Wirtschaft

Drägerwerk AG & Co. KGaA : Geschäftsjahr 2012 - ein weiteres Rekordjahr

14.03.2013

Drägerwerk AG & Co. KGaA Lübeck: 2012 war für die Drägerwerk AG & Co. KGaA ein weiteres Rekordjahr, das dritte in Folge. Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 2,2 Prozent auf 2.405,5 Mio. Euro (2011: 2.293,2 Mio. Euro). Der Umsatz wuchs währungsbereinigt um 2,5 Prozent auf 2.373,5 Mio. Euro (2011: 2.255,8 Mio. Euro). In Deutschland, dem übrigen Europa und der Region Amerika war der Umsatz währungsbereinigt stabil. In der Region Asien-Pazifik und der Region Sonstige ist Dräger währungsbereinigt weiter gewachsen. Der Umsatzanteil außerhalb Europas wuchs damit weiter auf 44 Prozent (2011: 42 Prozent).

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 7,4 Prozent auf 229,6 Mio. Euro (2011: 213,8 Mio. Euro). Die EBIT-Marge stieg damit auf 9,7 Prozent (2011: 9,5 Prozent) und lag leicht oberhalb der ursprünglich für das Geschäftsjahr prognostizierten Bandbreite von 8,0 bis 9,5 Prozent. Der Jahresüberschuss wuchs um 8,0 Prozent auf 135,0 Mio. Euro (2011: 125,1 Mio. Euro). Der Dräger Value Added (DVA), die wichtige Steuerungskennzahl für den Konzern, stieg um 11,2 Prozent auf 149,7 Mio. Euro (2011: 134,6 Mio. Euro)

„Wir können stolz auf unser Ergebnis im Geschäftsjahr 2012 sein“, kommentiert Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. „Denn wir haben dies trotz nachlassender weltweiter Wachstumsdynamik und auch trotz hoher Investitionen in die Sicherung der Zukunftsfähigkeit unseres Unternehmens geschafft“, so Dräger weiter.

Starkes viertes Quartal 2012
Im traditionell starken vierten Quartal stieg der Auftragseingang währungsbereinigt um 2,2 Prozent auf 636,7 Mio. Euro (2011: 613,5 Mio. Euro). Der Umsatz wuchs im vierten Quartal 2012 währungsbereinigt um 2,7 Prozent auf 726,9 Mio. Euro (2011: 698,5 Mio. Euro). Das EBIT steigerte Dräger um 24,5 Prozent auf 92,3 Mio. Euro (2011: 74,1 Mio. Euro), was einer EBIT Marge von 12,7 Prozent im vierten Quartal 2012 entspricht (Vorjahr: 10,6 Prozent). 

Dividendenvorschlag
Der Hauptversammlung am 3. Mai 2013 wird der Vorstand eine Dividende je Stammaktie von 0,86 Euro (2011: 0,13 Euro) und je Vorzugsaktie 0,92 Euro (2011: 0,19 Euro) vorschlagen. Damit werden entsprechend der im vergangenen Jahr verabschiedeten Ausschüttungspolitik 15 Prozent des Konzernüberschusses (abzüglich der Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteilsinhaber) ausgeschüttet. Sobald die Konzerneigenkapitalquote den Wert von 40 Prozent überschreitet soll die Ausschüttungsquote auf 30 Prozent angehoben werden. Zum Ende des Geschäftsjahres 2012 belief sich die Eigenkapitalquote des Dräger-Konzerns auf 34,6 Prozent (2011: 34,5 Prozent). Im abgelaufenen Geschäftsjahr blieb die Eigenkapitalquote damit stabil, trotz Belastungen aus dem Rückkauf der Genussscheine und der Anpassung des Rechnungszinses für Pensionsrückstellungen.

Ergebnis pro Aktie
Die Ergebnisanteile pro Aktie sind 2012 weiter angestiegen. Das Ergebnis je Aktie auf Basis der voraussichtlichen Dividende erhöhte sich für beide Aktiengattungen um 4,7 Prozent. Das Ergebnis pro Aktie bei einer unterstellten Vollausschüttung stieg für die Vorzugsaktie um 27,7 Prozent und für die Stammaktie um 28,1 Prozent. Der erfolgreiche Rückkauf von 41,1 Prozent der ausstehenden Genussscheine hat hier zu einer deutlichen Verbesserung beigetragen.


Mitarbeiterbeteiligungsprogramm
Im Februar hat der Vorstand entschieden, Mitarbeitern von Dräger in Deutschland im Rahmen eines Mitarbeiteraktienprogramms die Beteiligung am Unternehmen zu ermöglichen. Damit sollen die Identifikation mit dem Unternehmen sowie die Attraktivität von Dräger als Arbeitgeber gesteigert werden. Für jeweils drei vom Mitarbeiter erworbene Aktien wird eine Bonusaktie gewährt. Die Aktien unterliegen einer Haltefrist von zwei Jahren. Dräger beabsichtigt dieses Programm in den kommenden Jahren, soweit rechtlich möglich, auch den Mitarbeitern im Ausland anzubieten. Die Vorzugsaktien für das Programm werden am Kapitalmarkt erworben. 

Ausblick
Für 2013 erwartet Dräger ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum zwischen 2 und 4 Prozent und eine EBIT-Marge zwischen 8,0 und 10,0 Prozent. Diese Erwartung unterliegt der Annahme einer stabilen Wirtschaftsentwicklung in Europa und Nordamerika, eines anhaltenden Marktwachstums in den Schwellenländern sowie gleichbleibender Wechselkursverhältnisse.
Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet Dräger für beide Unternehmensbereiche – vorausgesetzt, die positive Entwicklung in den relevanten Märkten setzt sich weiter fort – ein über der Marktentwicklung liegendes Umsatzwachstum und eine Steigerung der EBIT-Marge des Konzerns gegenüber 2013.


(Pressemeldung vom 12.03.2012) 

Quelle: Drägerwerk AG & Co. KGaA | Foto: Drägerwerk AG & Co. KGaA
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