Wirtschaft

DEA Deutsche Erdoel AG ernennt Maria Moraeus Hanssen zur Vorstandsvorsitzenden

05.09.2017

Hamburg: DEA Deutsche Erdoel AG, die internationale Öl- und Gasgesellschaft im vollständigen Besitz von LetterOne, gibt die Ernennung von Maria Moraeus Hanssen zur neuen Vorstandsvorsitzenden und Chief Executive Officer (CEO) bekannt. Die Ernennung wird voraussichtlich im Januar 2018 in Kraft treten, wenn Maria Moraeus Hanssen auf Thomas Rappuhn folgt. Er übergibt sein Amt nach 30 Jahren im Unternehmen, davon zwölf Jahre im Vorstand und acht Jahre als CEO.
 
Maria Moraeus Hanssen ist derzeit Chief Executive Officer beim französischen Versorgungsunternehmen ENGIE für den Geschäftsbereich Exploration- und Produktion, der mehr als 160.000 Barrel Öläquivalente pro Tag produziert und in zwölf Ländern über 1.700 Mitarbeiter beschäftigt.
 
In den vergangenen zwei Jahren hat Maria Moraeus Hanssen eine strategische Neuausrichtung des E&P-Geschäfts durchgeführt, das Portfolio umstrukturiert und die Rendite verbessert, indem sie einen Kulturwandel initiierte, neue Technologien zur Anwendung brachte, Kostensenkungen erzielte und M&A-Aktivitäten umsetzte.
DEA Deutsche Erdoel AG ernennt Maria Moraeus Hanssen zur Vorstandsvorsitzenden
Maria Moraeus Hanssen ist Norwegerin und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Öl- und Gasindustrie. Sie hat unter anderem für die Unternehmen Hydro ASA, Statoil ASA und Aker ASA gearbeitet. Sie begann als Lagerstätten-Ingenieurin und Petroleum-Ökonomin und verbrachte die ersten fünfzehn Jahre ihrer Karriere bei Hydro ASA, wo sie sich mit den Bereichen Lagerstätten-Engineering, Exploration, Feldesentwicklung, Offshore-Operationen und Geschäftsentwicklung beschäftigte.
 
Nach dem Kauf des Hydro Öl- und Gasgeschäfts durch Statoil wechselte Maria Moraeus Hanssen zur Aker-Gruppe von Kjell Inge Røkke. Nach erfolgreichem Aufbau von bedeutenden Geschäftsteilen bei Aker, aus dem später Aker BP ASA wurde, übernahm Maria Moraeus Hanssen im Jahr 2014 mit der Geschäftsführung von GDF SUEZ Norge eine operative Rolle. Im Jahr 2015 wurde sie mit dem gesamten internationalen E&P-Geschäft von GDF SUEZ betraut. GDF SUEZ wurde im selben Jahr in ENGIE umbenannt.
 
Der Vorsitzende des DEA Aufsichtsrats und Vorstandsvorsitzende von L1 Energy, Lord Browne, kommentierte die Ernennung von Maria Moraeus Hanssen wie folgt: "Wir freuen uns, dass Maria Moraeus Hanssen sich für DEA entschieden hat. Sie ist bestens geeignet, DEA in der nächsten Entwicklungsphase zu führen. Unser Ziel ist es, ein sicheres, nachhaltig wachsendes Energieunternehmen aufzubauen, das als Wunschpartner anerkannt wird. Maria Moraeus Hanssen verfügt über kaufmännische, finanzielle und strategische Expertise gepaart mit einem beeindruckenden technischen Hintergrund und nachweislichen Erfolgen bei Unternehmensführung und Veränderungsprozessen.
 
Ich danke Thomas Rappuhn für sein langjähriges Wirken bei DEA. Er hat den Übergang zu einem E&P-Unternehmen unter einem neuen Eigentümer erfolgreich geleitet und eine solide Grundlage für die Zukunft gelegt. Im Namen von DEA und L1 Energy wünsche ich ihm alles Gute und viel Erfolg für seine zukünftigen Pläne."
 
Thomas Rappuhn entgegnete: "Ich bin sehr dankbar für die guten Zeiten und die Unterstützung, die ich immer von allen DEA Kollegen erhalten habe. DEA hat ein sehr solides Portfolio, professionelle Kompetenzen und eine wertebasierte Unternehmenskultur, die eine gute Basis für eine erfolgreiche Zukunft darstellen. Ich wünsche DEA und ihren großartigen Mitarbeitern alles Gute!"
 
Maria Moraeus Hanssen kommentiert ihre Ernennung zur Vorstandsvorsitzenden: "Ich bin sehr stolz, die Nachfolge von Herrn Rappuhn antreten zu dürfen, der ein großes Vermächtnis hinterlässt. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit meinen neuen Kollegen bei DEA, um das Potential des Unternehmens voll auszuschöpfen. DEA ist sowohl für organisches als auch anorganisches Wachstum gut positioniert und um von den Veränderungen, die wir im E&P-Sektor sehen, zu profitieren. Ich freue mich darauf, das erfolgreiche Geschäft der DEA nachhaltig zu erweitern und dabei die heutigen HSE-Standards zu erhalten. "
 
DEA Deutsche Erdoel AG ist eine international tätige Explorations- und Produktionsgesellschaft mit Sitz in Hamburg. Der Schwerpunkt liegt auf einer sicheren, nachhaltigen und umweltbewussten Förderung von Öl und Gas. DEA als Betreiber oder Projektpartner verfügt über 118 Jahre Erfahrung in der gesamten Wertschöpfungskette. Mit einer Belegschaft von 1.150 Mitarbeitern hat DEA Anteile an Produktionsstätten und Konzessionen unter anderem in Deutschland, Norwegen, Dänemark, Ägypten, Algerien und Mexiko. (Pressemeldung vom 05.09.2017)
Quelle: DEA Deutsche Erdoel AG | Foto: DEA Deutsche Erdoel AG
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