Wirtschaft

Aurubis: Bei Gefahr - Werkfeuerwehr gewappnet für Unfälle mit Gefahrstoffen

22.06.2012

Aurubis AG Hamburg: Das Hamburger Werk von Aurubis und externe Einsatzkräfte sind auf Unfälle mit Gefahrstoffen gut vorbereitet. Dies stellten am Mittwoch etwa 50 Einsatzkräfte der Aurubis-Werkfeuerwehr, der Feuer- und Rettungswachen Veddel und Wilhelmsburg sowie Spezialisten der Technik- und Umweltschutzwache bei einer Großübung auf dem Aurubis-Werksgelände unter Beweis. Erstmals kommunizierte die Feuerwehr Hamburg mit ihren Kollegen in einem Unternehmen über Digitalfunk.
 
Zur Übung war ein Austritt von Oleum an der Verladestation der Produktionsanlage für Schwefelsäure simuliert worden, bei dem zwei Personen zu Schaden kamen. Schwefelsäure ist ein Kuppelprodukt bei der Herstellung von Kupfer, das aus dem Schwefelanteil im Kupferkonzentrat entsteht und als Produkt an die chemische sowie die Düngemittelindustrie verkauft wird. Oleum - auch rauchende Schwefelsäure genannt - ist stark hygroskopisch und reagiert vor allem mit Wasser heftig.
 
„Unsere Werkfeuerwehr wie auch die externen Einsatzkräfte waren nach Auslösung des Alarms schnell vor Ort. Sie führten in guter Koordination alle notwendigen Schritte mit der erforderlichen Professionalität aus, so dass den ,Verletzten’ rechtzeitig Hilfe geleistet und ein größerer Austritt von Gefahrstoffen verhindert werden konnte“, erklärte Aurubis-Einsatzleiter Michael Hauschild und fuhr fort: „Neben dem immer wieder notwendigen Training für Gefahrensituationen diente unsere Übung auch dazu, unseren Nachbarn und unserer Umgebung Transparenz entgegen zu bringen und Vertrauen darin aufzubauen, dass solche Situationen beherrschbar sind und die Auswirkungen sehr begrenzt gehalten werden können.“ Deshalb nahmen an der Übung neben den Einsatzkräften der Feuerwehren auch Vertreter von Polizei,  Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Amt für Arbeitsschutz sowie benachbarten Unternehmen wie Hamburg Port Authority (HPA) teil.
 
Martin Schneider, Pressesprecher der Feuerwehr Hamburg, erklärte: „Einsätze mit Gefahrstoffen in großen Industrieanlagen sind für die Feuerwehr eine große Herausforderung. Umso wichtiger, dass alle beteiligten Institutionen solche Szenarien regelmäßig trainieren. Als Feuerwehr Hamburg sind wir sehr froh, dass Aurubis mit ihrem Standort in Hamburg den ,präventiven Unfallschutz’ ernst nimmt und wichtige Bereiche des Unternehmens zur Verfügung, stellt um den Organisationen die Möglichkeit zu geben, solche Einsatzlagen zu üben.“
 
Weiter stellte Schneider fest: „Das Zusammenspiel zwischen Werkfeuerwehr von Aurubis und der Feuerwehr Hamburg hat sehr gut funktioniert. Schnell wurden die betroffenen Mitarbeiter gerettet und kompetent rettungsdienstlich versorgt. Der Gefahrstoffaustritt und die damit einhergehende Stoffidentifikation wurden professionell gehandelt und eine Gefahrenausbreitung schnellstmöglich verhindert. Diese Übung hat allen Beteiligten gezeigt, dass die bereits vorhandenen Notfallpläne gegriffen haben. Die Zusammenarbeit aller beteiligten Behörden, Ämter und Feuerwehren wurde nochmals optimiert.“ (Pressemitteilung 20.06.2012)
Quelle: Aurubis AG | Foto: Aurubis AG
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