Wirtschaft
Stadtwerke Schwerin mit aktivem Beitrag zum Naturschutz
Dienstag, der 17.April 2012
Stadtwerke Schwerin mit aktivem Beitrag zum Naturschutz

Schwerin: Mecklenburg-Vorpommern gehört mit einer Moorfläche von etwa 300.000 Hektar zu den moorreichsten Bundesländern. Intakte Moorlandschaften speichern Kohlenstoff und tragen damit auf natürliche Weise dazu bei, den CO2-Anteil in der Luft zu reduzieren. Um diesen positiven Effekt zu fördern, investieren die Stadtwerke Schwerin in den Klima- und Naturschutz und unterstützen Projekte, mit denen entwässerte Moore in Mecklenburg-Vorpommern wieder renaturiert werden.

Eines davon ist die Moorlandschaft "Mankmooser Holz" im Reviergebiet Qualitz des Forstamtes Schlemmin im Naturpark Sternberger Seenland. Durch die Unterstützung des kommunalen Versorgungsunternehmens kann dieses Gebiet in der Nähe von Warin im Landkreis Nordwestmecklenburg renaturiert werden.

Eine entsprechende Partnerschaft zwischen den Stadtwerken Schwerin, dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern sowie der Landesforst Mecklenburg-Vorpommern – Anstalt des öffentlichen Rechts wurde heute in Warin mit der Vertragsunterzeichnung besiegelt. Minister Dr. Till Backhaus, SWS-Geschäftsführer Dr. Josef Wolf und der Vorstand der Landesforst MV Sven Blomeyer, sehen diesem Projekt mit großer Erwartung entgegen. Auch Reinhard Hube, Geschäftsführer der Stiftung "UmWald", freut sich über eine weitere gelungene Partnerschaft der Stiftung und der Stadtwerke zur Vorbereitung dieser Vereinbarung.

"Wenn wir jetzt nicht endlich anfangen, uns intensiv Gedanken um unser Klima und die Umwelt zu machen und entsprechende Maßnahmen einleiten, werden das unsere Kinder und Kindeskinder auf drastische Art zu spüren bekommen. Auch wenn diese Maßnahmen, die wir hier in Angriff nehmen, nur einen kleinen Teil ausmachen, so sind sie doch ein wichtiger Abschnitt und zeigen, dass jeder mitwirken kann.", formuliert der Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Wolf seine Erwartungen und Hoffnungen an dieses gemeinsame Vorhaben.

"Der Beitrag zum Klimaschutz ist aber nur eine Seite der positiven Aspekte dieser Renaturierung. Ein weiterer sehr wesentlicher Aspekt ist die Regenerierung wichtiger natürlicher Lebensräume für Pflanzen und Tiere wie z. B. den Kranich, was für einen Naturpark natürlich von besonderer Bedeutung ist. Intakte Moore können aber noch viel mehr! Sie wirken als Stoffsenken, d. h. nicht nur Kohlenstoff wird gebunden, sondern beispielsweise auch Stickstoff- und Phosphatüberschüsse. Moore wirken daher ähnlich wie Wasseraufbereitungsanlagen. Sie wirken kühlend, stabilisieren also das regionale Klima. All das sind Funktionen, die im Kontext des bereits stattfindenden Klimawandels weiter an Bedeutung gewinnen werden", unterstreicht Minister Backhaus. Dieses Projekt sei ein weiterer wichtiger Baustein des im Sommer 2009 veröffentlichten Moorschutzkonzeptes. (Pressemeldung vom 16.04.2012)

Quelle: Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz MV
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