Wirtschaft
Center of Maritime Technologies: Wenn Schiffe länger halten…
Dienstag, der 19.Juli 2011
Hamburg: Für den lebenslangen und umweltfreundlichen Werterhalt eines Schiffes könnten die Neubauwerften auf innovative Produktions- und Werkstofftechnologien zurückgreifen. Doch scheuen viele Schiffsbetreiber den Einsatz dieser innovativen Techniken, da weltweit nur wenige Wartungs- und Reparaturwerften passende Dienstleistungen dazu anbieten können.
Dieser Herausforderung stellt sich ein Konsortium aus 18 europäischen Partnern, die ihre Expertise im Schiffsentwurf und Betrieb sowie in der Technologie- und Werkstoffentwicklung aufbieten. Das Konsortium startete am 01. April 2011 das EU-Forschungsprojekt ThroughLife, welches im Rahmen des 7th Framework Programme durch die Europäische Kommission gefördert wird. Koordinator des Projekts mit einer Laufzeit von 3 Jahren ist die Meyer Werft GmbH.
Das Ziel des Projekts ist es, neue Ansätze für den lebenslangen und umweltfreundlichen Werterhalt von Schiffen zu entwickeln und zu erproben, die alle wesentlichen Hauptakteure im maritimen Produktlebenszyklus berücksichtigen. Dazu untersuchen die Projektpartner ausgewählte Technologien zum Schutz vor oder zur Vermeidung von wertmindernden Effekten an Schiffsstrukturen. U. a. widmet sich das Konsortium folgenden Forschungsschwerpunkten:
-
innovative Konzepte für maritime Life-Cycle-Services auf Basis von Kooperationen der Werften Betreiber und Eigner
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hoch innovative und umweltfreundliche Technologien und Materialien (Verbundwerkstoffe, Stähle und Beschichtungen) für die Produktion, den Betrieb (Wartung, Reparatur und Umrüstung) und das Lebensende (Rückbau und Wiederverwendung)
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Zustandsüberwachung- und Management-Systeme für die vorausschauende Wartung und Reparatur von Schiffen
- Software-Werkzeuge für die Ermittlung der wirtschaftlichen und ökologischen Bilanz von Schiffen und Komponenten über den gesamten Produktlebenszyklus.
Das ThroughLife-Konsortium wird anhand von Demonstratoren die Entwicklungen bewerten und deren Potenziale nachweisen. Zusätzlich verstärken Mitglieder der involvierten Vereine das Konsortium, um die definierten Anwendungsfälle abdecken zu können (Pressemeldung vom 13.07.2011)
Quelle: Center of Maritime Technologies e. V.
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