Wirtschaft
SH Netz AG: Knapp eine Million Euro für Anschluss Regenerativer Energien
Freitag, der 26.August 2011
SH Netz AG: Knapp eine Million Euro für Anschluss Regenerativer Energien
Quickborn: Die Schleswig-Holstein Netz AG investiert knapp eine Million Euro in das Stromnetz zwischen Tarp und Langstedt zur Einspeisung Erneuerbarer Energien. Aufgrund von Repowering – der Installation neuer, leistungsfähigerer Windkraftanlagen – und dem Zubau von Biogasanlagen, ist ein Ausbau des Netzes notwendig, um den regenerativen Strom vollständig aufzunehmen. Deswegen verlegt die Schleswig-Holstein Netz AG in diesem Jahr knapp 17 Kilometer Mittel- und 2,6 Kilometer Niederspannungsleitungen zwischen den beiden Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg. Nun fand gemeinsam mit den beteiligten Gemeinden und der Schleswig-Holstein Netz AG der erste Spatenstich statt.
 
„Die Anforderungen an das Netz in dieser Region sind massiv gestiegen. Es wird immer mehr regenerative Energie in die Netze eingespeist. Diese müssen die Energie aber auch aufnehmen können. Damit es zwischen Tarp und Langstedt nicht zu einer Überlastung des Netzes kommt, investieren wir nun in den Ausbau“, erklärte Sönke Hansen, Leiter des zuständigen Netzcenters der Schleswig-Holstein Netz AG in Schuby. Beteiligt am Spatenstich waren: Reinhard Breidenbach, Bürgermeister von Eggebek, Jacob Bundtzen, Bürgermeister von Langstedt, sowie Hans-Peter Nissen, Bürgermeister von Sollerup.
 
„Die Kabel werden als Erdkabel verlegt“, so Sönke Hansen. Da die Trasse von der Treene gekreuzt wird, wird das Kabel dort in einem aufwändigen Verfahren unter der Treene hindurch gezogen. „Zusätzlich zu dem Kabel verlegen wir außerdem knapp 17 Kilometer Leerrohre mit. So können auch zukünftig einfach Glasfaserkabel auf dieser Strecke verlegt werden“, sagt Sönke Hansen.
Im vergangenen Jahr wurde bereits im Umspannwerk Tarp ein zusätzlicher Großtransformator aufgestellt, der ebenfalls für die Einspeisung des EEG-Stroms sorgt. Und für die Zukunft gibt es auch bereits Pläne: „Wir wollen in einem zweiten Bauabschnitt in den kommenden Jahren Freileitungen abbauen und durch Erdkabel ersetzen“, sagt Hansen. Das wären zusätzliche Investitionen von knapp 140.000 Euro. (Pressemeldung vom 25.08.2011)
Quelle: Schleswig-Holstein Netz AG
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