Wirtschaft

Bayern braucht effiziente Verkehrswege in den Norden

18.03.2015

IHK Nord e. V. München | Bremen: Die gesamte deutsche Wirtschaft ist auf gut erreichbare Seehäfen, eine funktionierende Infrastruktur in den Häfen und leistungsfähige Verkehrswege in die deutschen Industrieregionen angewiesen. Als starkes Exportland benötigt Deutschland hervorragende seeseitige Anbindungen zu den wichtigsten internationalen Handelsplätzen, da der Großteil des gesamten Handelsvolumens über den Seeweg abgewickelt wird.

Am 17. März 2015 betonten die IHK für München und Oberbayern und die IHK Nord mit einer Diskussionsveranstaltung für bayerische Unternehmen die Verflechtungen der maritimen Branche mit dem Wirtschaftsstandort Bayern. Für dessen außenhandelsorientierte Wirtschaft sind insbesondere die Verkehrsanbindungen zu den deutschen Seehäfen aufgrund des vermehrten Verkehrsaufkommens durch den steigenden seewärtigen Außenhandel von Bedeutung.

In seiner Begrüßung der rund 80 Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verdeutlicht Dr. Eberhard Sasse, Präsident der IHK für München und Oberbayern, den Stellenwert der maritimen Wirtschaft für den Freistaat Bayern: „Als leistungsfähiger und internationaler Wirtschaftsstandort steuert Bayern einen gewichtigen Anteil zum deutschen Außenhandel bei. Für die bayerische Wirtschaft sind effiziente Transportketten und starke Seehäfen von außerordentlicher Bedeutung.“

Der bayerische seewärtige Außenhandel über deutsche Seehäfen wird sich bis zum Jahr 2030 wertmäßig verdoppeln. Dieses Wachstum macht auch einen Kapazitätsausbau der Verkehrswege zu den deutschen Häfen notwendig. „Wir erwarten, dass der Bund dies in der aktuellen Bundesverkehrswegeplanung ausreichend berücksichtigt“, so Christoph Weiss, Vorsitzender der IHK Nord.

Die IHK Nord ist ein Zusammenschluss 13 norddeutscher Industrie- und Handelskammern aus Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Diese vertreten knapp 700.000 Unternehmen in Norddeutschland und stützen sich auf rund 20.000 ehrenamtlich engagierte Unternehmerinnen und Unternehmer. Arbeitsschwerpunkte sind die Hafenwirtschaft, die maritime Technologie, die Verkehrsinfrastruktur, die Tourismuswirtschaft und die Industrie. (Pressemeldung vom 18.03.2015)   

Quelle: IHK Nord | Foto: IHK Nord
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