Wirtschaft
Schleswig-Holsteins Seehäfen schlugen im Jahr 2011 knapp 50 Mio. Tonnen um
Donnerstag, der 23.Februar 2012
Schleswig-Holsteins Seehäfen schlugen im Jahr 2011 knapp 50 Mio. Tonnen um

Brunsbüttel: Die schleswig-holsteinischen Seehäfen berichten erstmalig gemeinsam ihre Umschlagszahlen. Im Jahr 2011 wurden rund 49,21 Mio. Tonnen Ladung umgeschlagen. Damit ist Schleswig-Holstein hinter Hamburg und Bre-men/Bremerhaven das Bundesland mit dem drittgrößten Seegüterumschlag in Deutschland.

Größter Umschlagshafen des nördlichsten deutschen Bundeslandes, gemessen an den Umschlagszahlen, ist der Hafen der Hansestadt Lübeck mit rund 26,57 Mio. Tonnen, gefolgt von den Häfen in Brunsbüttel (10,36 Mio. t), dem Seehafen Kiel (6,29 Mio. t) und dem Fährhafen Puttgarden (4,36 Mio. t).

Neben den „größeren“ Häfen sind im Bundesland ebenso eine Vielzahl mittelgroßer und kleinerer Häfen vertreten, die insbesondere für die regionale Industrie eine wichtige Rolle einnehmen. So wurden in Flensburg 511.000 t, im Kreishafen Rendsburg 375.000 t, im Husumer Hafen 321.000 t, im Büsumer Hafen 140.000 t, im Glückstädter Außenhafen 138.000 t, im Hafen Neustadt 72.000 t und im Hafen Wyk auf Föhr rund 68.000 t umgeschlagen. Die Häfen können somit auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurückblicken.

Im Passagierverkehr wurden im Jahr 2011 rund 12,20 Millionen Passagiere in den schleswig-holsteinischen Häfen befördert. Hier seien vor allen der Fährhafen Puttgarden mit rund 6,03 Mio. Passagieren, gefolgt vom Seehafen Kiel (1,94 Mio.), dem Hafen Dagebüll (1,50 Mio.) und dem Hafen Wyk auf Föhr (1,29 Mio.) genannt. In den Häfen Lübeck, Flensburg, Glückstadt, Husum, Büsum und Amrum wurden im vergangenen Kalenderjahr insgesamt 1,44 Mio. Passagiere befördert.

„Die Umschlagsmenge von annähernd 50 Mio. Tonnen und die Anzahl Passagiere von mehr als 12 Mio. unterstreicht nochmals die hohe Bedeutung der schleswig-holsteinischen Seehäfen.“ erläutert Frank Schnabel, Vorstandsvorsitzender des Gesamtverbandes Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V. (GvSH) und Geschäftsführer der Brunsbüttel Ports GmbH. „Unsere Häfen sind vielseitig und leistungsstark und als einziges Bundesland mit direktem Zugang zu zwei Meeren fällt den schleswig-holsteinischen Seehäfen eine besondere Rolle zu“ führt Schnabel weiter aus.

Bereits beim parlamentarischen Maritimen Frühstück am 07.02.2012 in Berlin wurden die Vielseitigkeit der schleswig-holsteinischen Seehäfen und ihre Rolle als Brückenköpfe für den Fährverkehr im Ostseeraum, effiziente Massen- und Stückguthäfen, Produktions- und Logistikstandorte bei der Errichtung und dem Betrieb von Offshore-Windparks und wichtige Ausgangshäfen für den prosperierenden Kreuzfahrttourismus in Nordeuropa dargestellt. Das Maritime Frühstück ist eine jährlich stattfindende ge-meinsame Veranstaltung des GvSH und der IHK Schleswig-Holstein und dient der Information und dem Austausch zwischen Mitgliedern des deutschen Bundestages, sowie Vertretern aus Politik und maritimer Wirtschaft des Landes Schleswig-Holsteins.

Neben dem Maritimen Frühstück plant der GvSH weitere Veranstaltungen und Aktio-nen zur gemeinsamen Vermarktung der schleswig-holsteinischen Häfen. Beispielsweise ist für 2012 erstmalig ein schleswig-holsteinischer Hafentag geplant, an dem sich die Hafenstandorte gegenüber der Politik, der Wirtschaft und der allgemeinen Öffent-lichkeit präsentieren werden. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Des Weiteren intensiviert der GvSH die Zusammenarbeit mit den Hafenverbänden der norddeutschen Nachbarbundesländer. Eine Vielzahl von hafenspezifischen Themen sind über die Landesgrenzen hinaus von Bedeutung. Hierzu finden Abstimmungsgespräche mit den Verbänden und Hafenstandorten aus Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen statt. Für die Häfen im eigenen Bundesland regt der GvSH zudem eine Neuauflage des „Ha-fenkonzeptes Schleswig-Holstein“ an. (Pressemeldung vom 22.02.2012)

Quelle: Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V. | Foto: Gesamtverband Schleswig-Holsteinischer Häfen e.V.
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