Wissenschaft

2. Norddeutscher Wissenschaftspreis in Bremen verliehen - Auszeichnung geht nach Mecklenburg-Vorpommern

27.11.2013

Senat Hansestadt Hamburg Bremen: Der Norddeutsche Wissenschaftspreis 2013 geht an das Projekt „Genomforschung an Mikroganismen – Schlüsseltechnologien für die Biowissenschaften“ der Universitäten Göttingen und Greifswald. Bremens Senatorin für Bildung und Wissenschaft Prof. Dr. Eva Quante-Brandt übergab den mit 50.000 Euro dotierten Preis heute im Rahmen eines Festakts im Bremer Rathaus. Bei der Feier waren alle norddeutschen Wissenschaftsministerinnen und -minister anwesend.

Mit der Entscheidung würdigen die Wissenschaftsministerinnen und Minister der beteiligten Länder die Kooperation des Göttinger Laboratoriums für Genomforschung und des Proteomzentrums in Greifswald, die in beispielhafter Weise die Genom- und Proteomforschung an Mikroorganismen miteinander verknüpft. Die beiden Einrichtungen stellen hochleistungsfähige Technologieplattformen zur Verfügung, die für die Genomforschung in ganz Norddeutschland von Bedeutung sind.

Bremens Wissenschaftssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt beglückwünschte die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich gegen zwölf Mitbewerberprojekte durchgesetzt hatten, und hob die hohe Kooperationsleistung hervor: "Ich freue mich außerordentlich über das Ergebnis des diesjährigen Norddeutschen Wissenschaftspreises. Mit dem Preis können wir ein Projekt prämieren, das sich von einer gemeinsamen Förderung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis hin zur Gründung des Norddeutschen Zentrums für Mikrobielle Genomforschung entwickelt hat. Die Förderung durch die beiden Länder Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist wirklich vorbildlich und symbolisiert in erstklassiger Weise die nachhaltige Zusammenarbeit norddeutscher Bundesländer."

Hamburgs Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: „Ich gratuliere dem Projekt der Universitäten Göttingen und Greifswald herzlich zu dieser Auszeichnung. Der Norddeutsche Wissenschaftspreis ist wichtig, um die hohe Qualität länderübergreifender Kooperationen in der norddeutschen Wissenschaft weithin sichtbar zu machen. Aus Hamburger Perspektive freue ich mich, dass in diesem Jahr Kooperationen mit Beteiligung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf und der Universität Hamburg in der Endauswahl waren.“

Der Preis wird von den Wissenschaftsministerinnen und -ministern der Länder Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, der Freien Hansestadt Bremen und der Freien Hansestadt Hamburg gemeinsam vergeben. In diesem Jahr wurden zum zweiten Mal länderübergreifende Kooperationen in der Wissenschaft geehrt. In den kommenden vier Jahren soll der Preis jährlich zu jeweils neuen Themen vergeben werden. Jedes Jahr hat ein anderes norddeutsches Land den Vorsitz. In diesem Jahr war es Bremen.

Der Wettbewerb 2013 war für den Bereich „Biowissenschaften und Medizin“ ausgeschrieben. Bewerben konnten sich Kooperationen, die sich mit der grundlagen- oder patientenorientierten Erforschung von Ursachen, Entstehung, Verlauf und Behandlung von Krankheiten, der systematischen Erfassung der Verbreitung von gesundheitlichen Störungen und den Konsequenzen für Organisation und Struktur des medizinischen und psychosozialen Versorgungssystems befassen.

Im kommenden Jahr, 2014, wird der Preis unter der Federführung des Landes Niedersachsen für das Thema „Energieforschung“ ausgeschrieben. (Pressemeldung vom 26.11.2013)

Quelle: Senat der Hansestadt Hamburg | Foto: Senat der Hansestadt Hamburg
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