Wirtschaft
Mit Hybridloks emissionsfrei auf Werksschienen unterwegs
Donnerstag, der 26.April 2012
Mit Hybridloks emissionsfrei auf Werksschienen unterwegs
Wolfsburg: Volkswagen reduziert CO2-Emissionen auf der Straße – und jetzt auch auf der Schiene: Unter dem Begriff „Blue Logistics“ werden in Anlehnung an die Think Blue. Factory in den nächsten zwei Jahren sieben nagelneue Werklokomotiven mit Hybridantrieb den Güterverkehr im Werk Wolfsburg übernehmen. Sie ersetzen die  zwischen 35 und 45 Jahre alten, ausschließlich mit Diesel betriebenen Loks. „Größe und Leistung der Lok sind perfekt auf unsere Anforderungen zugeschnitten. Während die alten Triebfahrzeuge bis zu 20 Liter pro Stunde verbrauchen, benötigt der Generator der Hybridlok, der nur für die Ladung des Batterieblocks benötigt wird, maximal neun Liter pro Stunde“, verriet Dominik Ramms, Betriebsleiter der Werkseisenbahn am Standort Wolfsburg anlässlich der Präsentation des maßstabsgetreu nachgebildeten Hybrid-Lokmodells auf dem diesjährigen Standortsymposiums.
 
 
Jede 700 kW (knapp 1000 PS) starke Hybridlok ermöglicht durch den deutlichen Kraftstoff-Minderverbrauch Einsparungen in Höhe von jährlich 170 000 Euro. Die neuen Loks fahren die insgesamt 20 Lade- und Entladestationen des Werksgeländes Wolfsburg nicht nur emissionsfrei sondern auch extrem leise an. „Das ist sehr angenehm für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, denn viele der Ladestationen liegen in der Halle. Auch die Geräuschbelästigung fällt im Batteriebetrieb nahezu komplett weg“, erläutert Ramms.
Die erste Hybridlok wird bereits ab Mai 2012 zur Probe auf dem Werksgelände unterwegs sein. Ab August 2013 beginnt die Produktion der neuen Loks, ein Gesamttriebfahrzeugaustausch ist für 2013/14 geplant. Bei Schwertransporten – beispielsweise bei Kohletransporten zum Kraftwerk – schaltet sich der Dieselmotor automatisch dazu. Es sei jedoch programmierbar, welche Ladestationen komplett emissionsfrei angefahren werden sollen, so Ramms. Überwachung und Wartung der Lok erfolgen über ein GPS-Instandhaltungsprogramm.
 
„Die zukünftige Triebfahrzeuggeneration leistet auf der einen Seite einen nachhaltigen Beitrag zur Think Blue. Factory., auf der anderen Seite löst sie die kostenintensive Wartung und Instandhaltung des vorhandenen Lokomotiven-Parks ab. Sie ermöglicht gleichzeitig eine höhere Flexibilität, etwa auch Einsatzmöglichkeiten in anderen Volkswagen Standorten, da sie auf dem öffentlichen Netz verkehren kann“, berichtet Reinhard de Vries, Leiter Werklogistik und -Steuerung. (Pressemeldung vom 23.04.2012)
Quelle: Volkswagen AG | Foto: Volkswagen AG
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