Wirtschaft
DONG Energy verkauft 50 Prozent an deutschem Windpark
Freitag, der 24.Februar 2012
DONG Energy verkauft 50 Prozent an deutschem Windpark

Hamburg: Die KIRKBI A/S (Muttergesellschaft des LEGO Gruppe) und die Oticon-Stiftung (mit der hauseigenen Investitionsgesellschaft William Demant Invest) haben heute einen Vertrag mit DONG Energy zum Kauf von 50 Prozent der Anteile am deutschen Offshore-Windpark Borkum Riffgrund 1 unterzeichnet. Der Kaufpreis beträgt 627 Millionen Euro (DKK 4,7 Mrd.). Nach Fertigstellung von Borkum Riffgrund 1 werden 77 Siemens Windenergieanlagen mit je 3,6 MW Leistung in Betrieb gehen. Dann werden jährlich bis zu 285.000 Haushalte mit CO2 –freiem Strom beliefert.

KIRKBI beteiligt sich mit 400 Mio. Euro (DKK 3 Mrd.) und hält damit einen Anteil von 32 Prozent. Die Oticon-Stiftung zahlt 227 Mio. Euro (DKK 1,7 Mrd.). Dies entspricht einem Anteil von 18 Prozent. Die Zahlung wird in vier Raten erfolgen, beginnend mit der ersten Ende 2012 und einer letzten Rate Ende 2015. Die Raten machen jeweils 11, 12, 56 und 21 Prozent der Summe aus.

Die Vereinbarung zwischen den Parteien sieht vor, dass DONG Energy den Windpark Borkum Riffgrund 1 bis zu einem festgelegten Zeitpunkt zu einem Festpreis errichtet. Ab dem 1. Oktober 2015 werden die Anteilseigner KIRKBI und die Oticon-Stiftung an den Umsätzen des fertiggestellten Windparks beteiligt. Bis zu diesem Zeitpunkt wird der erzeugte Strom hauptsächlich DONG Energy zufallen.

Darüber hinaus hat DONG Enenergy mit KIRKBI und William Demant Invest einen Betriebs- und Wartungsvertrag für den Windpark mit einer Laufzeit von 15 Jahren abgeschlossen. Die Transaktion muss noch von den Kartellbehörden genehmigt werden. Dies wird voraussichtlich im zweiten Quartal des Jahres 2012 erfolgen.

Zwar hat das Unternehmen DONG Energy bereits früher Kooperationsverträge bezüglich Investitionen in erneuerbare Energien mit institutionellen Anlegern abgeschlossen, doch der Vertrag mit KIRKBI und der Oticon-Stiftung ist der erste seiner Art mit der Privatwirtschaft. „Der Vertrag ist ein großer Schritt für unser Partnerschaftsmodell zur Finanzierung von Offshore-Windparks. Dieses Segment verzeichnet derzeit große Wachstumsraten, weil viele Länder auf erneuerbare Energien umstellen möchten. Daher wächst der Bedarf an zu beschaffendem Kapital. Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, eine solche Investition auch aus der Privatwirtschaft gewonnen zu haben. Durch diesen Vertrag wird unsere Position als Marktführer im Bereich Bau und Betrieb von Offshore-Windparks gestärkt und er zeigt, dass unser Partnerschaftsmodell auch für den deutschen Markt funktioniert“, meint Anders Eldrup, Vorstandsvorsitzender von DONG Energy.

Für das Unternehmen KIRKBI, das mit 75 Prozent am LEGO Gruppe beteiligt ist, handelt es sich um eine sichere und langfristige Investition. Zusätzlich verhilft es dem Unternehmen sein selbstgestecktes Ziel zu erreichen, bis 2020 seinen kompletten Energiebedarf aus erneuerbaren Energiequellen zu decken. Die jährliche Energieerzeugung des Windparks liegt sogar über seinem Energiebedarf.

„Für uns ist es wesentlich, unseren Beitrag zu leisten, damit künftige Generationen von Kindern unter verbesserten Lebensbedingungen aufwachsen können. Dies leisten wir in erster Linie mit unserem Spielzeug. Aber gleichermaßen verbessern wir die Arbeitsbedingungen unserer Beschäftigten, sparen Energie im Produktionsbereich ein und reduzieren die Abfallmengen. Da wir insbesondere im Bereich der erneuerbaren Energien ehrgeizige Ziele verfolgen, freue ich mich umso mehr über die Bekanntgabe dieser Investition”, sagt Jørgen Vig Knudstorp, Geschäftsführer des LEGO Gruppe.

Auch bei der Oticon-Stiftung betrachtet man den Bau des Windparks als gute Investition und wichtigen Schritt auf dem Wege zu einer positiven Energiebilanz. Im Jahre 2015, wenn der Windpark seine volle Leistung erbringt, wird – entsprechend dem Anteil – 10 Mal mehr Strom erzeugt, als von der Unternehmensgruppe weltweit verbraucht wird. „Als weltweit führender Hersteller von Hörgeräten gehen wir seit jeher innovativ und vorausschauend zu Werke, um die Lebensqualität von Hörbehinderten zu erhöhen. Eine wichtige Aufgabe mit Blick auf die rund 500 Millionen Betroffenen. Wir wollen unseren Teil zur Lösung künftiger Energieprobleme beitragen und freuen uns, dass die zu uns gehörende Stiftung beschlossen hat, bedeutende Mittel in erneuerbare Energien zu investieren. Positiv ist auch, dass wir nur einen Bruchteil des Stroms selber nutzen“, erläutert Søren Nielsen, Geschäftsführer der Oticon A/S.

Die in dieser Ankündigung geäußerten Informationen haben weder Einfluss auf DONG Energys bereits veröffentliche Gewinnerwartung für das Geschäftsjahr 2011 noch auf die Höhe der voraussichtlichen Investitionen. (Pressemeldung vom 23.02.2012)

Quelle: DONG Energy Markets GmbH | Foto: DONG Energy Markets GmbH
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