Wirtschaft

E.ON Hanse Wärme: Neues Blockheizkraftwerk in Wyk auf Föhr für Klinik Westfalen

23.02.2014

Quickborn: Die Klinik Westfalen Betriebs GmbH in Wyk auf Föhr betritt gemeinsam mit der E.ON Hanse Wärme GmbH Neuland bei der Wärmeversorgung: Erstmalig wird sie dezentral erzeugte Wärme in das Netz einspeisen und dort sogar speichern können.
Nach Start der Wärmeeinspeisung bei der Fachklinik Sonneneck im Jahr 2012 wird mit der Klinik Westfalen das erfolgreiche Projekt auf der Nordseeinsel nun ausgeweitet und bildet ein Vorreitermodell für ganz Schleswig-Holstein.

Zum Startschuss wurde am 19. Februar 2014 ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) mit einem Gewicht von 2,35 Tonnen in der Klinik Westfalen angeliefert. Voraussichtlich ab März 2014 wird die Klinik einen Großteil ihrer Gebäude über ihr eigenes BHKW dezentral mit Strom und Wärme versorgen. Das technische Know-how stellen die Experten der E.ON Hanse Wärme bereit, welche die Betriebsführung des BHKW übernehmen werden. Mit einer elektrischen Leistung von 50 Kilowatt wird das BHKW pro Jahr rund 400.000 Kilowattstunden Strom erzeugen. Wird die Wärme in der Klinik Westfalen nicht benötigt, kann sie im Netz der E.ON Hanse Wärme zwischengespeichert
werden.

Durch die Einbindung in das Netz kann die Effektivität des BHKW deutlich verbessert und die Umwelt damit erheblich entlastet werden. Dezentrale BHKWs erzeugen gleichzeitig Strom und Wärme – das macht sie besonders effizient und schont die Umwelt, allerdings nur wenn sowohl der erzeugte Strom als auch die erzeugte Wärme genutzt werden. Und genau da gab es in der Vergangenheit Probleme, weil Abnehmer für die Wärme fehlten.

Überschüssig erzeugte Wärme geht durch dieses Projekt nicht mehr länger verloren. Die Wärme kann im Netz entweder zwischengespeichert oder an andere Abnehmer – in Wyk auf Föhr befinden sich knapp 300 Hausanschlüsse – weitergeleitet werden.
Der CO2-Ausschuss ist somit etwa sechsmal geringer als bei der konventionellen Lösung. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Klinik Westfalen bei zusätzlichem Bedarf auch Wärme aus dem Netz entnehmen kann. Dies wird besonders in den Wintermonaten
der Fall sein.

„Durch die Einbindung in das Wärmenetz kann das BHKW auch dann Strom erzeugen, wenn keine Wärme benötigt wird“, sagt Jörg Lampe, Geschäftsführer der E.ON Hanse Wärme. „So ermöglichen wir unseren Partnern, mehr umweltfreundlichen Strom zu erzeugen. Dies ist ein wichtiger Schritt in der Energiewende. Wyk auf Föhr wird zur Speicherstadt für Wärmenergie.“ 

Föhr ist Vorreiter auf dem Gebiet der Wärmeinspeisung – nirgends sonst in Schleswig- Holstein wird diese besondere Form der Energiespeicherung bislang angewendet. Weitere Partner der E.ON Hanse Wärme haben bereits Interesse bekundet und teilweise wurden erste Vorbereitungen getroffen, sodass noch in diesem Jahr weitere Projekte im nördlichsten Bundesland an den Start gehen werden. (Pressemeldung vom 23.02.2014)

Quelle: E.ON Hanse AG | Foto: E.ON Hanse
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