Wirtschaft

Aquakultur in Mecklenburg-Vorpommern

17.05.2013

MV Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt Born: Die erste öffentliche Führung in der Versuchsanlage der Landesforschungsanstalt des Landes Mecklenburg-Vorpommern in Born im Mai fand ein großes Besucherinteresse.

Die Gäste konnten die neuen experimentellen Aquakulturanlagen für die Zucht von Forellen, Stören und Zandern besichtigen. Carsten Kühn, Sachgebietsleiter Aquakultur der Landesforschungsanstalt, informierte über seine interessante Forschungsarbeit und beantwortete viele Fragen zum Inhalt und Ziel der Erforschung von Aquakulturanlagen, Fischzuchtlinien, der Besonderheit von Brackwasser in Aquakulturanlagen, der Wiederansiedlung von Stören und vieles mehr. In dem aus Mitteln des EU-Fischereifonds mit 2,4 Mio. Euro und aus Landesmitteln mit 1,3 Mio. Euro finanzierten Pilotprojekt sollen Technologien zur Produktion von Barschartigen verbessert werden.

18.270 Tonnen Fisch werden in Deutschland jährlich in über 4700 Aquakultur-Betrieben erzeugt. Der Anteil von M-V liegt noch bei ca. 1000 Tonnen. "Der Aquakultur auch gerade in unserem Land wird in der Zukunft eine immer größer werdende Bedeutung zukommen", betont Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus. "Die Gründe dafür reichen von der Überfischung der Meere über die Umweltbelastung durch Transporte aus Übersee bis hin zur Frische und Regionalität hier erzeugter Fische."

Die Führungen in Born finden noch bis zum Oktober, immer am 2. Mittwoch des Monats von 14 bis 15 Uhr statt. (Pressemeldung vom 16.05.2013)

Quelle: LU MV Nr. 140/ 2013 | Foto: MV, Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz
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