Wirtschaft
Becker Marine Systems: elblinien - Verkehrsgutachten für Jork bestätigt: keine Problemzonen
Mittwoch, der 6.August 2014
Becker Marine Systems: elblinien - Verkehrsgutachten für Jork bestätigt: keine Problemzonen

Hamburg: Weil das Thema „Verkehr“ in Zusammenhang mit der geplanten Fährverbindung elblinien zwischen dem Alten Land und Wedel sowohl bei den Politikern als auch in der Öffentlichkeit intensiv diskutiert wurde, hatten die Projektbetreiber Becker Marine Systems / LNG Hybrid eine neutrale Expertise in Auftrag gegeben. Jetzt legte Prof. Dipl.-Ing. Dietrich Fornaschon, Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Verkehrsplanung bei der IHK Stade, das von ihm erarbeite Verkehrsgutachten vor. Der Tenor: Das durch die Fähre erwartete Fahrzeugaufkommen beeinträchtigt den Ablauf auf der Kreisstraße 39 nicht.

„Das ist eine gute Nachricht. Professor Fornaschon belegt in seinem Gutachten nachvollziehbar, dass es nicht zu den von manchen befürchteten Warteschlangen und Dauer-Staus kommen wird“, sagte Ralf-Thomas Rapp, Director LNG Hybrid bei Becker Marine Systems. Mit diesem Ergebnis würden sicherlich viele Bedenken ausgeräumt, so dass die Planungen mit neuem Schwung weiter verfolgt werden können.

Die Fähre kann im Halbstundentakt 60 Pkw und bis zu 200 Passagiere über die Elbe bringen. Für die Spitzenstunden wird morgens an Normalwerktagen mit 33 und an Spitzenwerktagen mit 57 Fahrzeugen von Jork nach Wedel gerechnet und nachmittags in Gegenrichtung mit 33 beziehungsweise 60 Kfz gerechnet.

Der Gutachter stellte fest: „Eine Verteilung der Zu-und Abfahrten auf der Jorker Seite erfolgt anhand der Pendlerstatistik des Landkreises Stade. Es wird erwartet, dass ein Teil der Hamburg-Pendler nach Inbetriebnahme der Fährverbindung diese nutzen wird. Die Pendler-Fahrten aus Wedel werden sich morgens auf die Städte Stade, Buxtehude, Harburg und den Hafenbereich mit Airbus und Zulieferbetrieben orientieren. Von dort werden sie nachmittags auch wieder zurückfahren. Eine Umlegung der Fahrten auf das Straßennetz zeigt, dass die meisten Zu- und Abfahrten über die Kreisstraße K39 aus / in Richtung Osten erfolgen. Nur wenige Fahrten kommen direkt aus Richtung Westen über die K39 zum Fähranleger. Für den Anschluss des Fährgeländes an die Kreisstraße K39 werden Leistungsnachweise durchgeführt. Für die pulkhaften Zu- und Abfahrten bezogen auf die Fährankünfte werden 15-Minuten-Spitzen auf Stundenwerte hochgerechnet.“

Das Fazit des unabhängigen Experten: „Die Ergebnisse zeigen, dass der Verkehrsablauf auf der Kreisstraße K39 durch den Fährverkehr nicht beeinträchtigt wird. Die Qualität des Verkehrsablaufes wird für alle betrachteten Zeiten, selbst für die Nachmittagsspitze an einem Spitzenwerktag als gut (QSV B) ermittelt. Voraussetzung für diese Einschätzung ist, dass auf dem Fährgelände ausreichender Stauraum für die an- und abfahrenden Fährverkehrsnutzer vorgehalten wird. Das beschriebene Erschließungskonzept zeigt auf, dass dies möglich ist.

Für die Entwicklung in der Zukunft sieht Professor Fornaschon eine weitere Entspannung: „Durch den Ausbau und die Inbetriebnahme der Autobahn A26 wird sich ein Teil des Verkehrs von der Kreisstraße zur Autobahn verlagern. Für den Endausbau der Autobahn A26 bis zur A7 wird der Verkehr auf der K39 nur noch 60 Prozent des heutigen Volumens betragen.“

„Wir freuen uns, dass wir den Bürgerinnen und Bürgern und den von ihnen gewählten Politikern diese gute Nachricht überbringen können“, so Ralf-Thomas Rapp. Für die weitere Diskussion über die Verwirklichung sei nun eine solide Basis vorhanden.
Die elblinien sollen täglich von 6 bis 22 Uhr Personen und kleinere Kraftfahrzeuge zwischen dem Hafen im Wedeler ElbeBusinesspark und dem Anleger Kirschenland in Niedersachsen transportieren. Die mit umweltfreundlichem verflüssigten Erdgas (LNG) betriebenen Schiffe sollen somit eine wertvolle und innovative Ergänzung im öffentlichen Nahverkehr der Metropolregion Hamburg bilden. Wenn die weitere Umsetzung zügig verläuft, soll der Betrieb im Jahr 2016 aufgenommen werden.

Die Initiatoren stehen zu ihrem Angebot, für ein Höchstmaß an Transparenz zu sorgen und sind gern bereit, allen Interessierten so weit und so schnell wie möglich Auskunft zu geben. Dafür wurde eigens die E-Mail-Adresse info@elblinien.de eingerichtet. (Pressemeldung vom 06.08.2014) 

Quelle: Becker Marine Systems GmbH & Co. KG | Foto: Becker Marine Systems
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