Wirtschaft
Bosch eröffnet neue Regionalgesellschaft in Kenia - Einstieg in ostafrikanischen Markt
Freitag, der 7.Februar 2014
Bosch eröffnet neue Regionalgesellschaft in Kenia - Einstieg in ostafrikanischen Markt

Gerlingen-Schillerhöhe | Nairobi: Die Bosch-Gruppe hat am 6. Februar 2014 eine neue Vertriebs- und Serviceniederlassung in der kenianischen Hauptstadt Nairobi eröffnet. Das Technologie- und Dienstleistungsunternehmen will in dem ostafrikanischen Land mit zunächst fünf Mitarbeitern Kraftfahrzeug-Ersatzteile und -Prüftechnik, Werkstattkonzepte, Elektrowerkzeuge und Sicherheitssysteme anbieten. Angesichts einer rasant steigenden Zahl der afrikanischen Bevölkerung, eines sehr niedrigen Altersdurchschnitts und einer zunehmenden Kaufkraft der größer werdenden Mittelschicht sieht das Unternehmen in Afrika ein großes Wachstumspotenzial. Zudem erwartet Bosch einen deutlich steigenden Automobilabsatz vor allem in Kenia, das aufgrund seiner attraktiven Lage einen guten Zugang zu den sich dynamisch entwickelnden Märkten Ostafrikas bietet.

„Der Eintritt in den ostafrikanischen Markt ist ein wichtiger Meilenstein für Bosch. Er zeigt die strategische Bedeutung, die wir Ostafrika beimessen“, sagte Bosch-Geschäftsführer Uwe Raschke anlässlich der Eröffnungsfeier in Nairobi. „Unser Fokus liegt auf erschwinglichen Produkten in Bosch-Qualität, die an die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst sind.“ Noch in diesem Jahr will Bosch insgesamt sechs weitere Standorte in Algerien, Angola, Ghana, Nigeria, Mosambik und Tunesien eröffnen. Das Unternehmen erwirtschaftete in Afrika im Jahr 2013 mit mehr als 600 Mitarbeitern nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von rund 340 Millionen Euro.

Bosch in Afrika
Bosch ist bereits seit 1906 in Afrika vertreten. Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt in Südafrika mit zwei Fertigungsstandorten in Brits und Midrand. Dort werden hauptsächlich Kraftfahrzeug-Ersatzteile produziert und Verpackungsmaschinen montiert. Weitere Regionalgesellschaften gibt es in Ägypten und Marokko. Bosch ist in Afrika mit seinen vier Unternehmensbereichen Automobiltechnik, Industrietechnik, Gebrauchsgüter und Energie- und Gebäudetechnik vertreten. Bosch setzt sich auch für die Förderung junger Talente in Subsahara-Afrika ein und ist Initiator von „Afrika kommt!“, einem Programm der Deutschen Wirtschaft für Führungsnachwuchs aus Subsahara-Afrika. Seit 2008 bietet Bosch als aktives Mitglied mit derzeit rund 20 weiteren Unternehmen afrikanischen Führungsnachwuchskräften eine einjährige Weiterbildung in Form eines Stipendiums in Deutschland an. Das Ziel ist es, den Austausch zwischen afrikanischen Führungskräften und deutschen Wirtschaftsunternehmen zu fördern und voneinander zu lernen. (Pressemeldung vom 06.02.2014) 

Quelle: Bosch GmbH | Foto: Bosch
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