Gesellschaft

Bundesverband WindEnergie wählt neuen Vorstand

07.05.2021

BWE Bundesverband WindEnergie e.V.Berlin: Auf der zweiten digitalen Delegiertenversammlung des Bundesverbands WindEnergie haben die rund 300 teilnehmenden Delegierten heute einen neuen Gesamtvorstand gewählt. BWE-Präsident Hermann Albers und die vier Vizepräsidenten wurden in ihrem Amt bestätigt. Hermann Albers war von 2007 bis 2013 und ist seit 2014 Präsident im Bundesverband WindEnergie. Der Gesamtvorstand vertritt in seiner Zusammensetzung das starke Wertschöpfungsnetzwerk der Branche. Damit stellt sich der mitgliederstärkste Verband der Energiewirtschaft für die Herausforderungen im Bundestagswahljahr und für die neue Legislatur des Bundestages stark auf.

„Die Branche steht mitten in einem Aufbruch. Die Energiewende wird in den kommenden Jahren an Dynamik gewinnen. Die gerade verhandelten Koalitionsverträge in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg unterstreichen dies. Die nach dem Beschluss des Bundesverfassungsgerichts deutlich werdende Debatte um eine schnelle Nachbesserung beim Klimaschutzgesetz ebenso. Zur Erreichung der politischen Ziele braucht es den Ausbau der Erneuerbaren Energien über alle Technologien hinweg und einen deutlich dynamisierten Zubau des Leistungsträgers Wind. Die Branche steht bereit, um ihre Aufgaben zu leisten“, unterstrich Hermann Albers, Präsident Bundesverband WindEnergie.

Dem Präsidium gehören an:

  • Präsident Hermann Albers
  • Vize-Präsident Björn Spiegel – ARGE Netz
  • Vize-Präsident Bärbel Heidebroek – Landwind, Vorsitzenden des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen-Bremen
  • Vize-Präsident Andreas Jesse – Landesvorsitzender Mecklenburg-Vorpommern
  • Vize-Präsident Joachim Wierlemann – Landesvorsitzender Hessen

Die weiteren Mitglieder des Gesamtvorstands sind:

  • Christian Andresen – Bürgerwindbeirat
  • Ciro Capricano – Landesverband Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Karl-Albert Brandt – TG Dithmarschen
  • Kristina Hermann – Regionalverband Berlin-Brandenburg
  • Dr. Nadine Haase - ENERTRAG
  • Ralf Hendricks – WEB Andresen
  • Lars Rotzsche – Stadtwerke Kassel
  • Philipp von Tettau -  Vorsitzender Juristischer Beirat
  • Philip Vohrer - ENERCON

Die Politische Arbeit des Verbands [Quele: https://www.wind-energie.de/themen/politische-arbeit/ ]
Die politische Arbeit ist das Herzstück des BWE. Sie wirkt nicht nur nach außen in die Politik, sondern auch nach innen in den Verband. Gesetzgebungsprozesse fachlich zu begleiten gehört ebenso dazu wie die BWE-Mitglieder über politische Entwicklungen zu informieren.

Regelmäßig wird die Energiegesetzgebung in kleinerem oder größerem Maßstab geändert. Ein veränderter politischer Wille, technologische Weiterentwicklungen oder europäische Gesetzgebung sind in der Regel Ausgangspunkte dieser Novellierungen. Die Energiewende erfolgt Schritt für Schritt und diese kleinteilige Entwicklung lässt sich anhand der Gesetzesänderungen der vergangenen Jahre nachverfolgen. Wenn der politische Wille zu einer gesetzlichen Neuregelung besteht, sind nicht nur die Fachpolitiker und Fachpolitikerinnen sowie die zuständigen Ministerien gefordert, sondern auch die Branche. Denn nur sie kann aufzeigen, wie sich eine beabsichtigte Neuregelung auf die Windenergie auswirkt, welchen Effekt sie auf den weiteren Ausbau, auf Industrie und Beschäftigung sowie die Akteursvielfalt hat. Es ist Aufgabe des BWE, den aktuellen politischen Diskurs in den Verband zu tragen, ihn hier in seinen Gremien weiterzuführen und eine gemeinsame Position zu erarbeiten, um damit den Gesetzgebungsprozess beratend zu begleiten. Dabei ist es immer Ziel des BWE, dass die Windenergiebranche mit einer Stimme spricht.  

Die Ebenen der politischen Verbandsarbeit
Verbändeanhörungen der Ministerien und des Bundestages ermöglichen dem BWE sich aktiv am politischen Meinungsbildungsprozess zu beteiligen. Stellungnahmen zu erarbeiten und zu verbreiten sind die Kernaufgaben der politischen Arbeit. Gleichzeitig bleibt es auch stets eine große Herausforderung: die vielfältigen Interessen der Mitglieder der gesamten Wertschöpfungskette zu bündeln und ausgewogen abzubilden. Der Arbeitskreis Energiepolitik ist ein Querschnittsgremium, das die Aufgabe hat, dies zu tun und Empfehlungen für Positionierungen zu formulieren. Der Vorstand entscheidet am Ende, was Verbandsposition und somit nach außen getragen wird.

Der BWE wird aber auch selbst politisch aktiv, wenn er Schieflagen erkennt oder Entwicklungen vorantreiben will. Selbstständig oder gemeinsam mit seinem Dachverband, dem Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE), erarbeitet die Geschäftsstelle Impuls- und Forderungspapiere, die akute Probleme, aber auch längerfristige Strategien zur Beschleunigung und Verbesserung der Energiewende adressieren. Dazu gehört, dass der BWE sich regelmäßig wissenschaftliche Unterstützung sucht und politisch relevante Studien in Auftrag gibt. Neben juristischen Ausarbeitungen sind dies Marktanalysen oder auch längerfristige Szenarien.

Die europäische Gesetzgebung wirkt sich häufig direkt auf die deutsche Energiepolitik aus. Daher legt der BWE ein besonderes Augenmerk auch auf diesen Bereich. In den Gremien seiner Dachverbände, dem BEE, WindEurope und der European Renewable Energy Federation (EREF) in Brüssel erarbeitet er gemeinsam mit seinen Partnern Positionen zu Vorhaben auf der europäischen Ebene und bringt diese in die politische Meinungsbildung in Brüssel und Berlin ein.

(Pressemeldung vom 07.05.2021)
Quelle: Bundesverband WindEnergie e. V | Foto: Bundesverband WindEnergie e. V
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