Wirtschaft

Die Abkehr von willkürlich definierten Mindestabstandsregelungen ist ein starkes Signal für die Energiewende

25.10.2014

BWE Bundesverband WindEnergie e.V. Berlin: „Der Freistaat Sachsen wird mit der neuen Landesregierung bei der Umsetzung der Energiewende aufschließen und seine Potenziale heben. Dies ist das klare Signal des Koalitionsvertrages und des dort enthaltenen Bekenntnisses zum Ausbau der preiswerten Windenergie. Mit dem Verzicht auf starre Mindestabstandsregelungen kehrt der Freistaat auf das bewährte gesetzliche Instrumentarium aus TA Lärm und Bundesimmissionsschutzgesetz zurück. Dies ist eine gute Botschaft“, so der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) Hermann Albers.

„Der Freistaat Sachsen hat nach wie vor die Chance, in den letzten Jahren verlorenes Terrain zurückzuerobern und bei der Energiewende an die positive Entwicklung in anderen Binnenländern aufzuschließen. Dank hervorragender Anlagentechnik ist die Nutzung der Windenergie im Binnenland wirtschaftlich erfolgreich. Dies sichert Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort und stabilisiert die Stromnetze. Wir hoffen, dass die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag zügig in die Landespolitik Eingang finden. Dem Freistaat Sachsen kann es gelingen beim Ausbau der preiswerten Windenergie einen entscheidenden Schritt nach vorn zu machen“, so Prof. Martin Maslaton, Landesvorsitzender des BWE Sachsen.

„Die Abkehr des Freistaates von willkürlich definierten Mindestabstandsregelungen ist zugleich ein starkes Signal an Bayern. Dort besteht die Gefahr, dass mit einer landesgesetzlichen Regelung der Ausbau der Windenergie völlig zum Erliegen kommt und damit die Energiewende insgesamt massiv ausgebremst zu werden droht. Wir appellieren an die Politik im Freistaat Bayern - auch angesichts der breiten Kritik an dem im Landtag diskutierten Gesetzentwurf - noch einmal innezuhalten und zu den bewährten gesetzlichen Verfahren zurückzukehren“, so der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie Hermann Albers. (Pressemeldung vom 25.10.2014)

Quelle: Bundesverband WindEnergie e.V. | Foto: BWE
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