Wirtschaft
4. Logistik-Konferenz: Überdurchschnittliches Wachstum von Ostseeverkehren erwartet
Mittwoch, der 2.Mai 2012
4. Logistik-Konferenz: Überdurchschnittliches  Wachstum von Ostseeverkehren erwartet

Schwerin: Die Logistikwirtschaft in Nord- und Mitteleuropa erwartet in den nächsten Jahren ein überdurchschnittliches Wachstum der Ostseeverkehre. Was mit einem steigenden Anteil der Branche an der Wertschöpfung in der Region und der Schaffung neuer Arbeitsplätze einhergeht. Das stellt die vielfältige Logistikwirtschaft vor enorme Herausforderungen. Der zentralen Frage, wie sich „der Ostseeverkehr und seine Verbindungen mit Kontinental-Europa“ entwickeln werden und welche Perspektiven sich daraus für internationale Transportketten ableiten, widmet sich die

4. Branchenkonferenz der Logistikwirtschaft am 10. und 11. Mai 2012 in Rostock.

Der zusammen mit dem 9. Baltischen Verkehrsforum stattfindende Logistik-Gipfel wird von der Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern in Kooperation mit dem Ostseeinstitut für Marketing, Verkehr und Tourismus an der Universität Rostock organisiert.

Zu der Baltic Logistics Conference 2012 in der Rotunde der HanseMesse werden 19 Referenten aus Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, von der EU-Kommission und aus Polen erwartet. Unter Federführung der Logistikinitiative und des Ostseeinstituts diskutieren Politiker, Verbands- und Firmenvertreter sowie Wissenschaftler über die logistische Scharnierfunktion von Ostseehäfen in den Güterverkehren zwischen Skandinavien und Südeuropa. Bedingt durch die geografisch günstige Lage des Küstenlandes Mecklenburg-Vorpommern entwickelte sich die Branche in den letzten zwei Jahrzehnten zu einem strukturbestimmenden Wirtschaftszweig im Land. 60.000 Jobs werden direkt bzw. indirekt der Logistikwirtschaft in MV zugerechnet. Das sind ca. zehn Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze im Nordosten.

Neben infrastrukturellen Fragen wie den Hinterlandanbindungen der Häfen befasst sich die Konferenz mit Verkehrsvorhaben im europäischen Kontext. Im Mittelpunkt steht die weitere Entwicklung des Ostsee-Adria-Korridors im Rahmen des EU-Projekts „Scandria“. Der transeuropäische kombinierte Verkehr, die Potenziale in der Fähr- und Ro/Ro-Schifffahrt auf der Ostsee sowie neue Anforderungen in der Offshore-Windkraft-Logistik und im Rohstofftransport stehen ebenfalls auf der Agenda der Logistik-Konferenz, zu der sich mehr als 150 Branchenvertreter angesagt haben.

Die Logistikwirtschaft ist in Deutschland mit jährlich 170 Milliarden Euro Umsatz und 2,5 Millionen Beschäftigten der drittgrößte Wirtschaftszweig. Die insgesamt 18 Großgewerbegebiete sowie Maritimen Logistikstandorte in Mecklenburg-Vorpommern zeichnen eine sehr gute Anbindung an das Autobahnnetz und zum Teil unmittelbare Nähe zur Kaikante aus. (Pressemeldung vom 01.05.2012)

Quelle: Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V. | Foto: Logistikinitiative Mecklenburg-Vorpommern e.V.
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