Wirtschaft

Branding of the Fehmarnbelt Region - Studie zum Standortmarketing für die Fehmarnbelt Region

20.06.2014

Wirtschaftsförderung LÜBECK GmbH Lübeck: Durch den Bau der festen Beltquerung wird der dänischen Region Seeland, den Kreisen Ostholstein und Plön sowie der Hansestadt Lübeck eine zusätzliche internationale Aufmerksamkeit zuteil. Um diese Aufmerksamkeit frühzeitig und bestmöglich für die Positionierung dieser Wirtschaftsregion gegenüber Investoren sowie Fach- und Führungskräften zu nutzen, haben die Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH, die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH, die Wirtschafts-Förderungs-Agentur Kreis Plön sowie Femern Belt Development, Euricur - einen Verbund der Universitäten Rotterdam, Hamburg und Roskilde - damit beauftragt herauszuarbeiten, ob und wie ein zielgerichtetes Standortmarketing für die deutsch-dänische Region etabliert werden kann.

Im Rahmen der jetzt präsentierten Studie erfolgte durch die Euricur Gutachter Dr. Erik Braun und Prof. Dr. Sebastian Zenker unter anderem eine Bestandsaufnahme von „Best Practices“ von grenzüberschreitendem Standortmarketing in Europa, eine Definition der in Frage kommenden Zielgruppen, eine Befragung von 1.600 Vertretern - innerhalb und außerhalb der Fehmarnbelt Region - aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft bezüglich ihrer Wahrnehmung dieser Region und die Erstellung eines Handlungsleitfadens mit Budget- und Personalplanung.

Im Kern kommt diese Studie zu dem Ergebnis, dass keine „one-size-fits-all“ Standortmarke etabliert werden kann, da die Realisierung schwierig, kostenintensiv und mit geringen Erfolgsaussichten verbunden wäre. Vielmehr empfehlen die Euricur Gutachter konkrete grenzüberschreitende Kooperationen und Projekte zu erarbeiten, nach außen zu kommunizieren und eine Differenzierung der Standortmarketingaktivitäten für die unterschiedlichen Zielgruppen vorzunehmen. Auch eine Positionierung der Region als Verbindung zwischen den beiden Metropolregionen Hamburg und Kopenhagen wäre denkbar.

„Eine hoch interessante Studie, die uns zur der Erkenntnis bringt keine Dachmarke für die Fehmarnbelt Region zu etablieren, sondern für die einzelnen Zielgruppen, wie Logistikwirtschaft, Grüne Technologien, Ernährungswirtschaft, Gesundheitswirtschaft sowie Fachkräfte Projekte zu initiieren und zu kommunizieren“, so Dirk Gerdes, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Lübeck zum Abschluss der Konferenz.

Diese Veranstaltung fand im Rahmen des von der EU, im Rahmen des INTERREG IV A Programmes, mitfinanzierten Projektes “Branding Fehmarnbelt Region“ statt. Projektpartner sind die für die für Investitionsförderung verantwortlichen Einrichtungen Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH, die Entwicklungsgesellschaft Ostholstein mbH, die Wirtschafts-Förderungs-Agentur Kreis Plön sowie Femern Belt Development.

Die vollständige Studie „Branding of the Fehmarnbelt Region“ wird nach Fertigstellung - voraussichtlich im August 2014 - auf www.belttrade.de eingestellt. (Pressemeldung vom 20.06.2014)

Quelle: Wirtschaftsförderung Lübeck GmbH | Foto: Wirtschaftsförderung Lübeck
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