Wirtschaft

Der Fehmarnbelttunnel ist ein Projekt mit hoher Priorität in Europa

03.03.2014

Femern A/S Berlin: Im Zeitraum 2009 bis 2015 werden die Planungsarbeiten für die Feste Fehmarnbeltquerung von der EU mit 200 Mio. Euro gefördert. Auch in den kommenden Jahren kann das Tunnelprojekt mit beträchtlichen Mitteln aus dem Transeuropäischen Verkehrsnetz-Programm TEN-V gefördert werden. Dies sieht das von der Exekutivagentur der Europäischen Union am Ende des Jahres 2013 vorgestellte Konzept zur Förderung von Infrastrukturprojekten vor.
Mit dem Schwerpunktprogramm TEN-V (Transeuropäisches Verkehrsnetz) wünscht die Europäische Union eine bessere Vernetzung des europäischen Binnenmarkts sowie eine gewisse Vereinheitlichung der Verkehrssysteme an. Das am Ende des Jahres 2013 beschlossene Konzept sieht in diesem Zusammenhang erstmals ein Kernnetz von neun multimodalen Verkehrskorridoren vor, die bis 2030 fertig gestellt werden sollen.

Infrastrukturprojekte, die wie der Fehmarnbelttunnel entlang der Korridore liegen, stehen ganz oben auf der offiziellen EU-Fördermittelliste. Das entsprechende Budget wurde vom Parlament für die Jahre 2014 bis 2020 auf 26,3 Milliarden Euro verdreifacht.

Insgesamt gibt es zwei Nord-Süd-Korridore und drei Ost-West-Korridore sowie vier weitere, die sich diagonal über Europa erstrecken. Einer der wichtigsten europäischen Verkehrskorridore ist der so genannte „Korridor Skandinavien-Mittelmeer“. Er beginnt an der russischen Grenze in Finnland, verläuft durch Schweden und Dänemark über den Großen Belt bzw. Fehmarnbelt und dann weiter durch Deutschland und Italien bis nach Malta. Dabei stellt der Fehmarnbelt eine besonders wichtige Teilstrecke auf der Nord-Süd-Achse zwischen Mitteleuropa und den Nordischen Ländern dar. Der geplante Absenktunnel soll Ballungsräume Europas verbinden und gleichzeitig den grenzüberschreitenden Flaschenhals beseitigen.

Für den Fehmarnbelttunnel beginnt 2014 ein neuer siebenjähriger Förderzeitraum im Rahmen des TEN-V-Programms, in dem Dänemark weitere Fördermittel für die Bauprojekte beantragen wird. Bau und Finanzierung der Transeuropäischen Verkehrsnetze obliegen den Mitgliedstaaten und sind damit von den nationalen Planungen und Finanzierungsmöglichkeiten abhängig. (Pressemeldung vom 03.03.2014) 

Quelle: Femern A/S | Foto: Femern A/S
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