Wirtschaft

DEA Deutsche Erdoel AG: Grünes Licht für Projekt West Nile Delta

11.03.2015

Hamburg: Die DEA Deutsche Erdoel AG* trägt maßgeblich zur sicheren Energieversorgung Ägyptens bei. Die abschließenden Vereinbarungen zur Erschließung von 135 Milliarden Kubikmeter Gasressourcen sind unterzeichnet. West Nile Delta ist von größter Bedeutung für den Energiesektor Ägyptens und das derzeit größte Projekt in DEAs Portfolio.

Nun wurden die abschließenden Vereinbarungen von dem ägyptischen Minister für Erdöl, der Egyptian General Petroleum Corporation, der Egyptian Natural Gas Holding Company, Betriebsführer BP und Partner DEA unterzeichnet. Das gesamte Investitionsvolumen der Partner zur Erschließung von 135 Milliarden Kubikmeter Gasressourcen und 55 Millionen Barrel Kondensate beläuft sich insgesamt auf rund 12 Milliarden US Dollar. „Wir freuen uns, dass wir einen Beitrag zum erfolgreichen Abschluss dieser Verträge leisten konnten. Die Erschließung solch umfangreicher Ressourcen wird dabei helfen, den steigenden Energiebedarf Ägyptens zu decken“, so Thomas Rappuhn, Chief Executive Officer der DEA. „Dieses Projekt unterstreicht einmal mehr DEAs langfristiges Engagement in diesem Land, in dem wir nun bereits seit mehr als 40 Jahren aktiv sind“.

Die Förderung aus dem Projekt West Nile Delta (WND) wird voraussichtlich 32,4 Millionen Kubikmeter Gas pro Tag erreichen. Dies entspricht etwa 25 Prozent der aktuellen Gasproduktion Ägyptens. Das geförderte Gas wird in das nationale Gasnetz des Landes eingespeist. Der Produktionsstart ist für 2017 geplant. Das Gas wird aus den zwei Offshore-Konzessionsblöcken North Alexandria und West Mediterranean Deepwater gefördert. Das West Nile Delta Entwicklungskonzept basiert auf der Nutzung bestehender Infrastruktur.

DEA hält an North Alexandria eine 40-prozentige und an West Mediterranean Deepwater eine 20-prozentige Beteiligung. Betriebsführer sowie Inhaber der restlichen Anteile ist BP.

DEA und ihre Vorgängerorganisation sind seit 1974 erfolgreich in Ägypten tätig und können als Betriebsführer auf drei Jahrzehnte Ölförderung im Golf von Sues zurückblicken. Seit 1984 hat DEA im Golf von Sues über 640 Millionen Barrel Rohöl gefördert. Darüber hinaus konnte DEAs Gasförderprojekt Disouq im ägyptischen Onshore-Nildelta kürzlich bemerkenswerte Fortschritte verzeichnen und die Gesamtproduktion des Unternehmens in Ägypten dadurch verdoppeln.

DEA Deutsche Erdoel AG (die Änderung der Firma ist zur Eintragung beim Handelsregister angemeldet) ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft für Erdgas und Erdöl mit Sitz in Hamburg. Das Unternehmen legt großen Wert auf sichere, nachhaltige und umweltschonende Gewinnung von Öl und Gas. Die DEA verfügt über 116 Jahre Erfahrung als Betriebsführer und Projektpartner entlang der gesamten Wertschöpfungskette des Upstream-Geschäfts.

Die DEA ist mit ihren 1.440 Beschäftigten an Förderanlagen und -konzessionen in Deutschland, Großbritannien, Norwegen, Dänemark, Ägypten und Algerien beteiligt und hält derzeit Explorationslizenzen in Irland, Libyen, Polen, Suriname, Trinidad & Tobago und Turkmenistan. In Deutschland betreibt DEA darüber hinaus große unterirdische Erdgasspeicher.

*die Änderung der Firma ist zur Eintragung beim Handelsregister angemeldet
(Pressemeldung vom 11.03.2015)

Quelle: DEA Deutsche Erdoel AG | Foto: DEA Deutsche Erdoel AG
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