ermöglicht den für Herbst 2024 vorgesehenen Start der in Bremen gebauten Sonde zu dem Asteroiden Didymos. Auf dessen kleinem Begleiter Dimorphos ist am 27. September 2022 die NASA-Sonde DART eingeschlagen, um zu untersuchen, ob es möglich ist, den Kurs eines Asteroiden zu verändern. HERA soll nach der Ankunft im Jahr 2026 dort Beobachtungen und Analysen zu den Auswirkungen Einschlags von DART auf Dimorphos durchführen. Die Erkenntnisse dienen sowohl der Grundlagenforschung als auch der Vorbereitung möglicher Abwehrmissionen von Asteroiden.

Auch an der Clearspace-1-Mission zur aktiven Entfernung von Weltraummüll und dem Programm für Wartung von Satelliten im All („In-Orbit-Servicing“) beteiligt sich Deutschland insgesamt mit rund 28 Millionen Euro. 

Mit „Vigil“ möchte die ESA operationelle Beobachtungsdaten der Sonne vom sogenannten Lagrange-Punkt L5 liefern und zur verbesserten Vorhersage von Weltraumwetter-Ereignissen beitragen. Mit dem deutschen Beitrag von 30 Millionen Euro (WB 22) zur Vigil-Mission wird ein wissenschaftliches Instrument entwickelt, der sogenannte Photospheric Magnetic Field Imager (PMI) zur Beobachtung des Magnetfeldes auf der Sonnenoberfläche.

Technologie-Entwicklung 

Die deutsche Beteiligung am sogenannten Allgemeinen Technologieförderprogramm GSTP (General Support Technology Programme) zielt auf den Erhalt, Ausbau und die Stärkung der industriellen Wettbewerbsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), insbesondere von Start-ups. Sie erhalten die Chance, den technologischen Reifegrad ihrer Entwicklungen zu stärken – ohne Hilfe ein sehr kostspieliger und langwieriger Prozess. Es profitieren auch Firmen, die ursprünglich nicht aus der Raumfahrt kommen und ihre Chance erkannt haben, hier Fuß zu fassen. Als weiterführendes optionales Technologieprogramm lagen die Schwerpunkte auf Digitalisierung, Cybersecurity, Künstlicher Intelligenz, Quantentechnologien, fortschrittlichen Fertigungstechnologien sowie auf NewSpace-Ansätzen. Die Entwicklung von Elektrischen, Elektronischen und Elektromechanischen (EEE-) Bauteilen werden in den eigenen Programmkomponenten EEE vorangetrieben.
Deutschland hat im GSTP-Programm 50 Millionen Euro gezeichnet. 

Marktchancen für Start-ups verbessern
Zudem hat Deutschland einen Beitrag von 22 Millionen Euro zum neuen Programm „Scale-Up“ beigetragen. In diesem Programm, das explizit die Kommerzialisierung in der Raumfahrt fördern soll, führt Deutschland sein Engagement für die ESA Business Incubation Center (BIC) fort. Außerdem unterstützt Deutschland durch seine Beteiligung neue Aktivitäten für Start-Ups, um deren Marktchancen zu verbessern. Nicht zuletzt fördert die Bundesregierung aktiv den „Market Place“ zur Anschubfinanzierung von kommerziellen Dienstleistungen für Test- und Demonstrationsmissionen im All.   

Exploration

Alle robotischen und astronautischen Aktivitäten zur Exploration werden im Rahmenprogramm "European Exploration Envelope Programme" (E3P) zusammengefasst. Dieses bündelt das europäische Forschungs- und Technologieprogramm zur Nutzung des erdnahen Orbits inklusive der Erkundung von Mond und Mars. Teilprogramme hier sind der Betrieb der Internationalen Raumstation ISS und ihre Nutzung (deutscher Anteil: rund 529 Millionen Euro). Deutschland übernimmt hier die Führungsrolle und ist auch Hauptproduzent und Kostenträger der European Service Module, der Versorgungskapseln des US-Raumschiffs Orion, unverzichtbarer Teil des Artemis-Mondprogramms der NASA. Darüber hinaus beteiligt sich die Bundesrepublik federführend am Forschungsprogramm SciSpace. Mondaktivitäten unterstützt Deutschland mit 110 Millionen Euro, vor allem im Rahmen des europäischen Landegeräts „Argonaut“. Für die Marsexploration zeichnete die Bundesrepublik 60 Millionen Euro. 

Wissenschaft

Das Wissenschaftsprogramm ist als Pflichtprogramm das Rückgrat der ESA. Damit trägt es maßgeblich zum Aufbau und Erhalt von Europas Rolle in der internationalen Weltraumforschung bei. Es finanziert die Forschungssatelliten, deren Start und Betrieb. Die wissenschaftlichen Instrumente entwickeln die Mitgliedsstaaten selbst. Bis Ende der 2030er-Jahre sollen zwölf neue Missionen zur Erkundung und Analyse unseres Sonnensystems und anderer Galaxien starten. Deutschland ist mit 21,13 Prozent größter Beitragszahler dieses Programms, was einen Beitrag von insgesamt rund 684 Millionen Euro für fünf Jahre bedeutet. Große und mittlere Missionen mit maßgeblicher deutscher Beteiligung sind: JUICE (Jupiter-Mission, geplanter Start April 2023), EUCLID (Dunkle Energie/Dunkle Materie, geplanter Start 2024), PLATO (Exoplaneten-Mission, 2027) und LISA (Gravitationswellen-Observatorium, 2037).

(Pressemeldung vom 24.11.2022)
Quelle: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) | Foto: DLR
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