Wirtschaft
Unternehmensverbandes Hafen Hamburg-Stellungnahme zum Ideenwettbewerb für Steinwerder- Süd
Freitag, der 14.Juli 2017
Unternehmensverbandes Hafen Hamburg-Stellungnahme zum Ideenwettbewerb für Steinwerder- Süd
Hamburg: Mit völligem Unverständnis hat die Hamburger Hafenwirtschaft die Entscheidung zur Kenntnis genommen, beim Ideenwettbewerb für die künftige Nutzung der Hafenfläche „Steinwerder-Süd“ das Konzept für die Realisierung eines weitgehend vollautomatischen Containerterminals zu prämieren. Diese Entscheidung steht nicht im Einklang mit dem von Senat und Bürgerschaft beschlossenen Hafenentwicklungsplan (HEP). Die Hafenwirtschaft fragt sich, welche jedenfalls für die Hamburger Hafenwirtschaft geheimen Pläne an den offiziellen Entscheidungen der Bürgerschaft vorbei die Wirtschaftsbehörde und die HPA offenbar seit längerer Zeit verfolgen.
 
Gunther Bonz, Präsident des Unternehmensverbandes Hafen Hamburg: „Der Hamburger Hafen braucht kein weiteres Containerterminal. Es wurde im noch gültigen Hafenentwicklungsplan dargestellt, dass mit den bestehenden Terminalkapazitäten und ihren Erweiterungen der prognostizierte Containerumschlag bis 2025 und darüber hinaus bewältigt werden kann.“
 
Die Fläche im Herzen des Hamburger Hafens sollte daher vielmehr für einen wasserseitigen Umschlag mit Produktions- und Logistikfunktionen im Sinne des Universalhafens entwickelt werden. Die Entscheidung ist auch unter tarif- und sozialpolitischen Aspekten nicht nachvollziehbar. Es ist bei einer Umsetzung dieses Konzeptes zudem zu erwarten, dass von den hohen sozialen Standards im Hamburger Hafen, die über viele Jahrzehnte zwischen Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen vereinbart wurden, abgewichen wird. 
Gunther Bonz: „Eine Umsetzung des prämierten Konzeptes würde daher auch den sozialen Frieden im Hafen gefährden.“ (Pressemeldung vom 14.07.2017)
Quelle: Unternehmensverbandes Hafen Hamburg e.V. | Foto: UVHH
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