Wirtschaft

Einzelhandelsverband Nord: Diese Gesetze und Regelungen treten 2014 in Kraft

05.01.2014

Kiel: Zu jedem Jahresanfang treten neue Regelungen in Kraft, auf die Unternehmer und Arbeitgeber reagieren müssen. Der Handelsverband Deutschland (HDE) hat die wichtigsten Änderungen für den Einzelhandel kurz zusammengefasst:

Gegen unseriöse Geschäftspraktiken:
Bei Inkassodienstleistungen werden im November 2014 Darlegungs- und Informationenspflichten eingeführt, die mittelbar auch von Einzelhändlern zu erfüllen sind. Der HDE hatte eine einjährige Übergangsfrist erwirkt.

Arbeitsverwaltung:
Neuer E-Service der Bundesagentur für Arbeit (BA): Arbeitgeber können Arbeits- und Nebeneinkommensbescheinigungen für das Arbeitslosengeld auch auf elektronischem Wege an die BA übermitteln.

Steuern:
Der Grundfreibetrag wird angehoben. Die Reisekostenabrechnungen wurden vereinfacht. Die "regelmäßige Arbeitsstätte" heißt jetzt "erste Arbeitsstätte". Zudemsteigt die Künstlersozialabgabe auf 5,2 Prozent.

Ausbildung und Entlohnung:
der Mindestlohn für die Zeitarbeitsbranche greift ab Anfang des kommenden Jahres. Ein neuer Ausbildungsgang Kauffrau/Kaufmann für Büromanagement wird zum August 2014 in Kraft gesetzt.

Mehr Informationspflichten für Händler ab Juni:
Am 13. Juni 2014 tritt das Gesetz zur Umsetzung der EU-Verbraucherrechterichtlinie in Kraft. Enthalten sind darin positive Änderungen zum Widerspruchsrecht, aber auch belastende Regelungen bei den Informationspflichten eines Unternehmers. betroffen sond sowohl stationäre als auch Online-Händler. Insbesondere letztere sollten ihren Online-Shop entsprechend anpassen. (Pressemeldung vom 01.01.2014)

Quelle: Einzelhandelsverband Nord e.V. | Foto: Einzelhandelsverband Nord
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