Wirtschaft
Norddeutsche Seekabelwerke als Vorbild für die Offshore Wind Zulieferindustrie
Freitag, der 30.November 2012
Norddeutsche Seekabelwerke als Vorbild für die Offshore Wind Zulieferindustrie

Nordenham: Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat heute die Norddeutsche Seekabelwerke GmbH (NSW) in Nordenham besucht.

Im Zuge eines Unternehmens- und Fabrikrundgangs stellte NSW Geschäftsführer Rudolf Stahl die in 2009 eingeweihte Fertigung für Energieseekabel vor. Die hochmoderne Power Fabrik mit ihren weltweit größten Verseil- und Armierungslinien ist eine von vielen Investitionen, die dem Unternehmen den Eintritt in den Offshore Wind Markt ermöglicht haben.

Bundesminister Rösler wies auf die hohe Bedeutung des Unternehmens für die Energiewende hin:
“Der Netzausbau ist ein wesentlicher Baustein bei der Umsetzung der Energiewende. Insbesondere die Offshore-Windenergie soll zukünftig ein wichtiges Standbein unserer Energieversorgung bilden. Damit die Bürger vom erneuerbaren Strom aus Nord- und Ostsee profitieren können, müssen die entstehenden Offshore-Windparks zuverlässig an unser Übertragungsnetz angeschlossen werden. Die Seekabel, die von den Norddeutschen Seekabelwerken hergestellt werden, leisten hierfür einen wichtigen Beitrag.”

Seit 2007 hatte der amerikanische Mutterkonzern General Cable rund 80 Mio. EUR in Produktions- und Transportanlagen sowie Installationskapazitäten investiert. Erst im Oktober dieses Jahres wurden das zum Kabelleger umgebaute und für fünf Jahre gecharterte Installationsschiff MV Aura sowie der neue Hochleistungstrencher NSW ® SeaREX übernommen.

Rudolf Stahl, Geschäftsführer NSW: „Wir als Unternehmen haben uns stark positioniert. Als Turnkey-Anbieter mit umfangreicher Erfahrung haben wir bereits einige Projekte gewonnen und auch erfolgreich durchgeführt. Nun hoffen wir, dass auch in Zukunft die notwendigen Rahmenbedingungen für einen zügigen Ausbau der Offshore Wind Industrie durch die Politik unterstützt werden.“

Ein Highlight des Rundganges war der Blick auf die Offshore-Muffe für Energieseekabel. Die 12 m lange und ca. 5 t schwere Vorrichtung verbindet im Inneren die drei Poweradern sowie die Lichtwellenleiter des Kabels miteinander. Montiert wird die Muffe direkt auf dem Installationsschiff.
Auch die großen Kabeldrehteller vor der Halle wurden dem Minister vorgestellt. Der größte der sog. „Turntables“ hat einen Durchmesser von ca. 40 m und eine Tragkraft von 5.000 t. (Pressemeldung vom 29.11.2012)

Quelle: Norddeutsche Seekabelwerke GmbH | Foto: Norddeutsche Seekabelwerke GmbH
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