Wirtschaft
Eurogate - Pilotprojekt „STRADegy“ - ist zunächst ein reines Forschungsprojekt, das dazu dient, die Sicherheit und Funktionsfähigkeit automatisch fahrender Straddle Carrier für den Roll-out unter Bewe
Donnerstag, der 21.Dezember 2017
Eurogate - Pilotprojekt „STRADegy“ - ist zunächst ein reines Forschungsprojekt, das dazu dient, die Sicherheit und Funktionsfähigkeit automatisch fahrender Straddle Carrier für den Roll-out unter Bewe
Wilhelmshaven: Das Pilotprojekt „STRADegy“, welches EUROGATE am Containerterminal in Wilhelms­haven geplant hat, geht in die nächste Phase. Die Ausschreibung für die Lieferung des Auto Straddle Carrier Systems hat die Firma Kalmar, ein Unternehmen der Cargotec-Gruppe, gewonnen. Das System umfasst neben vier automatisch fahrenden 4-hoch-Straddle Carriern einen Software-Emulator zur Emulation der Prozesse am Containerterminal sowie das Kalmar Terminal Logistics System (TLS), ein Anlagensteuerungssystem, das es ermöglicht, alle automatischen Ausrüstungsgegenstände, Prozessautomatisierungslösungen sowie Zugangskontroll-, Sicherheits- und Fehlerüberwachungsgeräte über eine gemeinsame Plattform zu steuern. Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten des Kalmar-Systems war unter anderem die Zusage des Herstellers, ein System zu liefern, welches für „Mega-Terminals“ skalierbar ist und die Integration von Großgeräten und Terminalbetriebssystemen von Drittanbietern ermöglicht.
Foto: Kalmar liefert Auto Straddle Carrier System © EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG
 
EUROGATE führt das Pilotprojekt in Kooperation mit APM Terminals auf einer nicht betrieblich genutzten Fläche des EUROGATE Container Terminals Wilhelmshaven durch. Der laufende Umschlagsbetrieb wird davon nicht berührt. Das Pilotprojekt ist zunächst ein reines Forschungsprojekt, das dazu dient, die Sicherheit und Funktionsfähigkeit automatisch fahrender Straddle Carrier für den Roll-out unter Beweis zu stellen. Die ersten Kalmar-Geräte werden im 4. Quartal 2018 an­geliefert. Die Ergebnisse stehen nach Abschluß des Pilotprojektes (voraussichtlich Ende 2. Quartal 2019) allen Projektpartnern zur Verfü­gung. Danach wird EUROGATE entscheiden, ob und an welchen Standorten das automatisierte Straddle Carrier-System zum Einsatz kommt.
 
Großcontainerschiffe mit Transportkapazitäten >20.000 TEU stellen Hafen- und Terminalbetreiber vor immer größeren Herausforderungen. Die Kunden erwarten, dass ihre Schiffe schnell und effizient abgefertigt werden. Dazu müssen Prozesse planbar und sicher sein. Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung führen zu einer veränderten Wettbewerbssituation. Diesen Entwicklungen kann sich EUROGATE nicht verschließen, wenn es um den Erhalt der Zukunft geht. Daher setzt das Unternehmen langfristig auf die Implementierung von Digitalisierungs- und Automatisierungstechnologien.
 
EUROGATE ist Europas führende, reedereiunabhängige Containerterminal- Gruppe. Gemeinsam im Netzwerk mit Contship Italia betreibt der Konzern zwölf Containerterminals von der Nordsee bis zum Mittelmeer.
Das Leistungsspektrum von EUROGATE wird abgerundet durch intermodale und cargomodale Dienstleistungen. Die Unternehmensgruppe wurde 1999 gegründet. In 2016 schlug sie europaweit 14,6 Millionen Standardcontainer (TEU) um.
Die EUROGATE Container Terminal Wilhelmshaven GmbH & Co. KG ist die Betreibergesellschaft des Containerterminals im JadeWeserPort Wilhelmshaven, dem ersten und einzigen Tiefwasserhafen Deutschlands.
Dieser Hafen mit einer Wassertiefe von 18 m kann von den weltgrößten Containerschiffen tideunabhängig angelaufen werden.
Die Betreibergesellschaft ist ein Joint Venture zwischen der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG (70 %), der Holding-Gesellschaft der EUROGATE-Gruppe, und der APM Terminals Wilhelmshaven GmbH (30 %) einer mittelbaren 100 %-igen Tochtergesellschaft der A.P. Moeller Maersk-Gruppe, Kopenhagen, Dänemark. (Pressemeldung vom 21.12.2017)
Quelle: Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG Foto: Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG
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