Wirtschaft

Dräger mit gutem Start in das Geschäftsjahr 2021

29.04.2021

Drägerwerk AG & Co. KGaALübeck, 29.04.2021 –  Die Drägerwerk AG & Co. KGaA ist in den ersten drei Monaten 2021 gut in das neue Geschäftsjahr gestartet. Der Auftragseingang ging erwartungsgemäß zurück. Der Umsatz legte deutlich zu und erreichte für das normalerweise schwache erste Quartal ein Rekordniveau. Das Ergebnis lag signifikant über den Vorjahreswerten.

Nachdem die aufflammende Corona-Pandemie im ersten Quartal des Vorjahrs für einen extremen Auftragseingang sorgte, erfolgte im ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2021 die erwartete Normalisierung. Der Auftragseingang ging währungsbereinigt um 44,9 Prozent zurück, am deutlichsten in Europa, das im Vorjahr auch den stärksten Anstieg verzeichnet hatte, jedoch auch in den anderen Regionen. Nominal lag der Auftragseingang 46,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Dennoch erreichte mit 739,8 Mio. Euro (3 Monate 2020: 1.392,7 Mio. Euro) der Auftragseingang im ersten Quartal ein starkes Niveau, insbesondere unter Berücksichtigung saisonaler Aspekte. Den Umsatz steigerte Dräger in den ersten drei Monaten 2021 währungsbereinigt um 27,5 Prozent. Nominal legte der Umsatz 23,8 Prozent auf 792,1 Mio. Euro zu (3 Monate 2020: 640,0 Mio. Euro) und profitierte dabei von dem Rekordauftragsbestand am Jahresende 2020.

Entwicklung in den Segmenten

In der Medizintechnik gingen die Aufträge währungsbereinigt um 54,8 Prozent gegenüber dem Rekordniveau im ersten Quartal des Vorjahrs zurück. Der Umsatz stieg im ersten Quartal mit währungsbereinigt 33,1 Prozent sehr deutlich an.

In der Sicherheitstechnik betrug der Rückgang beim Auftragseingang währungsbereinigt 15,6 Prozent. Auch hier war beim Umsatz im ersten Quartal mit währungsbereinigt plus 18,5 Prozent ein starker Anstieg zu verzeichnen.

„Die Corona-Pandemie bestimmt weiterhin die Nachrichtenlage. Unser Auftragseingang hat sich, nach dem dramatischen Anstieg im Vorjahresquartal, im ersten Quartal 2021 wieder etwas normalisiert. Beatmungsgeräte und Atemschutzmasken bleiben weiter gefragt. Unser Auftragsbestand liegt weiterhin auf einem hohen Niveau und unser Umsatz ist im ersten Quartal signifikant gestiegen, wovon auch das Ergebnis sehr deutlich profitiert hat“, sagte Stefan Dräger, Vorstandsvorsitzender der Drägerwerk Verwaltungs AG. „Der Start in das neue Geschäftsjahr lag insgesamt über unseren Erwartungen, sodass die Wahrscheinlichkeit gestiegen ist, dass wir besser herauskommen werden als gedacht. Wir werden unsere Prognose spätestens mit Vorlage der Halbjahreszahlen 2021 dahingehend überprüfen und präzisieren.“

Ergebnis

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im ersten Quartal 2021 signifikant verbessert und belief sich auf 128,9 Mio. Euro (Q1 2020: -0,6 Mio. Euro), bei einer EBIT-Marge von 16,3 Prozent (Q1 2020: -0,1 Prozent). Das Ergebnis nach Steuern betrug 82,8 Mio. Euro (Q1 2020: -6,7 Mio. Euro). Das deutlich stärkere Umsatzvolumen und eine gestiegene Bruttomarge trugen maßgeblich zu der Ergebnisverbesserung bei.

Anstieg Eigenkapital, Ablösung Genussscheine

Das Eigenkapital von Dräger stieg im ersten Quartal 2021 deutlich an, die Eigenkapitalquote belief sich zum 31. März 2021 auf 36,3 % (31. Dezember 2020: 31,3 %). Der Anstieg ist insbesondere auf das höhere Ergebnis nach Ertragssteuern zurückzuführen. Auch der Rückkauf von rund 33 Prozent der bereits gekündigten, aber noch ausstehenden Genussscheine der Serie D hat dazu beigetragen.

Dräger hatte im März und April 2020 die Genussscheine der Serien A, D und K gekündigt. Die Rückzahlung für die Serien A und K erfolgte im Januar 2021. Für die Serie D steht diese im Januar 2023 an. Im März 2021 hat Dräger ein Rückkaufangebot von bis zu 100 Mio. Euro für die Genussscheine der Serie D abgegeben und in voller Höhe abgewickelt.

„Die Kündigung der Genussscheine vereinfacht unsere Eigenkapitalstruktur, die künftig nur noch aus Stamm- und Vorzugsaktien bestehen wird“, so Gert-Hartwig Lescow, Finanzvorstand der Drägerwerk Verwaltungs AG. „Zukünftig fließt die Dividende vollständig den Aktionärinnen und Aktionären zu, und das Ergebnis pro Aktie steigt in Summe aller Maßnahmen um bis zu 27 Prozent. Dadurch wird die Dräger-Aktie attraktiver.“

Ausblick

Für das Gesamtjahr erwartet Dräger weiterhin einen Umsatzrückgang von währungsbereinigt zwischen -7,0 und -11,0 Prozent und eine EBIT-Marge zwischen 5,0 und 8,0 Prozent.

Die Geschäftsentwicklung im ersten Quartal lag allerdings über den ursprünglichen Erwartungen, sodass die Wahrscheinlichkeit für das obere Ende der Prognose oder sogar ein Übertreffen der Prognose gestiegen ist. Die aktuelle epidemische Lage lässt eine genauere Vorhersage zu diesem Zeitpunkt nicht zu und enthält auch Anzeichen für eine allgemeine Abschwächung der Wirtschaftsentwicklung. Dräger wird spätestens zum Halbjahr die Prognose erneut überprüfen und gegebenenfalls präzisieren.

(Pressemeldung vom 29.04.2021)
Quelle: Drägerwerk AG & Co. KGaA
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