Wirtschaft

Ernährungswirtschaft schützt ihre Produkte mit innovativen Verpackungslösungen

21.06.2012

Süderelbe AG, Wachstumsinitiative Süderelbe AG Hamburg-Harburg: Existiert eine Verpackung, die zuverlässig schädliche Einflüsse auf das Produkt verhindert - und wie müsste sie beschaffen sein? Fragen, denen die Referenten und das zahlreich erschienene Fachpublikum auf der "foodactive Info-Lounge Verpackung", die die Süderelbe AG am 18.06.2012 in den Räumlichkeiten der Eurofins WEJ Contaminants GmbH in Hamburg veranstaltete, nachgingen.
 
Denn das Thema ist hochaktuell: Sabrina Ment, Analytical Service Manager der Eurofins WEJ Contaminents GmbH, bemerkt in ihrem einleitenden Vortrag: „Die Nachfrage am Markt nach Analysen zu Mineralölresten steigt und mit ihr der Druck auf die Hersteller.“ 
 
Was können Hersteller gegen Kontamination tun? Heiko Diehl, Packaging Expert bei BASF SE, unterstreicht in seinem Vortrag die Wirksamkeit „funktioneller Barrieren“, mahnt aber auch gleichzeitig: „Funktionelle Barrieren gegen die Migration unerwünschter Stoffe in verpackte Lebensmittel spielen aktuell in der Papier- und Kartonverpackungsindustrie noch kaum eine Rolle. Hier wäre jedoch jetzt schon eine kostengünstige und nachhaltige Verbesserung der Verpackung sofort möglich, denn eine Regulierung wird kommen.“ 
Dass eine schützende Verpackung alleine nicht reichen kann, belegt Herr Jürgen Klages, Leiter Zentrales Qualitätswesen bei der Nordgetreide GmbH & Co. KG, in seinem Erfahrungsbe•richt. Erst ein Blick auf die gesamte Wertschöpfungskette zeigte weitere Handlungsspielräume für die Produktsicherheit. „Wir nehmen das Minimierungsgebot sehr ernst. Als Hersteller müssen wir unseren Kunden sowohl im Rahmen unserer Sorgfaltspflicht als auch in der Verantwortung für den Verbraucher ganzheitliche Konzepte und Argumentationen vorschlagen“. 
Die zahlreichen Fragen und die nachfolgende Diskussionen zeigen die Bedeutung von innovativen Verpackungslösungen für Unternehmen der Ernährungswirtschaft. „Der rege Austausch und qualifizierte Referenten kennzeichnen eine foodactive Info-Lounge. Ich komme gerne wieder.“, so Stefan Lotter, Einkäufer der Abraham Schinken GmbH. 
 
Die Marke foodactive steht für die Ernährungsinitiative in der Metropolregion Hamburg. Zielgruppe sind Her•steller von Lebensmittelprodukten sowie Lieferanten von Roh- und Hilfsstoffen. Die Dienstleistungen von foodactive werden mit Unterstützung spezialisierter, regionaler Unternehmen und Dienstleistern angeboten. Neben den Aktionären der Süderelbe AG unterstützen auch die Landkreise Uelzen und Lüchow-Dannenberg die Aktivitäten von foodactive. Die Projektaktivitäten werden im Land Niedersachsen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE) unterstützt. (Pressemeldung vom 19.06.2012)
Quelle: Süderelbe AG | Foto: Süderelbe AG
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