Wirtschaft

Erster Strang der Nord Stream-Pipeline wird Belastungsprüfung unterzogen

27.05.2012

Zug, Switzerland:  Nord Stream führt Belastungstests am ersten Strang der Nord Stream-Pipeline durch. Die Tests sind Teil der Anlaufphase für den Betrieb beider Stränge der Pipeline in einem einheitlichen automatisierten Gastransportsystem. In den vergangenen drei Tagen transportierte der erste Pipelinestrang die volle Kapazität von etwa 75 Millionen Kubikmeter Erdgas täglich, dies entspricht etwa 27,5 Milliarden Kubikmetern pro Jahr.

Der Testbetrieb wird weitere drei Wochen andauern, während dieser Zeit werden sich die Betriebsparameter noch mehrfach ändern. Die branchenübliche Belastungsprüfung erhöht die Sicherheit und Zuverlässigkeit der Pipeline. Der erste Strang der Nord Stream-Pipeline transportiert weiterhin die vollständige von Gazprom nominierte Gasmenge an die europäischen Partner.


Der erste Strang der Nord Stream-Pipeline wurde im November 2011 in Betrieb genommen. Beide Stränge haben eine Gesamtlänge von über 1.220 Kilometern und eine jährliche Kapazität von etwa 27,5 Milliarden Kubikmetern. Der zweite Leitungsstrang wurde bereits vollständig verlegt. Die Transportkapazität soll mit der Inbetriebnahme des zweiten Leitungsstrangs Ende 2012 auf rund 55 Milliarden Kubikmeter pro Jahr verdoppelt werden. Dies ist genügend Erdgas, um 26 Millionen europäische Haushalte zu versorgen.
 

Keine zusätzlichen Verdichterstationen: Die Nord Stream-Pipeline ist so konstruiert, dass sie keine zusätzlichen Verdichterstationen entlang der Trasse benötigt. Der Druck des Gases nimmt beim Transport nach Deutschland kontinuierlich ab. Die Leitung wurde deshalb in drei Abschnitten verlegt, die jeweils für ein unterschiedliches Druckniveau ausgelegt sind. Diese drei Leitungsabschnitte wurden unter Wasser dort miteinander verbunden, wo sich der Druck von 220 auf 200 bar bzw. von 200 auf 177,5 bar reduziert. Zunächst wurden der Abschnitt im Finnischen Meerbusen und der mittlere Teil in einer Tiefe von etwa 80 Metern verbunden, anschließend der mittlere Abschnitt mit dem südwestlichen Teil der Pipeline vor der Küste der schwedischen Insel Gotland in rund 110 Metern Tiefe. An den gleichen Stellen wird im Mai und Juni 2012 auch die zweite Leitung auf dem Meeresboden verschweißt. (Pressemeldung vom 24.05.2012)

Quelle: Nord Stream AG | Foto: Nord Stream AG
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