Wirtschaft
Wissenswerte 2013 - rund 500 Wissenschaftsjournalisten in Bremen
Montag, der 18.November 2013
Wissenswerte 2013 - rund 500 Wissenschaftsjournalisten in Bremen

Bremen: Die „Wissenswerte“, das Dialogforum für Wissenschaftsjournalisten, Wissenschaftskommunikatoren und Forscher in Bremen wartet alljährlich mit namhaften Referenten auf. In diesem Jahr eröffnet der Publizist Richard Curtis Brainard den Kongress, der bereits zum 10. Mal stattfindet. Curtis diskutiert die Thematik ”Today’s challenges for journalism – and how science journalists could meet it” und zwar am Montag, 25. November um 12.30 Uhr im Congress Centrum Bremen. Die Wissenswerte erwartet rund 500 Wissenschaftsjournalisten und Kommunikatoren, die sich in Panels, Vorträgen und Workshops informieren, vernetzen oder austauschen können. Ihnen bietet sich zum einen der Kongress, der bis zum 26. November mit vielen journalistischen, technischen und biologischen Wissenschaftsthemen aufwartet, aber auch eine Ausstellung sowie Exkursionen in Forschungseinrichtungen im Land Bremen.

Auf dem Kongress drehen sich in diesem Jahr am Montag, 25. November viele Themen – wie auch das des Eröffnungsredners Curtis Brainard – um das sich in der Krise befindende Handwerk des Journalismus. So stellt zum Beispiel Professor Holger Wormer die Gretchenfrage: „Wie retten wir den Journalismus?“ und gibt sie zur Diskussion frei. An der Beantwortung werden sich Professor Stephan Weichert, Professor Pirmin Stekeler-Weithofer, Dr. Klaus Taschwer und Jens Rehländer von der Volkswagen Stiftung versuchen. Zur gleichen Zeit steht der Journalismus auch in anderen Foren auf dem Prüfstand: „Muss der Journalismus zum Forscher-TÜV?“ fragt Moderator Martin Schneider von der Wissenschaftspressekonferenz.

Am Dienstag, 26. November geht es unter anderem darum, ob Experimente mit Tieren mit derselben Produktivität alternativ durchzuführen seien: „Tierversuche – wie tragfähig sind die Alternativen?“. Auch die neusten Entwicklungen in der Technik werden Thema sein: „3D-Drucker – die nächste industrielle Revolution?“ wird die Leitfrage dieser Diskussion sein.

Den Abschluss bilden Dr. med. Marianne Koch und Alfred Thorwarth. Die beiden TV-Redakteure sprechen über ihr journalistisches Selbstverständnis, ihr Engagement und geben eine Einschätzung zur Zukunft des Wissenschaftsjournalismus.

In der begleitenden Fachausstellung präsentieren sich rund 50 Forschungsinstitute, Forschungsabteilungen innovativer Unternehmen, Stiftungen, Verlage und wissenschaftsfördernde Institutionen. Einer dieser Fachaussteller ist die Metropolregion Bremen-Oldenburg. Mehr als 500 Kommunikatoren vor Ort – ein guter Grund, hier Flagge zu zeigen. Der Standort der Metropolregion verfügt europaweit über ein großes, fachliches Knowhow in der Materialwissenschaft. Der Gemeinschaftsstand der Metropolregion vereint zahlreiche Forschungseinrichtungen: Das Alfred-Wegener-Institut - Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung, Automotive-Nordwest e.V., AVIABELT Bremen e.V., EcoMaT – Center for eco-efficient Materials & Technologies, Faserinstitut Bremen e.V. und Machining Innovation Network e.V. Über den Gemeinschaftsstand ist es den Einrichtungen möglich, aktiv Kontakte zu anderen Ausstellern und auch den Teilnehmern der Wissenswerte zu knüpfen und so Forschungsvorhaben und Forschungsergebnisse zu kommunizieren. Die Präsentation des Expertenwissens auf der Wissenswerte ist dank der Förderung des Gemeinschaftsstandes durch die Metropolregion Bremen-Oldenburg im Nordwesten möglich.

Im Rahmen der Ausstellung gibt es auch die Aktion „Meet the Expert“: Seit 2011 können Aussteller auf der Wissenswerte zu exklusiven Zeiten, die im Programm direkt genannt sind (in den Pausen: Montag, 25. November: 16.15 bis 17.00 Uhr und Dienstag, 26. November: 13.00 bis 13.45 Uhr), Experten zu bestimmten Themen an Ihrem Stand benennen, die als Gesprächspartner bereitstehen. So kommen sie mit den Journalisten über Ihre Inhalte ins intensive Gespräch.

Neben dem Kongress und der Fachausstellung werden Journalisten der Wissenswerte am Mittwoch, 27. November Exkursionen angeboten. Eine davon führt in das Leibniz-Zentrum für Marine Tropenökologie (ZMT): Die Teilnehmer bekommen eine Führung durch die Labore und haben dort die Möglichkeit, die Experten des ZMT zu treffen. Außerdem werden sie in die Experimentelle Meerwasseranlage, in der tropische Organismen gehältert werden geführt und lernen hier, mit welchen Problemen sich die Experten den ZMT beschäftigen.

In diesem Jahr engagieren sich die fünf größten deutschen Wissenschaftsorganisationen gemeinsam für die Wissenswerte. Damit tragen die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft entscheidend zum Erhalt der wichtigsten Konferenz für Wissenschaftsjournalismus in Deutschland bei. Weiterhin wird die Konferenz vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft, BASF SE, der Volkswagen Stiftung und dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller (vfa) unterstützt. (Pressemeldung vom 14.11.2013)

Quelle: Messe Bremen & ÖVB-Arena | Foto: Messe Bremen, Reiselust 2013
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