Wirtschaft

Dräger - Q1 2014: Umsatz steigt währungsbereinigt leicht an, Ergebnis rückläufig

08.05.2014

Drägerwerk AG & Co. KGaA Lübeck: Die Drägerwerk AG & Co. KGaA hat im ersten Quartal 2014 einen Rückgang bei Auftragseingang und Umsatz verzeichnet. Währungsbereinigt ist der Umsatz leicht über dem Vorjahreswert.

Der Auftragseingang ging in den ersten drei Monaten währungsbereinigt um 0,6 Prozent auf 544,6 Mio. Euro (3 Monate 2013: 571,3 Mio. Euro) zurück. Insbesondere der Auftragseingang in Europa sowie in der Region Amerika war rückläufig. In der Medizintechnik sanken die Aufträge währungsbereinigt um 0,8 Prozent, während sie in der Sicherheitstechnik währungsbereinigt um 0,6 Prozent anstiegen. Beim Umsatz legte Dräger im ersten Quartal 2014 währungsbereinigt um 0,4 Prozent auf 513,2 Mio. Euro zu (3 Monate 2013: 533,8 Mio. Euro). Beide Unternehmensbereiche trugen hierzu bei. In der Medizintechnik stieg der Umsatz währungsbereinigt um 1,0 Prozent, während er in der Sicherheitstechnik währungsbereingt um 0,2 Prozent zulegte.

Rückläufige Margen
Im ersten Quartal 2014 entwickelte sich das Bruttoergebnis mit einem Rückgang von 30,7 Mio. EUR auf 240,0 Mio. EUR unterproportional zum Umsatz. Die Bruttomarge lag mit 46,8 Prozent um 3,9 Prozentpunkte unter dem Vorjahr. Wie in den letzten Quartalen war unter anderem die weitere Aufwertung des Euros gegenüber den Landeswährungen zahlreicher wichtiger Absatzmärkte für den Rückgang verantwortlich. Darüber hinaus
verursachten in der Medizintechnik eine Verschiebung im Produktmix sowie einige margenschwache Projekte einen deutlichen Rückgang der Bruttomarge.

Die Funktionskosten sind im ersten Quartal um 4,8 Prozent zurückgegangen. Dieser Rückgang war geprägt von geringeren Verwaltungskosten sowie von positiven Währungseffekten. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) hingegen sind planmäßig gestiegen, die F&E-Quote belief sich im ersten Quartal auf 9,8 Prozent des Umsatzes (3 Monate 2013: 9,1 Prozent).

Insgesamt erwirtschaftete Dräger ein Konzern-Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 19,0 Mio. EUR (3 Monate 2013: 39,8 Mio. Euro). Die EBIT Marge sank von 7,5 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 3,7 Prozent. Der Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit stieg deutlich auf 25,1 Mio. Euro an (3 Monate 2013: -8,3 Mio. Euro).

„Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal verlief insgesamt enttäuschend, unser Umfeld ist schwieriger geworden“, so Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. „Mit diesem Start wird die Ausgangsposition für die verbleibenden drei Quartale 2014 noch anspruchsvoller. Es bedarf erheblicher Anstrengungen, damit wir auch in diesem Jahr unsere Ziele erreichen.“

Ausblick 2014
Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet Dräger, ein Umsatzwachstum zwischen 3 und 6 Prozent und eine Konzern-EBIT-Marge zwischen 8,0 und 10,0 Prozent zu erreichen. Diese Erwartung unterliegt der Annahme einer sich stabilisierenden Wirtschaftsentwicklung in Europa - insbesondere Südeuropa - und Nordamerika, eines anhaltenden Marktwachstums in den Schwellenländern sowie gleichbleibender Wechselkursverhältnisse. Vor dem Hintergrund des ersten Quartals ist bei der EBIT-Marge nur noch mit dem unteren Bereich der Bandbreite zu rechnen. Dies gilt auf Basis der durchschnittlichen Wechselkurse von 2013. Mit den Wechselkursverhältnissen des ersten Quartals würde sich für das Gesamtjahr – gegenüber den durchschnittlichen Kursen des Vorjahres - ein negativer Effekt von bis zu 1,5 Prozentpunkten auf die EBIT-Marge ergeben. (Pressemeldung vom 08.05.2014)  

Quelle: Drägerwerk AG & Co. KGaA | Foto: Dräger
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