Wirtschaft

EIB vergibt Darlehen von 60 Millionen Euro an die Hüttenwerke Krupp Mannesmann

20.12.2017

Luxembourg: Die Europäische Investitionsbank (EIB) stellt der Hüttenwerke Krupp Mannesmann GmbH (HKM), einem deutschen Rohstahlhersteller, ein Darlehen über 60 Millionen Euro zur Verfügung. Die Mittel sind für die Modernisierung eines bestehenden integrierten Hüttenwerks bestimmt, um dessen Umweltleistung zu verbessern sowie den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen dank neuer Ausrüstung zu verringern. Ermöglicht wurde das EIB-Darlehen durch den Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI). Der EFSI ist die tragende Säule der Investitionsoffensive für Europa, bei der die EIB-Gruppe und die Europäische Kommission als strategische Partner zusammenarbeiten, um die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Wirtschaft zu stärken.
 
Ambroise Fayolle, der für Finanzierungen in Deutschland zuständige EIB-Vizepräsident: „Diese Finanzierung durch die EIB zeigt auch, wie stark sich die Bank für Projekte mit hohem Zusatznutzen einsetzt, die gleichzeitig zur Verbesserung der Klimabilanz beitragen. Europa braucht eine solide, moderne sowie energie- und CO2-effiziente Industriestruktur für künftiges Wachstum, den Erhalt von nachhaltigen Arbeitsplätzen und der Wettbewerbsfähigkeit auf globalen Märkten. Es ist dies unser erstes Darlehen an HKM, und ich freue mich, dass die Bank der EU mit der Unterstützung des EFSI dazu beitragen kann, weitere Geldgeber für HKM-Investitionen zu gewinnen. Das ist Sinn und Zweck des Investitionsoffensive für Europa.
 
Der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Jyrki Katainen, zuständig für Beschäftigung, Wachstum, Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit, sagte: "Mit diesem heute unterzeichneten Darlehen, das durch die Investitionsoffensive für Europa unterstützt wird, wird das Unternehmen seine Umweltverträglichkeit verbessern und seine CO2-Bilanz verringern. Im Rahmen des EFSI 2.0, der diese Woche angenommen wurde, werden wir noch mehr Projekte in den Bereichen Energieeffizienz und saubere Technologien sehen, wobei mindestens 40% der EIB-Projekte zum Klimaschutz beitragen werden. "
 
Dr. Gerhard Erdmann, Geschäftsführer Controlling bei HKM: „Das Projekt ist ein wichtiger Meilenstein für die Zukunft unseres Unternehmens und wird substanziell zur Einsparung von Ressourcen und zur Emissionssenkung beitragen. Wir sind sehr erfreut, dass wir aufgrund unserer steten Bemühungen um technologische Entwicklung und hohe Produktqualität und unserer starken Fokussierung auf Umweltschutz für eine EIB-Finanzierung in Betracht kommen.
 
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist die Einrichtung der Europäischen Union für langfristige Finanzierungen. Ihre Anteilseigner sind die Mitgliedstaaten der EU. Die EIB vergibt langfristige Mittel für solide Projekte, die den Zielen der EU entsprechen.
 
Als integriertes Hüttenwerk ist HKM auf die Produktion von Stahl und Vorprodukten für die verarbeitende Industrie spezialisiert. Der Slogan von HKM: „Stahl. Das sind wir.” steht für die langjährige Erfahrung und das umfassende Branchen-Know-how des Unternehmens. HKM ist ein modernes Stahlunternehmen mit technisch und wirtschaftlich optimierten Fertigungsstufen, vorbildlichen Arbeitsbedingungen und weitreichenden Umweltschutzmaßnahmen. Als Tochtergesellschaftführender Stahl- und Technologieunternehmen umfassen die Produktionsschritte alle erforderlichen Prozesse von der Roheisenproduktion mit eigener Koks- und Sintererzeugung bis zur Herstellung von Brammen und Rundstahl im Strangguss. Mit etwa 3 000 Beschäftigten und neuester Technik produziert HKM etwa 3 000 verschiedene Stahlsorten und erzielt damit – in Abhängigkeit von den Rohstoffpreisen – einen Jahresumsatz von 2–3 Milliarden Euro. HKM erfüllt die Normen DIN EN ISO 9001, DIN EN ISO 14001, DIN EN ISO 50001 und BS OHSAS 18001.
 
Die Investitionsoffensive für Europa, der Juncker-Plan, ist eine der wichtigsten Maßnahmen der EU, um die Investitionen in Europa anzukurbeln und auf diese Weise Arbeitsplätze zu schaffen und das Wachstum zu fördern. Zu diesem Zweck werden vorhandene und neue Finanzierungsmittel intelligenter genutzt. Die EIB-Gruppe spielt bei dieser Investitionsoffensive eine zentrale Rolle. Durch Garantien aus dem Europäischen Fonds für strategische Investitionen (EFSI) sind die EIB und der EIF in der Lage, einen größeren Teil des Projektrisikos zu übernehmen, was es privaten Geldgebern erleichtert, sich ebenfalls an den Projekten zu beteiligen. Außerdem gibt es neben dem EFSI die neue Beratungsplattform EIAH, die öffentlichen und privaten Projektträgern hilft, Investitionsprojekte professioneller zu strukturieren. Die Investitionsoffensive soll zudem in der EU investitionsfreundlichere rechtliche Rahmenbedingungen schaffen. Das gilt vor allem für den Digital-, den Energie- und den Kapitalmarktsektor. Im Dezember 2017 haben das Europäische Parlament und die Mitgliedstaaten entschieden, die Laufzeit von EFSI zu verlängern und die finanzielle Kapazität zu erhöhen.  (Pressemeldung vom 20.12.2017)
Quelle: Europäische Investitionsbank | Foto: Europäische Investitionsbank
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