Wirtschaft

Deutschland - Vattenfall: Auch in Hamburg steigt der Strompreis …

12.08.2022

Vattenfall GmbHHamburg:  Ab 1. Oktober 2022 zahlt ein Hamburger Durchschnittshaushalt mit konventionellem Stromzähler 9,19 Euro mehr pro Monat.
 
 
Bereits in mehr als 1.000 Fällen hätten laut des Tarifportals Check24 Stromgrundversorger bereits im Spätjahr und Winter 2021 ihre Preise erhöht. Die Zahl steigerte sich seit dem 1. März um weitere 735 Fälle. Im Durchschnitt betragen die Preiserhöhungen 20,1 Prozent, erklärt das Vergleichsportal (Quelle: Check24).
 
Im Gegensatz zu vielen Wettbewerbern konnte Vattenfall aufgrund einer bewährten Beschaffungsstrategie seine Stromtarife trotz der gestiegenen Preise an der Strombörse lange stabil halten. Ab 1. Oktober 2022 ändern sich für Kunden der Vattenfall Europe Sales GmbH die Strompreise in Hamburg. Für den typischen Hamburger Haushalt mit einem durchschnittlichen Jahresstromverbrauch von 2.500 Kilowattstunden und konventionellem Stromzähler entstehen deshalb im Grundversorgungstarif „Hamburg Basis Privatstrom“ Mehrkosten von rund 9,19 Euro pro Monat. Das entspricht einer Steigerung von 12,9 Prozent. In der Grundversorgung steigt der Verbrauchspreis von 28,88 Cent/kWh auf 33,29 Cent/kWh. Trotzdem gehören die Vattenfall-Tarife weiterhin zu den günstigsten Tarifen in Hamburg. Im Jahr 2022 liegt in Deutschland der durchschnittliche Preis für eine Kilowattstunde (kWh) Strom bei rund 40 Cent/kWh (Quelle: Verivox-Verbraucherpreisindex Strom).
 
 
Deutschland - Vattenfall: Auch in Hamburg steigt der Strompreis …
Infografik: Vattenfall
 
Der wesentliche Grund für die Erhöhung sind die außerordentlich stark gestiegenen Beschaffungskosten. Zum 1. Januar 2022 haben sich außerdem die staatlich veranlassten Umlagen verändert: Die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz und die Umlage nach § 18 der Verordnung zu abschaltbaren Lasten sind gesunken. Der Aufschlag nach Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz, die Umlage nach § 19 Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung und die Umlage nach § 17f Absatz 5 des Energiewirtschaftsgesetzes sind gestiegen. Außerdem hat der örtliche Stromnetzbetreiber, die Stromnetz Hamburg GmbH, die Entgelte für die Netznutzung zum 1. Januar 2022 erhöht. Die gute Nachricht: Ab dem 1. Juli 2022 wurde die EEG-Umlage gesetzlich um 3,723 Cent/kWh (netto) auf 0 Cent/kWh gesenkt. Diese Absenkung hat Vattenfall vollständig an seine Kundinnen und Kunden weitergegeben. Der jeweilige Arbeitspreis pro Kilowattstunde wurde daher schon ab dem 1. Juli 2022 um diesen Betrag reduziert und wird bei der Jahresrechnung entsprechend berücksichtigt.
 
Außerdem haben Netzbetreiber in Deutschland mit dem gesetzlich geregelten Einbau neuer Stromzähler begonnen. Zu den bisherigen konventionellen Messeinrichtungen kommen als neue Zählerarten moderne Messeinrichtungen und intelligente Messsysteme hinzu. Je nach eingebauter Zählerart oder Verbrauch bei den Kunden im Tarif der Grundversorgung ergeben sich unterschiedliche Kosten. Für moderne Messeinrichtungen oder intelligente Messsysteme zahlen Kunden einen Aufpreis – bei konventionellen Messeinrichtungen hingegen nicht. Bisher waren diese Kosten im Grundpreis enthalten. Zukünftig teilt sich der Grundpreis in einen „Grundpreis ohne Zähler“ ( 9,66 Euro/Monat) von Vattenfall und ein „Entgelt Zähler“ des jeweiligen Messstellenbetreibers der Kundinnen und Kunden.
 
Vattenfall ist ein führendes europäisches Energieunternehmen im schwedischen Staatsbesitz, das seit mehr als 100 Jahren die Elektrifizierung der Industrie vorantreibt, Wohnungen und Häuser mit Energie versorgt und das tägliche Leben durch Innovationen und Kooperationen moderner gestaltet. Unser Ziel ist es, ein fossilfreies Leben innerhalb einer Generation zu ermöglichen. Deshalb treiben wir den Übergang zu einem nachhaltigen Energiesystem voran. Wir haben rund 19.500 Mitarbeitende und sind überwiegend in Schweden, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark und Großbritannien aktiv. 
(Pressemeldung vom 12.08.2022)
Quelle: Vattenfall GmbH | Foto: Vattenfall GmbH
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