Wirtschaft

Dräger verzeichnet zweites Rekordjahr in Folge - Rekordumsatz

15.03.2012

Drägerwerk AG & Co. KGaA Lübeck: 2011 war für die Drägerwerk AG & Co. KGaA das zweite Rekordjahr in Folge. Der Auftragseingang stieg währungsbereinigt um 7,6 Prozent auf 2.293,2 Mio. Euro (2010: 2.145,5 Mio. Euro). Dabei stieg der Auftragseingang beider Unternehmensbereiche besonders stark in der Region Asien-Pazifik. Aber auch die Regionen Übriges Europa und Deutschland verzeichneten eine positive Entwicklung.
 
Der Umsatz lag mit 2.255,8 Mio. Euro währungsbereinigt um 4,4 Prozent über dem Vorjahr (2010: 2.177,3 Mio. Euro). Das Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) wuchs um 10,9 Prozent auf 213,8 Mio. Euro. Die EBIT-Marge stieg auf 9,5 Prozent (2010: 8,9 Prozent) und lag damit am oberen Ende der im Juli 2011 prognostizierten Bandbreite von 8,0 bis 9,5 Prozent.
 
Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG: „Ich freue mich sehr, dass wir 2011 ein so gutes Ergebnis erwirtschaftet haben und gleichzeitig an den Grundlagen für die Zukunft arbeiten konnten.“
 
Unternehmensbereich Medizintechnik
2011 stieg der Auftragseingang des Unternehmensbereichs Medizintechnik währungsbereinigt um 6,3 Prozent auf 1.518,8 Mio. Euro (2010: 1.441,9 Mio. Euro). Der Umsatz wuchs währungsbereinigt um 1,8 Prozent auf 1.484,5 Mio. Euro (2010: 1.472,0 Mio. Euro). Das EBIT legte um 2,8 Prozent auf 191,8 Mio. Euro zu (2010: 186,6 Mio. Euro). Die EBIT-Marge lag mit 12,9 Prozent leicht über dem Vorjahresniveau (2010: 12,7 Prozent).
 
Unternehmensbereich Sicherheitstechnik
Der Auftragseingang des Unternehmensbereichs Sicherheitstechnik lag 2011 mit 805,0 Mio. Euro währungsbereinigt insgesamt 10,3 Prozent über dem Vorjahreswert (2010: 731,7 Mio. Euro). Der Umsatz stieg währungsbereinigt um 9,7 Prozent auf 802,7 Mio. Euro (2010: 733,8 Mio. Euro). Besonders positiv entwickelte sich das EBIT: Es wuchs im Vergleich zum Vorjahr um 24,6 Prozent auf 76,1 Mio. Euro (2010: 61,0 Mio. Euro). Die EBIT-Marge erreichte damit 9,5 Prozent (2010: 8,3 Prozent).
 
Jahresüberschuss steigt überproportional um 19,3 Prozent
Der Jahresüberschuss der Drägerwerk AG & Co. KGaA verbesserte sich 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 19,3 Prozent auf 125,1 Mio. Euro (2010: 104,8 Mio. Euro). Aufgrund einer geringeren Verschuldung konnte der Zinsaufwand um 16 Prozent gesenkt werden. Die positive Ertragsentwicklung und die Optimierung der Konzernstrukturen haben darüber hinaus dazu beigetragen, dass die Steuerquote im Vergleich zum Vorjahr auf 30,8 Prozent gesunken (2010: 31,8 Prozent) ist. Insbesondere der überproportionale Ergebniszuwachs im Inland wirkte sich dabei vorteilhaft aus.
 
Reduzierte Dividende vorgeschlagen
Zur Finanzierung einer verbesserten Kapitalstruktur wird der Vorstand der Hauptversammlung am 4. Mai 2012 eine einmalig reduzierte Dividende von 0,19 Euro je Vorzugsaktie und 0,13 Euro je Stammaktie vorschlagen. Aufgrund der anhaltenden makroökonomischen Unsicherheiten möchte Dräger die Eigenkapitalquote mittelfristig auf 40 Prozent der konsolidierten Bilanzsumme erhöhen, um die strategische Handlungsfähigkeit zu erweitern. Zudem sollen die Aktionäre damit einen Beitrag zur Finanzierung des zur Verbesserung der Kapitalstruktur geplanten Rückkaufs von Genussscheinen leisten. Sobald das Unternehmen diese Eigenkapitalquote erreicht hat, sollen wiederum rund 30 Prozent des Konzernjahresüberschusses (abzüglich der Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteilsinhaber) als Dividende ausgeschüttet werden. Bis zur Erreichung dieser Eigenkapitalquote beabsichtigt der Vorstand, 15 Prozent des Konzernjahresüberschusses (abzüglich der Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteilsinhaber) auszuschütten. 2011 lag die Eigenkapitalquote bei 34,5 Prozent (2010: 32,2 Prozent). Die Eigenkapitalquote wird sich durch einen Rückkauf von Genussscheinen umfangabhängig reduzieren.
 
Ausblick: Wachstumstrend soll 2012 anhalten
Auch 2012 erwartet Dräger mindestens so schnell zu wachsen wie die Weltwirtschaft insgesamt (IWF-Schätzung vom Januar 2012: +3,3 Prozent). Allerdings werden die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung und IT, wie bereits im November 2011 kommuniziert, 2012 voraussichtlich stärker steigen als der Umsatz: Auf Basis einer stabilen Marktentwicklung geht das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2012 weiterhin von einer Konzern-EBIT-Marge zwischen 8,0 und 9,5 Prozent aus. Diese Erwartung unterliegt der Annahme einer sich stabilisierenden Wirtschaft in Europa, einer anhaltenden Konjunkturerholung in Nordamerika, einem anhaltenden Marktwachstum in den Schwellenländern sowie gleichbleibender Wechselkursverhältnisse.
 
Dräger verzeichnet zweites Rekordjahr in Folge - Rekordumsatz
 
Mittelfristig soll die neue Vertriebsstruktur die Vertriebsaufwendungen spürbar reduzieren und zusätzliche Wachstumspotenziale erschließen. Für die Implementierung der neuen Vertriebsstruktur sind im Jahresabschluss 2011 Aufwendungen im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich berücksichtigt. Bis Ende 2014 erwartet Dräger aus der neuen Vertriebsstruktur Einsparungen der relativen Marketing- und Vertriebskosten um gut einen Prozentpunkt. Weiterhin plant das Unternehmen, mittelfristig stärker zu wachsen als der Markt und eine nachhaltige EBIT-Marge von mindestens 10 Prozent zu erreichen. (Pressemeldung vom 14.02.2012)
Quelle: Drägerwerk AG & Co. KGaA Nr. 76d | Foto: Dräger
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