Wirtschaft

AHS Fondskonzept: AHS erwirbt weiteres Krisen-Schiff

28.04.2013

 

Hamburg: Die AHS Fondskonzept GmbH & Co. KG hat den Erwerb des 700 TEU-Containerfeederschiffes „AHS Winterhude“ initiiert. Co-Investor ist der geschlossene Publikumsfonds „ZOS Sanierungskapital Schiffe 2011“. Die Besonderheit: Das AHS-Management hat das Schiff ohne Fremdfinanzierung zum Schrottpreis plus eines kleinen Aufschlages übernommen. Bereederer ist die hamburgische K & K Schiffahrt, eine ausgewiesene Adresse für die Bereederung von Containerfeeder Tonnage. Investoren sind neben verschiedenen ZOS-Fonds auch Teile der Alteigentümer und mit zusammen knapp 25 Prozent das Emissionshaus AHS, die Reederei, der Befrachter sowie ein Berater, der den Kauf begleitete. Damit besteht eine weitgehende Interessengleichheit zwischen allen Parteien. Die planmäßige Rendite kalkuliert die AHS mit mindestens acht Prozent im Jahr über die gesamte Laufzeit.
 
Die Fondsmanufaktur AHS ist auf exklusive Beteiligungen in den Bereichen Schiffe, Immobilien sowie Private Equity spezialisiert. Im Falle der „AHS Winterhude“ verzichtete die vormals finanzierende Bank nach langen Verhandlungen auf etwa 90 Prozent des bestehenden Kredites. Somit reicht schon das aktuelle Marktratenniveau in der Krise aus, um oberhalb der Schiffsbetriebskosten  zu fahren. Das Schiff war im April 2011 ohne nennenswerte Beanstandungen zur großen Klasse im Dock. Auch bei der Übernahme hatte die Klassifikationsgesellschaft Germanischer Lloyd keinerlei Beanstandungen zu vermelden; somit sind vorerst seitens etwaiger Reparaturen und aufgrund der reinen Eigenkapitalfinanzierung keine über die Bewirtschaftung hinausgehenden Liquiditätsabflüsse zu erwarten. Von der veränderten Eigentümerstruktur profitieren alle, ein Verschrottungsszenario wäre insbesondere für die damalige Kreditgeberin schlechter ausgefallen.

Die AHS Fondskonzept GmbH & Co. KG (AHS) wurde im März 2009 gegründet und ist Spezialist in der Konzeptionierung außerbörslicher Kapitalanlagen. Dies betrifft vor allem die Emission von geschlossenen Publikumsfonds und Beteiligungsangebote für Private Placements. Die AHS bewegt sich dabei in den Segmenten Zweitmarkt und Sanierung geschlossener Schiffsfonds, Private Equity-Beteiligungen und Immobilieninvestitionen.
 
Die Mitglieder der Geschäftsführung sind Andreas N. Hülsmann, der sich nach früheren, leitenden Tätigkeiten im Private Banking seit 1994 unternehmerisch mit Schiffsbeteiligungen und geschlossenen Fonds auch anderer Zielsegmente befasst, Frau Beatrix Hülsmann und Herr Henning Landsiedel. Über die Geschäftsführung gibt es personelle Verflechtungen mit der Beratungsgesellschaft Hülsmann KG und der namhaften Vermögensverwaltungsgesellschaft Galiplan Financial Strategies GmbH.
Die AHS emittiert ihre Beteiligungsangebote unter ihrem Produktlabel ZOS (Zweitmarkt-Opportunitäts-Strategien). Strategischer Grundsatz der Investments ist die Schaffung von Mehrwerten. Besonderes Merkmal der ZOS-Fonds sind die anlegerfreundlichen Kostenstrukturen, die erfolgsabhängige Vergütung für den Initiator AHS sowie die kurzen Anlagezeiträume. Ein wesentliches Kennzeichen der AHS ist die Unabhängigkeit von Emissionshäusern, durch die Interessenkonflikte und Risikopotentiale vermieden werden. (Pressemeldung vom vom 26.04.2013)
Quelle: AHS Fondskonzept GmbH & Co. KG | Foto: AHS Fondskonzept
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